Frank Mutters - Die Liebe meines Lebens
Shownotes
Endlich ist er da! Maler, Multitalent & Guidos Ehemann Frank Mutters ist zu Gast in seinen eigenen vier Wänden. In intimer Atmosphäre nimmt uns das Traumpaar mit auf die spannende Reise ihrer 40-jährigen Beziehung, berichtet uns von vielen Storys zum allerersten Mal, und offenbart uns die Essenz ihrer Liebe: Ein Kennenlernen, deren Verkettung seiner ursächlichen Faktoren an Unwahrscheinlichkeit beinahe nicht zu übertreffen ist. Eltern, die trotz einer gewissen Tragik ihrer Lebensgeschichten nichts anderes als grenzenlose Liebe für ihre Kinder übrig hatten. Die Begeisterung für Menschen, der Hunger auf das Leben und die große gemeinsam gelebte Freiheit. Freut euch auf die neue Folge feinstoff mit Guido & Frank! Bis gleich, ihr lieben Stofflinge!
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!
Transkript anzeigen
00:00:02: Ich wollte nach Ibiza gehen.
00:00:10: Aber wir mussten erst mal noch ein Jahr arbeiten, um Geld zu haben.
00:00:15: Dass wir auf Ibiza sein können, einfach ohne uns da um Jobs kümmern zu müssen und gucken was wir machen können oder wollen.
00:00:24: Und ich habe halt gearbeitet, schön gespart, alles zur Seite gelegt... Du kannst
00:00:27: ja sparen auch!
00:00:28: Ich kann gut sparen.
00:00:29: also wenn ich weiß wofür kann nicht gut spazieren.
00:00:31: Ich habe früher Cabaret und Shows gemacht, aber in Spanien auch Shows.
00:00:35: In Münster noch drei Mann-Drei-Frau-Shows, Cabaret, Playback-Shalls gemacht.
00:00:41: Ich bin als Fohrer von Ude Lindenberg aufgetreten.
00:00:46: Das war mein großes Ding.
00:00:47: Das wollte ich gerne machen.
00:00:49: Man muss Dinge gemeinsam haben.
00:00:52: Man macht natürlich auch Dinge für sich.
00:00:53: Aber die Malerei oder die Bildung der Kunst ist etwas, was uns auch ... sehr verbindet auf jeden Fall und das sind auch schöne Reisen, die wir da machen können.
00:01:03: Wir gucken uns aus, stellen wir Suchen Museen, wir gehen fahren zum Messen, lernen Künstler, Galeristen kennen ... Sonnewelt für sich und es ist eine ganz tolle und sehr spannende, sehr aufregende Welt finde ich!
00:01:15: Wir können zusammen frei sein.
00:01:18: Das ist was sehr schönes für mich.
00:01:20: Man hat eine enge Beziehung, man denkt ja das ist ein unfrei und keine Ahnung unser Gegenteil der Fall.
00:01:27: Dadurch hatten wir die Chance noch freier zu werden.
00:01:29: Wir waren von Grund auf glaube ich war mir schon beide so konditioniert dass wir Freiheitslieben den Menschen sind Und Unabhängigkeit lieben und durch unsere Abhängigkeiten Anführungszeichen sind wir sehr unabhängig und frei geworden.
00:01:43: Noch freier
00:01:53: Heute zu Gast bei Feinstoff, der wichtigste Mensch in meinem Leben.
00:01:57: Mein geliebter Frank!
00:01:58: Ich muss dir etwas überreden aber er hat zugesagt wir sprechen über unser Leben, über unsere Liebe.
00:02:04: Wir sprechen über all das was sie vielleicht noch nie öffentlich gesagt haben und ich bin sehr glücklich in meiner Seite zu haben.
00:02:10: Und vielleicht ist es auch die Möglichkeit etwas mehr zu verstehen wer ich bin denn er ist heute da.
00:02:16: mein geliebter Frank Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zu einer neuen Folge von Feinstoffen.
00:02:31: Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich!
00:02:33: Ich bin ganz aufgeregt.
00:02:34: Das finde ich einen ganz, ganz besonderen Tag denn heute habe ich einen Gast hier den ich schon sehr, sehr lange kenne gefühlt mein ganzes, ganzes Leben und er hat vorhin gesagt, ich möchte aber nicht Lückenbücher sein.
00:02:45: das ist ja nämlich gar nicht weil wir haben uns das so gewünscht und von euch haben sich das so viele gewünschten.
00:02:49: es sind immer so viele Fragen gekommen Und ich weiß auch nicht, was passiert ist.
00:02:53: Aber wir haben es geschafft und der Max und das ganze Team drumherum haben wir in gestern im Berumpelung gesagt, wär's nicht schön wenn du auch endlich mal in den Podcast kommst weil du bist ja vielleicht sicher der wichtigste Mensch an Gitos Seite und hier ist da... Herzlich willkommen Frank Mutters!
00:03:11: Lass ich das mal sagen darf mein Schatz.
00:03:12: Ah nochmal ein Schatz?
00:03:13: Ich freue mich auch hier zu sein.
00:03:15: Es
00:03:15: ist schön, dass du immerhin bist.
00:03:15: Wir sind jetzt zu Hause und ihr sitzt endlich mal hier im Sessel.
00:03:18: wie ist es denn?
00:03:19: Es ist ganz schön.
00:03:20: Und mein kleiner Hund begleitet mich, der liegt auf meinen Füßen die kleine Mila.
00:03:23: Du
00:03:23: weißt eigentlich, dass du der erste Gast bist, der sich ganz frontal zu mir setzt?
00:03:27: Die anderen sind immer etwas schräger
00:03:28: bis ganz
00:03:29: nah vor... Guck mal das ist schon der erste Unterschied und so!
00:03:32: Aber ich freue mich, dass Sie da wissen fragen.
00:03:33: Das ist für mich auch ein besonderer Moment.
00:03:36: Ich habe ein bisschen das Gefühl, ich bin leicht befangen für den Moment noch weil ich ja auch viel von dir spreche immer wieder und so und es gelingt mir eigentlich nicht, es rauszulassen.
00:03:47: Schon immer auch mein Plan ist, ich dachte halt das ein bisschen zurück.
00:03:50: Dass ich nicht immer von unserem Leben so viel spreche oder auch von dir.
00:03:53: aber du weißt da weil ich ja so ein großer Fan eben auch bin sag' ich's immer wieder und es erstaunlich ist dass als Ich immer bekannter wurde Du natürlich automatisch mitbekannt wurdest, obwohl du das ja gar nicht wolltest.
00:04:05: Und manchmal auf der Straße jetzt schon Leute kommen und sagen Ach, da ist ja der Frank.
00:04:09: Ist der Gido auch da?
00:04:10: Und ich mag mal die Leute mehr kennen als mich was ich eigentlich schon wieder gut finde.
00:04:14: Mir gab es eine alte Dame, die habe ich gestern im Blankenese im Dorf getroffen.
00:04:19: Lief einfach hier vor, aber die Strahle hat mich schon schon hinter mir geguckt auf wen sie meint.
00:04:22: Also sie meinte offensichtlich mich und dann hat die einen Handabschlag mit mir gemacht.
00:04:29: Ja ganz süß!
00:04:30: Wie süß, aber klar.
00:04:31: Aber das ist für dich ja natürlich auch ... Du bist da irgendwie reingeschlittert und das ist gar nicht vor.
00:04:36: uns war ja gar nicht dein Plan, dass wir so exponiert werden.
00:04:38: Aber gut!
00:04:39: Wo wir gerade dabei sind, fand ich auch mal süß.
00:04:41: damals in Berlin es hast du auch immer erzählt.
00:04:43: Fand ich auch so niedlich... Da, äh, du bist ja von uns beiden der sportlichere Leiter.
00:04:47: man sieht das ja leider auch muss man sagen ne?
00:04:49: Der Sportlichere
00:04:50: Ja.
00:04:51: Ich sag jetzt, nein der Gido macht ganz viel Sport.
00:04:53: Das sieht nicht so aus aber du machst ja wirklich gerne Sport und bist in deinem Leben lang schon immer extrem beweglich und mach's ja alles zu Fuß... Also ich mache
00:04:59: alles zu Fuss!
00:05:00: Also extrem Sport mache ich eigentlich nicht, aber ich mache eigentlich alles zu fuß auch wenn ich irgendwo in einer neuen Stadt oder neun Gegend bin.
00:05:08: Ich muss immer erst mal alles zufuß erkunden.
00:05:10: Und
00:05:10: ich muss dann mit...ich war es doch einfach bei mir in London, ich hatte wahrscheinlich vor ein paar Jahren, ich weiß gar nicht von das wahr.
00:05:16: Da waren wir zusammen in London und ich hatte was zu tun.
00:05:19: Ich war mit Frauke und hatte, glaube ich, irgendwas mit der Queen.
00:05:21: Es war irgendetwas ... Ich hab G-Rolls getroffen oder
00:05:24: ... James Bond-Premierer.
00:05:25: Das war
00:05:26: das ja genau.
00:05:27: Irgendetwas Gutes.
00:05:27: Und ich hatte ganz viel zu drehen.
00:05:28: Ich hatte ganz tolle Leute im Interview.
00:05:31: Und da habe ich gesagt, Frank, willst du nicht bleiben?
00:05:33: Toll ist kommen vielleicht Billy Eilish kommt und kann's tolle Leuten.
00:05:37: Wenn wir Glück haben, können wir vielleicht sogar noch den Prince William.
00:05:47: Und dann bist du ja an dem Tag, dass ich dich nie vergessen.
00:05:50: Die Frau gesagt, wo ist der Frank?
00:05:51: Ich sagte, Frank ist losgelaufen und guckt sich ein paar Museen an... Dann habe ich dich abends, also acht Stunden später dann getroffen.
00:06:00: Und da hab' ich gesagt was hast du gemacht?
00:06:02: Ja ich war hier und da und hier und dort.
00:06:04: Da hab ich gesagt das kann doch gar nix sein!
00:06:05: Und war es nicht so, ist da Frank Teig mir bitte mal an den Handys ein Trucker wo man sieht wie viel Schritte man gelaufen ist.
00:06:10: Und dann waren das, waren das dreißig, vierzigtausend, wieviel war das nochmal?
00:06:13: Also über dreißigtausend auf jeden Fall.
00:06:15: Ich
00:06:15: hab gesagt so Mark jetzt noch, da bist du oder warst du auch im Moment müde so ganz leicht?
00:06:18: Ja, da muss ich sagen war ich wirklich müde.
00:06:20: aber ich bin wirklich so viel rumgerannt.
00:06:23: Aber ich kann eine Stadt immer besser begreifen, wenn ich das zu Fuß alles mache.
00:06:27: Viele machen ja diese Hop-on und Hop-off-Busse ist auch ganz schön um.
00:06:31: wenn du wirklich einen großen Radius halt dir angucken willst aber eigentlich lieber zu Fuß dann weiß ich genau wo ich bin.
00:06:37: Erstaunlicherweise finde ich es absolut der Fall weil egal wo wir auf der Welt ja waren sind hier wirklich rum gereist.
00:06:43: Wie konnte mir eigentlich so viel Reisen mit so wenig Geld ausfragen?
00:06:45: Das war auch
00:06:46: erstaunlich.
00:06:48: Es
00:06:48: gibt immer nur Leute, wo ich hinkomme und dann so ist sich auch in meiner Sinnung manchmal da so... ...leute die haben eine Weltkarte und dann machen die so kleine Fehnchen rein.
00:06:57: Wo die schon mal waren.
00:06:58: Haben wir auch Freunde, die das übrigens machen.
00:07:00: Aber ich finde es okay weil das zeige ich dir auch ein bisschen Ich bin unterwegs gewesen.
00:07:03: Da hab' ich gedacht wenn wir das machen würden, wo wir überall waren.
00:07:06: Und zwar habe ich mich oft gefragt wie geht das, dass ihr mit zu wenig Geld so viele Reisen gemacht habt.
00:07:11: Wir haben uns mal auch entschieden für Reisen und gegen praktische Momente.
00:07:15: Das ist wohlbar,
00:07:16: ja.
00:07:16: Weißt du das noch mit dem Paket?
00:07:18: Da haben wir eine Wohnung gekauft!
00:07:19: Ich wollte immer eine Wohnung, Frank wollte nie Eigentum...
00:07:22: Das belastete ich heute frei bleiben.
00:07:24: Ja, ich sagte, Frank, bitte eine kleine Wohnung, ich brauch die als Basis für meine Unternehmung.
00:07:29: Der gesagt, nein, bitte kein Unternehmen, also nicht Eigentums, dann kommen wir da nie wieder weg und so.
00:07:34: Und dann haben wir das aber doch gemacht und hast du dich später auch gefreut, haben wir es umgebaut, hatten wir nur Estriche, haben aber schon da gewohnt.
00:07:41: Und dann hast du irgendwann, war die Frage doch, ähm ... Estrich?
00:07:44: Nee.
00:07:45: Paket oder in Thailand?
00:07:48: Genau und haben wir wie aus einem Runde gesagt, Thailand!
00:07:52: Dann habe ich gesagt Scheiße, da waren wir in Thailand.
00:07:54: Das weiß ich noch nicht.
00:07:55: Wir sind
00:07:55: weiterhin auf Estrich, auf staubigem Estrich gelebt und sind schön nach Thailand geflohen.
00:07:59: Dann
00:07:59: hatte ich aber eine ganz tolle Kundin damals, die Christa hat gesagt, ich kann es nicht mehr sehen wenn ich euch besuche mit eurem Scheiß Estrich da.
00:08:07: Wie viel Blusen muss ich bestellen damit ihr Parkett bekommt, dann hat die irgendwie gesagt achthundert oder so.
00:08:13: und da haben wir das irgendwie gemacht.
00:08:15: Aber wo war ich sich miteinander gekommen?
00:08:16: Ich wollte sagen wegen rumlaufen und genau... Das war's.
00:08:20: Gut, dass ich immer wieder zurückfinde, dass der Mann mal auch Gott sei an geht.
00:08:22: Im
00:08:23: Gegensatz zu mir!
00:08:25: Aber würde dich ja so wahnsinnig auskennen und auch an Plätzen wo ich denke wie macht er Frank?
00:08:29: Dass du uns da so sicher durch die Welt führst?
00:08:31: aber wenn wir in deiner Heimatstadt sind, wo du geboren bist im Marburg ist mich schon erstaunlich.
00:08:37: Da denk' ich man ist der überhaupt groß geworden.
00:08:40: das kann doch gar nicht sein.
00:08:40: Du hast dir überhaupt kein Blassenschimmer.
00:08:42: Da war ich mit dir in Marburg und das ist deine Heimat Stadt.
00:08:46: Ich meine, ich kenne mich da überhaupt nicht aus.
00:08:47: Aber...
00:08:48: Ja,
00:08:49: das ist ja nicht normal Frank!
00:08:50: Da hab' ich immer gedacht, wie kann das sein?
00:08:52: Dass man da groß geworden... Erklär mir doch mal was hast du gesagt.
00:08:56: Ich weiß allerdings schon alles, was dich stört, dass das Philippin im Umgebot wurde,
00:09:01: Abgerissen
00:09:01: dann diese Gasthaus zu Anderlan abgerissen wurde, dass da irgendwelche architektonischen Fehler gemacht wurden.
00:09:10: Und der Gehturm schief ist und sich der Architekt vom Selbigen gestürzt hat usw.. Ohren niederum.
00:09:16: Da hab ich gesagt, Frank, aber wo geht's denn hier hin?
00:09:19: Ich weiß es nicht!
00:09:19: Da dachte ich wie geht das?
00:09:20: Das ist ja auch erstaunlich eigentlich.
00:09:22: Findet ihr dass du da keinen... Ich
00:09:23: glaube, das habe ich ein bisschen gekänzelt in meinem Kopf weil... Also Marburg ist eine schöne Stadt überhaupt keine Frage.
00:09:30: Aber ich hab immer gedacht also seit ich vierzehn bin, habe ich immer gedacht, ich muss hier weg.
00:09:36: Es ist nicht meine Stadt.
00:09:37: Also ich muss irgendwie weg.
00:09:38: Ich mochte auch dieses hoch und runter gar nicht so gerne.
00:09:41: Ich bin wahrscheinlich der Holländer in mir.
00:09:43: Ich möchte immer flaches Land Und dann bin ich ja, das war auch ein bisschen Zufall natürlich zum Studieren nach Münster herkommen.
00:09:50: Ich habe bei Kunststudiert im Münster und da hab' ich gemerkt genau hier, dass hier ist es flaches Land, das gefällt mir gut!
00:09:56: Dass man weit gucken kann wo der Horizont unendlich scheint... Das finde ich irgendwie schön.
00:10:01: Ich mag's nicht immer so begrenzt aus vom Blick.
00:10:05: Generell nicht gerne wenn man begrenzt das aber das drückt sich auch in einer Landschaft aus und deswegen mochte ich immer flaches land.
00:10:11: Ich mach auch Holland total gerne.
00:10:13: Ja, du bist ein Einstandig.
00:10:14: Wenn wir in Franksjahr Holländer und wenn wir nach Holland kommen, dann entsteht eine kleine Metamorphose.
00:10:21: Dann wirst du so holländisch.
00:10:23: Du isst ja bestimmte Sachen nie.
00:10:25: Ich esse auch doch hundertmal mehr als du.
00:10:27: Du sagst ja nein kein Appetit und so.
00:10:29: Aber wenn du in Holland bist, bist du Holländer.
00:10:31: Und hast du sogar... Machst du so Klappen auf?
00:10:35: Und dann bist du ganz holländisch.
00:10:40: und dann denke ich, bitte gucke hier so ein bestes Geneva.
00:10:43: Dann sehe ich da wieder mit den Leuten und dann sehe ich wie hollendisch du bist.
00:10:47: Ich habe es am Anfang gar nicht gewusst, dass du hollandisch bist.
00:10:49: Du hast ja nie gesagt, wieso viele Sachen die dich nicht wusste?
00:10:52: Dass du so viel der Talente hast sag ich jetzt mal bist, mit deinen Fähigkeiten.
00:10:58: Und als wir das erste Mal verreist sind, hat der Frank der für ihn aufregende passt und ich wollte ja immer, aber jetzt war meine Schwester noch was weiß gar nicht ob du das weißt habe ich immer gesagt zu meiner Schwester oh ich möchte auch jeden von meinen ausländischen Mann Ich will auf jeden Fall Arme im anderen passen, dass man ihm wie aufregt und da dachte ich damals auch so toll sagt mein Schwester her gut kannst nichts dafür er ist wirklich ein netter Typ.
00:11:16: dazu später mehr meine Schweste die ich auch so wahnsinnig liebt und auch meine Mutter dann schon sagte mein Gott das ist ein toller Mann doch nicht ein Außengeländer.
00:11:25: und so.
00:11:25: Und dann, als wir zum ersten Mal verreist sind, dachten die müssen das schön geil abpassen, aber was du Holländer.
00:11:31: Aber mein Schatz!
00:11:31: Du bist hier und ich freue mich total dass du hier bist weil... Ich merke auch gerade, ich bin etwas befandene die ganze Zeit, weil ich ja ganz viele Sachen mache, die ich auch alleine mach'.
00:11:40: und es ist auch gut zu glauben, wir haben unser Leben lang immer auch Sachen alleine gemacht, obwohl wir schon so lange... Ja, das ist
00:11:44: von hier auch wichtig.
00:11:45: Jeder muss so auch ein bisschen sein Ding machen können.
00:11:48: Man darf sich nicht durch den einen irgendwie behindert fühlen.
00:11:51: Oder dass man Sachen vielleicht nicht macht, weil der andere das vielleicht irgendwie nicht mitmachen kann oder keine Ahnung, aber ich finde, da muss jedem auch so sein Freiraum noch lassen.
00:11:59: Das
00:11:59: hast du eigentlich schon am ersten Abend, als wir uns kennenlernen gemacht?
00:12:02: Das ist mir auch ganz
00:12:03: wichtig!
00:12:04: Da haben wir uns kennengelernt... Also das können wir gleich nochmal erzählen wenn das jemand interessiert.
00:12:09: Es war nicht ganz schön und jetzt war es zugekommen, dass wir uns endlich dann getroffen haben, also verabredet haben, das hat uns vorher gesehen sing a long story short.
00:12:18: Dann haben wir dieses allererste Date, haben uns getroffen in so einer Kneipe in Münster HD siehst du es und der Fang sah top aus wie immer und ich hatte dann mir von Freund was von Amani geliehen weil ich dachte oh er hat bestimmt sehr coole Klamotten und dann mache ich doch nichts eigenes sondern ich ziehe irgendwas an von einer Fremdmarke.
00:12:34: Und dann sind wir da rein.
00:12:35: Du könntest natürlich jeden da und dann sind wieder noch ein.
00:12:38: hast du mich schon mitgenommen und hast dich an die Bar gesetzt?
00:12:41: Gut, mit mir gesprochen und dann kamen so andere Leute.
00:12:43: Und hast du sofort angefangen mit anderen Leuten zu quatschen?
00:12:46: Genauso ist es eine bis heute geblieben!
00:12:48: Du hast rechts so getan als wenn ich schon dazu gehöre.
00:12:51: Zwischendurch hast du mal so rüber geguckt, hast mich so angelächelt... ...und hast aber weitergequatscht.
00:12:55: Dann dachte ich auch so, dass sie hier nicht die Nummer eins.
00:12:57: Aber das Schöne war vielleicht, dass wir von Anfang an wirklich vom allerersten Net, wie die ich heute sage nach über vierzig Jahren jetzt, sagen, dass sich das eigentlich erstaunlicherweise nicht verändert hat dass du immer noch eine große Souveränität mit mir hattest und gar nicht so ein Geschisser mal gemacht hast.
00:13:12: Ah, jetzt ist das dein neue hier
00:13:13: im Programm?
00:13:14: Du bist eigentlich der wichtigste Mensch für mich.
00:13:16: Ja aber du hast es von Anfang an so getan als wir schon seit Jahrzehnten zusammen waren oder gewesen wären... Vielleicht
00:13:20: habe ich's gespürt, dass wir das sein werden!
00:13:23: Hast du das
00:13:23: gespürt?!
00:13:24: Ich glaube ja, also für mich hab' ich gespüre, dass du derjenige bist, mit dem ich sein möchte.
00:13:30: Und du hatt'st ja wirklich Auswahl, muss man sagen.
00:13:32: Ich mein', du warst extrem eigen.
00:13:34: Ich musste doch erzählen, wenn wir uns kennengelernt haben.
00:13:35: Es war so, Meine Freundin Zibille, Nymphomaren kann man ruhig mal sagen.
00:13:40: Die war immer unterwegs und kam aus einem ganz konservativen Elternhaus.
00:13:42: Sie ist eine tolle Frau!
00:13:43: Und die wollte wirklich was erleben auch sexuell.
00:13:45: Die hat ziemlich gesagt, geht doch ganz ehrlich jetzt wenn ich in Münster studiere... ...und weg bin von der Familie, ich möchte auch mal etwas erleben weil die Eltern waren sehr Brüde.
00:13:52: Dann sind wir unterwegs und die hat sich also irgendwie gut amisiert und hat ihm wie Leute kennengelernt.
00:13:56: Hat den Vermieter dann Wohnungsbesichtigung gemacht und nachher das Verhältnis mit dem.
00:14:00: Also die war wirklich gar sehr süß und wir hatten sie gerne.
00:14:03: War sehr modern.
00:14:05: Ich hab gesagt,
00:14:06: ich bin diese Pille und nimm auch die Pillen.
00:14:08: Willst du mich haben?
00:14:08: Da musst du es nur sagen.
00:14:10: Aber das ist ein respektierlicher tolles Mädchen.
00:14:13: Einfach freie Frau, würde ich sagen.
00:14:15: Das war ja auch was uns immer verbunden hat ... die freien Mädels gerne hatten, oder?
00:14:20: Das muss man wirklich sagen.
00:14:21: Das war vom ersten Tag, da dachte ich, der Freund passt zu mir und auch zu meiner Familie, unsere Familien zum Sonnen.
00:14:26: So gut funktioniert das noch gar nicht.
00:14:29: Dass wir so die gleichen Vorstellungen hatten, dass wir so gute Mädels erfüllen waren wie immer, die uns ja auch so begeistert haben für echt freie, emanzipierte Frauen!
00:14:36: Das war nie ein Thema, fand ich eher sogar für uns doch eher einen... Zusatz, den wir beide geliebt haben.
00:14:43: Wenn wir das ja auch alles gemacht haben mit Frauen, nämlich zu unterstützen weil ich dachte immer Mädels... Wir hatten
00:14:48: noch mal mehr Freundinnen als Freunde.
00:14:50: Erstaunlich!
00:14:51: Aber gut, das wollte ich sagen, dann waren wir jetzt in der
00:14:53: Zeit.
00:14:53: Nicht
00:14:54: erstaunlicher?
00:14:55: Ja, vielleicht hast du recht es eigentlich nicht, aber es ist erstaundlich wenn man schon so früh zusammen ist und dann das Gleichheitserste spürt dass wir beide sehr frauenaffine Männer waren und dass wir mit so einer Energie auch gut leben wollten und immer noch machen.
00:15:09: Man denkt halt, die Schwulen ist ja überhaupt nicht der Fall, sondern dass man manchmal umso mehr, wenn man sie vielleicht nicht sexuell begehrt, das mal um so mehr um die Kraft weiß von guten Frauen und Gedanken und Geschichten und dass wir auch immer auch zu Hause waren für ganz viele Mädels, die dann irgendwie Probleme hatten, die immer bei uns waren.
00:15:26: aber egal da war mir in der Kneipe, ich war mit Zebille da am Nachmittag war irgendwie, ich musste dann pinkeln und dann sind wir in dieser Kneipe.
00:15:33: Und der Frank war gerade ... Das berühmte
00:15:34: Kaffee klinklang
00:15:35: in uns da genau.
00:15:37: Gibt's
00:15:37: noch?
00:15:37: Ja, gibt
00:15:38: es noch.
00:15:39: In der Zeit warst du damals ja ein Model und hast da gearbeitet auch und so.
00:15:42: Ich bin da rein und dachte das glaube ich nicht.
00:15:46: Dann stießt auf mal vor mir.
00:15:48: Hast dir deine Schichten geholt, warst in Berlin gewesen, kam zurück und hast einen kleinen blinden Cocker-Spanier gehabt und hast dir den angeschnipst damit er nicht anstießt.
00:15:57: Daphne lief immer ohne Leine.
00:16:00: Und immer nach dem Schnipsgeräusch hinter mir.
00:16:02: Ich dachte, was ist das für ein Mensch der seinen Hund so geidet mit den Fingern?
00:16:05: Das kam auch nicht leicht dazu.
00:16:06: Ich dacht, da kommt erst mal sehr viel.
00:16:09: Da bin ich gleich dir verfallen, wenn ich ehrlich bin und ich dachte, wenn sich jemand so kümmert um etwas, was nicht gut im Leben steht und blind ist, dann kann das einen guten Menschen haben.
00:16:18: Habe ich jetzt nicht gleich gedacht aber gespürt, dass da irgendwas ist.
00:16:21: Auf jeden Fall wir dann da rein, haben wir da gestanden Frank gesehen angeschaut, dachte ich toll.
00:16:28: War ich gleich irgendwie ganz high und hab gesagt, das ist eine billigemeine, das ein ganz toller
00:16:31: Mann.".
00:16:31: Und dann sagt er, Gido sei mir nicht böse!
00:16:33: Das ist meiner, der sieht ja toll
00:16:34: aus!".
00:16:35: Du warst auch mit diesen blauen Augen und den Locken und warst ja so wahnsinnig angesagt da in der Stadt.
00:16:40: Da hatte ich noch gar nicht kapiert, dass du parallel dazu hier überall rumgehangen hast.
00:16:43: Das war glaube ich gerade ne Karpagne die du gemacht hattest.
00:16:45: was war das nochmal?
00:16:45: Für Dreh-Tabak.
00:16:47: Ja, Wahnsinn junges Model...
00:16:48: Bison.
00:16:50: Ich dachte, das wären ja waren so Jungs.
00:16:52: Also auf jeden Fall überall waren so Plakate und ich dachte, ich kenne die Dinge.
00:16:55: Bis ich dann schnallt, dass du es bist, aber egal... Und dann war's so ...dass ich dann dachte, oh Gott!
00:17:02: Ich möchte dir gerne wiedersehen.
00:17:03: Dann bin ich abends noch im Seminar.
00:17:05: Aber wie halt weich, seit zwanzig glaube ich ne?
00:17:08: Genau.
00:17:08: Bin ich dann in diese Kneipeabend zurück und dachte, komm' ich gehe da noch eben schnell vorbei und war dann mit einer Freundin da und dann habe ich genau so wie das dann später auch gekommen ist was du immer mit tausenden Leuten du hast dann irgendwie auch gekellnet.
00:17:19: Also du warst ja noch Student in der Zeit, aber das ist noch kundstudiert und hast auch nicht so richtig aktiv studiert.
00:17:25: Hast du auch nicht?
00:17:26: Auch nicht den letzten Jahrhals dich kennt, da fällt mir gerade auf ne?
00:17:28: Ja ich habe schon aktiv studieren an der Akademie.
00:17:32: Das
00:17:32: begleitet man hab' ich ja nicht so aktive durchgezogen oder an der akademie schon.
00:17:37: Und dann hatte ich in der Zeit damals, muss ich ehrlich sagen, ein ganz kleines WG-Zimmer in so einer kleinen WG.
00:17:42: Und du lebtest in einer wieviel...
00:17:44: Riesig!
00:17:45: ...zweihundertsiebzig
00:17:47: Quadratmeter großen Altbauwohnung nicht renoviert mit Kohleölfen in den einzelnen Zimmern.
00:17:54: Die mussten das Öl noch aus dem Keller holen.
00:17:56: Das hat auch im Kellernen noch Öl gestunken natürlich und es war natürlich nicht abgedeckt.
00:18:01: Es war eine schöne, schöne riesengroße Altbau-Wohnung.
00:18:04: Das war erste WG.
00:18:05: Irgendwie hat die WG sich nach und nach aufgelöst, ich bin irgendwie immer da geblieben ... Und es hat dann sogar an dieser riesigen Wohnung alleine gelebt.
00:18:14: Als
00:18:14: ich dich kennenlärte, warst du
00:18:15: allein?
00:18:15: Genau!
00:18:16: Es waren ganz billige Miete, ganz geniedrige Mieter, das nebenan wurde ein Haus abgerissen, dass sie stützten sicher gegen Seichtihorzer.
00:18:26: Dann sagte das so leicht ab, da wurde das mit irgendwelchen Vierkanzhölzern irgendwie abgestützt war schon sehr abenteuerlich.
00:18:34: Als
00:18:34: ich dich das erste Mal später in dem Haus besucht hab, da sind wir in die Wohnung gekommen und stand draußen ein
00:18:41: Moinrandale bringen.
00:18:43: Und du hattest so einen VW-Bully.
00:18:45: So'n Bullys und Ausgebauten
00:18:46: ...
00:18:47: Alles was ich dachte ist das für ein Typ oder so.
00:18:49: Egal auf jeden Fall habe ich dann lang redig, weil im Krankenhaus in der Zeit und hatte damals einen schwulen Oberarzt, den ich sehr mochte.
00:18:55: Ich hatte eine kurze Zeit im OP, muss man verschiedene Bereiche machen Und war dann, wie gesagt, abends in der Kneipe gewesen.
00:19:03: Hatte dann mein Papamoneder wohl vergessen, was ich gar nicht gewusst hatte... Also ich hatte das einfach in den Marktränen damals
00:19:09: verloren.
00:19:10: Ich habe das gar nicht aber nicht gemerkt weil ich in diesem Abend da in dieser Kneipe war wo du gearbeitet hast und dann sah ich dich mit tausend Leuten.
00:19:17: Dann hab ich gesagt, das wird eh nichts werden.
00:19:19: Der ist ja so rei, der ist ja angesagt und hat immer noch nicht geschnallt, dass du aus der Werbung bist da überlegen.
00:19:24: Ich dachte, nee, weil du auch so exponiert und die ganze Stadt ... Du warst ein Kneipenführer und gehörtest zu den Top Boys in der Stadt.
00:19:33: Alle träumten.
00:19:34: Da stand überall alle Träumen von einem schönen Frank.
00:19:37: Weil du diese blauen Augen und einfach dieser... Reitenschuld, dann so schwimmertippt.
00:19:42: Du warst ja wirklich auch angesagt, muss man sagen?
00:19:44: Ja.
00:19:44: Körperlich hattest du dir wirklich Glück.
00:19:46: Da haben die holländischen Gene dir alles mitgegeben.
00:19:48: Ich weiß noch am ersten Mal es dich so nackt sah, dachte ich ach du Scheiße!
00:19:53: Dachte ich der ist aber auch geglückt.
00:19:55: Das muss man sein dasselbe hast du es ja nie so gesehen.
00:19:57: Aber ich würde trotzdem sagen Alter das war schon verrückt da auch.
00:20:02: Dann wie gesagt bin ich denn da weg gestürmt aus dem aus der Kneipe und am Nächsten Tag, das war eigentlich ganz verrückt da.
00:20:08: Da hab ich das schon mal im Chef erzählt in meinem Schulen-Oberarzt.
00:20:11: Er meinte mich so gerne, der hat mir vorab gestern jemanden kennengelernt und er geht doch an.
00:20:16: und dann kam es irgendwann so, dass ich dann abends wieder hingegangen bin und dann warst du gar nicht da und da waren spätere Freunde, gute Freunde von dir, später eine Freundin von uns geworden Hat dann gesagt, du ich ... Der Frank heißt der übrigens.
00:20:29: Der hat gestern einen Pop Mané gefunden und könnte ja dein sein, weil du hast da gesessen.
00:20:33: Da hab ich erst geschnallt, da sehen wir einen Pop-Mané, wo ich echt kein Geld
00:20:37: bezweifelt habe.
00:20:37: Ich hatte gehofft, dass es deinen Pop mané war.
00:20:40: Weil ich wusste das natürlich gar nicht, ich hab den Pop manén gefunden.
00:20:43: Und hab gedacht, in der Theke, ich glaube, das gehört einem Jungen, den er gestern Abend hier war, den ich mich total verknallte ab.
00:20:52: Das
00:20:53: ist verrückt!
00:20:53: Du hast mich nur einmal gesehen auch?
00:20:55: Bitte?
00:20:55: Du hast mich ja nur gesehen.
00:20:56: Ich
00:20:56: hab dich nur gesehen!
00:20:58: Das ist ja auch umgefahren,
00:20:59: eigentlich im Nachhinein.
00:21:00: Dass ich das auch hatte... dass ich spürte und dachte was denn das für ein Mensch?
00:21:05: Die
00:21:05: erste Begegnung war du bist an mir vorbeigelaufen eigentlich und wir haben uns angeguckt und hallo gesagt, wenn man es kennen würde und ich habe gedacht mein Herz klopft.
00:21:14: Was gibt's denn?
00:21:15: Ganz seltsam.
00:21:15: Und ich
00:21:17: hätte meine ganzen Mädels natürlich im Schlepptau die alle dich natürlich super fanden Und hab das natürlich allen erzielt.
00:21:23: Also lange redet keinen Sinn, dann war es so, dass ich deines Popmanee ... Dann hat die Freundin da gesagt, du der Frank hattest mitgenommen und der heißt Frank hier ist seine Telefonnummer den kannst Du anrufen.
00:21:34: Der würde dir das geben, der das mit nach Hause genommen weil er dich gerne kennenlernen würde und er das mitgenommen hat.
00:21:39: Ich dachte, what?
00:21:41: Gut, ich dann am nächsten Tag bin ich dann ... wieder in mein OP zurück, weil ich war ja in der Ausbildung und hatte diese kurze OP-Zeit.
00:21:49: Und dieser Chef, den ich da nicht sehr mochte ... Der hatte dann ein eigenes Büro natürlich im Operationsbereich.
00:21:55: Das war ein christliches Krankenhaus, wenn man daraus telefonieren wollte, musste man immer erst die Forter anrufen.
00:22:00: Und das gab noch keine Hände, ist der?
00:22:01: Genau als ... Das
00:22:02: war damals ... Wann war das bei Opferung?
00:22:03: Ja.
00:22:03: Was war das für einen Opferang?
00:22:04: Da
00:22:04: hat er's mit dem Acht zwölf.
00:22:05: Überlegt
00:22:06: dir das mal!
00:22:06: Das ist doch wirklich so wie aus einem anderen ... Das waren
00:22:09: andersherum.
00:22:11: Genau, das stimmt.
00:22:12: Dann hab' ich dann... Ich weiß nicht, das war eine Appendictumie.
00:22:16: Das ist eine blindamen Entfernung.
00:22:20: und dann durfte ich zum ersten Mal mit Sterile mit dem da gesessen und gestanden an einem Tisch und haben die da so assistiert und so.
00:22:26: Egal!
00:22:27: Und das war ja ein relativ banal OP, muss man eigentlich sagen... Und da waren zwei Fritzi, die später auch kennengelernt ist.
00:22:33: Eine gute Freundin oder eine Krankenschwester war die Operationsschwester und so auf jeden Fall.
00:22:37: Da war das eine kleine Gruppe von Leuten, die ihn sich mochten und es wird ja auch ein bisschen geplaudert manchmal.
00:22:41: und dann hat er gesagt, na geh du was macht ihr ne große Liebe?
00:22:43: Und ich hab gesagt Ja, äh ... Ich hatte das erzählt so, dass wir das, dann habe ich den Nummer bekommen und diese Wort anrufen meinten die alle.
00:22:51: Das war ganz früh morgens, das war die erste OP.
00:22:53: Wir sind am sieben Uhr angefangen.
00:22:55: Dann war das dann vorbei.
00:23:00: Ich wollte unbedingt, dass ich glücklich werde weil er mich so gerne hatte.
00:23:05: Es war echt ein guter Mann, nicht das im Nachhinein überlege... Das war echt dein großes Geschenk und wie wichtig es ist, dass man gute Vorbilder hat.
00:23:11: Der war ja auch ein gutter Freund von mir dann geworden der eigentlich sein ganzes Leben, das nie richtig leben konnte.
00:23:18: Der konnte nicht Chefarzt werden.
00:23:20: mal in der Schule waren.
00:23:20: da habe ich damals noch zu Als ich noch gedacht, wie soll man hier eine Karriere machen?
00:23:24: Das war damals wirklich so.
00:23:25: Ich dachte, wie sollte ich... Du weißt ja, wie ambitioniert ich immer war und dachte, wenn ich was mache, will ich das ganz vorne machen.
00:23:31: Dann will ich da Chef werden auch.
00:23:32: Als ich früh im Krankenhaus merkte, du musst auch... Also, ich bin der Typ einfach dafür etwas nach vorne zu maschieren.
00:23:38: Da dachte ich, was, wenn jetzt ich Mediziner werde ... Und dann irgendwann Nicht Chef werden kann, weil ich Spur bin.
00:23:44: Das war ein kantolisches Haus, der durfte nie mal Chefarzt werden da.
00:23:48: Da hat er echt runtergelitten und dachte immer, das wäre ungerecht egal.
00:23:50: Er wird dich ein feiner Mensch!
00:23:52: Und dann hat er gesagt, komm wir gehen kurz hier in unserem Chefbüro oder was er da hatte... ...und wir rufen den jetzt an, du rufst ihn an.
00:23:59: Dann war es aber so, dass du weißt ja die ganze Nacht damals unterwegs du, die noch gearbeitet hast.
00:24:03: Es war ja früh morgens weiter acht bis zehn.
00:24:05: Wir hatten ja kein Gefühl, dass es so früh war.
00:24:07: Ich habe
00:24:07: erst drei Uhr nachts gearbeitet.
00:24:08: Ja auch wir
00:24:08: hatten ja keinen Gefühl, als es so früher war.
00:24:10: Es vergisst dir, wenn du schon etwas gemacht hattest Ich dann mit den grünen Klamotten da rein und dann musste man es verbinden lassen immer.
00:24:16: Das heißt, deswegen habe ich es erzählt mit dem alten christlichen Krankenhaus.
00:24:20: Aber unsere Nonne, die saß an der Telefonzentrale,
00:24:23: d.h.,
00:24:23: man musste dann den Hörer abnehmen, die eins drücken und sagen bitte verbinden Sie mich bitte mit bla bla bla.
00:24:28: Und das heißt so genauso lief das auch?
00:24:30: D.h.
00:24:31: dann haben sie angerufen bei Frank mit der Nummer, die ich bekommen hatte in der Kneipe... Und dann haben die gesagt, guten Tag hier ist das Franziskus-Hospital Münster.
00:24:39: Ich verbinde sie mit dem Operationsbericht.
00:24:41: und ich dachte, was von wem es da passiert?
00:24:44: Wer ruft mich schon das Krankenhaus an und denkt mir, oh Gott, was ist passiert!
00:24:49: Was ist
00:24:50: passiert?!
00:24:52: Und dann hast du... Genau!
00:24:53: Das war sehr süß und ich war ganz aufgeregt und der Chef stand daneben laut Sprecher.
00:24:58: und dann habe Du hast mal Pop-Mandy gefahren und gesagt, was ist dir passiert?
00:25:04: Was kann ich machen?
00:25:05: Kann ich dich abholen?
00:25:07: Und da hast du mich sofort um mich gekümmert.
00:25:09: Wir haben uns noch nie mit an der Einsatz gesprochen und du hast dich sofort um sich gekümpft.
00:25:13: Du hast gedacht, du musst mich retten!
00:25:14: Ich habe gesagt nein, nein, es ist alles gut, ich arbeite hier... Was machst du denn da?
00:25:19: Dann haben wir uns sofort verabredet für den ersten.
00:25:22: Stimmt.
00:25:22: Da haben wir gesagt, wann können wir uns treffen?
00:25:23: Und da habe ich gesagt vielleicht nächste Woche ja oder vielleicht am Samstag.
00:25:26: und dann sagten die dann heute Abend also wir haben gar nicht gewartet und haben uns dann getroffen.
00:25:30: und dann kam halt die Situation wo wir wieder gestanden haben gesagt
00:25:33: Kneipe, wo
00:25:34: du da eigentlich, ich will nicht sagen stehen lassen aber du hast mich eigentlich gleich so implementiert in dein Leben das ich dachte ich war eigentlich immer da hab ich relativ schnell dir auch zu dir gesagt, dann sind wir erkannt.
00:25:46: Dann weiß ich noch, als wir unsere erste Nacht hatten ... Hast du mich immer weggefahren?
00:25:51: Du hast mich immer ... Ich
00:25:52: war das Fahrrad hinten im Poligrafengsturm
00:25:54: und hab dich
00:25:55: nach Hause gebracht!
00:25:55: Da habe
00:25:56: ich mich immer wieder gefahren und es bist nie geblieben.
00:25:58: So wie so ein Galanta-Mann.
00:26:00: Und dann haben die meine ganze Figur gesagt, wo ist der denn?
00:26:03: Der hat mich schon wieder abgesetzt und gesagt, da werden ja nichts sein.
00:26:06: Das muss doch ein Problem sein.
00:26:07: Aber ich glaub, du hast das gemacht weil du wolltest, dass ich nicht für eine Nacht wollte.
00:26:11: Ja
00:26:12: genau.
00:26:13: Das war irgendwie so ein bisschen altmodisch, vielleicht.
00:26:15: Aber irgendwie war das, wo ich dachte ... Nee, es darf nicht nur eine sexuelle Nummer werden.
00:26:21: Ich hab gemerkt, dass du mir wichtig warst, ohne dich wirklich gut zu kennen.
00:26:25: Aber ich habe mich total in sich
00:26:26: verliebt.
00:26:27: Das war wirklich love at the first sight!
00:26:31: Das gibt überhaupt?
00:26:32: Ja, ist wenn's auch um das?
00:26:33: wir beide und ich war immer noch so ein bißchen high, weil ich dacht, das glaubt nicht, der mich nimmt.
00:26:37: Und dann bin ich nie vergessen.
00:26:39: Dann hast du mich seit ihr an einem Abend am Fahrrad.
00:26:42: In deinem großen Bullet-Intel reingestellt.
00:26:43: Und dann kam da eine Frage, genau.
00:26:45: Dass wir nicht vergessen, da stehen wir an einer Ampelrotphase und da war rechts so ein kleines Restaurant von einem Mann, den wir beide kannten, den die beiden mochten... Der Dekadi, der so ein Koch war.
00:26:58: Den ich sehr liebte und den dich sehr liebt.
00:27:00: Und viele andere Freunde, die wir hatten unabhängig voneinander... ...die uns beide mochten aber die nicht wussten dass wir irgendwie zu tun hatten weil für uns ja auch viele Jahre getrennt hatten dieser Stadt so klein ist er im Münster gar nicht.
00:27:09: und da weiß ich noch dahinter das Plakat da Frank Da hängt das Plakat von dir.
00:27:13: und dann dachte ich auf einmal Das is der doch?
00:27:15: Ach jetzt capier' ich das!
00:27:16: Weil er damals wenn so Plakat-Dinger waren, hing es hier an Lit was sollen wo das überall hängen?
00:27:20: und dann dacht ich auf Einmal ach du Scheiße das ist eine Mölle.
00:27:24: Und dann hab ich zu dir gesagt, nee du hast mich, hast du mich gefragt?
00:27:28: Du hast mich gefragt.
00:27:30: Ich hab nur gedacht, lieber Gott bitte, lass ihr wenigstens achtzehn sein!
00:27:34: Weil du sagst so jung aus, du siehst ja heute immer noch jung aus ganz zarte Hau.
00:27:38: und ich dachte mir oh Gott das ist das denn verlebt mich in einen Jungen.
00:27:42: Das ist mir auch nie passiert eigentlich weil meine Lover die waren eigentlich immer gleich alt.
00:27:48: und du hast dich dann gefragt an der Ampel wie alt bist du eigentlich?
00:27:52: Und ich wusste es bei dir ja auch nicht.
00:27:54: Du hast gesagt,
00:27:54: schätzt doch Maas!
00:27:56: Was habe ich dann gesagt?
00:27:57: Irgendwas mit drei zwanzig?
00:27:58: Ja so war genau und ich sagte nein.
00:28:01: Dann ging das immer höher.
00:28:03: Ampel immer noch rot.
00:28:04: Ampel immer noch Rot.
00:28:05: Und dann... Achtundzwanzig
00:28:07: hab' ich immer gesagt dreißig.
00:28:09: Dann wurde die Ampel grün fast dran.
00:28:11: Genau du hast damals noch gesagt oh Gott steige ich jetzt aus wenn's ja schon dreißzig ist aber die Amfel wurde grün.
00:28:19: Und dann sind wir später, was ganz süß war.
00:28:21: Da sind wir spätestens so in einen Club gegangen.
00:28:25: Das war ein Münster-Odeon, hieß das.
00:28:27: Es war ein ganz toller Place wo ganz viele Bands gespielt haben und die waren da parallel ohne uns jemals gesehen zu haben weil wir bald mit dieser Besitzerin befreundet waren ohne das zu wissen und die hatte viel.
00:28:38: ich ah also nicht ah aber grau mit Zeit vorher mal zu mir gesagt die hätte mich sehr gern wie auch so wie ich die Literatur erfinde hat ja so eine Literatur Der hatte wirklich so einen Salon, führte die noch.
00:28:49: Und ich war ja immer schon ... Du warst ja sehr Kultur-Affin und hatte einfach auch viele Freunde, die mehr im Kunst- und Kulturbereich waren.
00:28:59: Dann hat die irgendwann gesagt, du, ich muss hier weg und so.
00:29:02: Ich hab mir überlegt zum Studieren, ich geh auf jeden Fall nach Berlin vermutlich gehen weil das ist besser für mich jetzt und dann verlasse ich Münster.
00:29:11: Ich glaub, ich will gar keinen kennenlernen.
00:29:13: Da hat die gesagt nein, Gido!
00:29:15: Ich weiß nicht, ich sage zu ihr, weil ich kenne hier einen.
00:29:17: Der wäre wie gemacht für dich?
00:29:19: Der wär gemacht für Dich!
00:29:21: Wenn ich mit Dir bin, denke ich immer... Da wusste nicht und die meinte Dich.
00:29:25: Und das Gleiche ist mir ja auch mit Ihr passiert.
00:29:27: Ich wollte auch immer weg.
00:29:29: Ich war in der Zeit dann in Berlin gewesen, hab da ein Arbeitssemester gemacht von einer Akademie aus.
00:29:34: Da kann man wieder sagen, ich muss irgendwie nach Berlin vielleicht gehen keine Ahnung aber ich wollte eigentlich immer in den Süden und ich wollte damals eigentlich nach Griechenland gehen Und hab dann so Grisina, ich lerne hier niemanden kennen.
00:29:47: Hier gibt's aber niemand für mich.
00:29:48: Ich muss irgendwie weg und ich glaube ... Ich glaub, ich muss demnächst wirklich ins Außland gehen.
00:29:54: Ich glaub', ich geh nach
00:29:56: Griechenland.".
00:29:57: Weil ihr auch so Sprachaffin bist?
00:29:58: Dann hat sie gesagt,
00:30:00: ich
00:30:01: kenne hier jemanden, der ist genau der Richtige für dich!
00:30:04: Und lustigerweise meinte sie natürlich dich als sie mir davon erzählte.
00:30:12: Sie meinte mich, als sie dir davon erzählte.
00:30:14: Es war verrückend ein Long-Story-Short, dass wir uns gar nicht so ewig da sind ... Aber das war der Start des ... Ich glaube es ist auch wichtig mal zu erzählen, weil oft werden wir gefragt, mein Gott, wie kann es sein, dass ihr jetzt fast jetzt einen vierzig Jahre zusammen seid und immer noch glücklich oder nichts völlig Glücks seien?
00:30:31: Oder dass wir doch sehr glücklich sind!
00:30:33: Nein, ich wollte ja auch nicht alles schlecht draufkommen und sagen, du weißt das immer, wir dann oft das Beispiel sehen für Glück, Glück, Und dann denke ich... Das wirklich ein schönes Leben zusammen haben, dass sie das nie verändert hat.
00:30:44: Gott sei Dank ist auch ein Wunder, denke ich mal.
00:30:45: Ich
00:30:46: finde nicht gar nicht, weil ich glaube, dass wir irgendwie, obwohl so unterschiedlich wir aus sind, haben wir doch auch sehr viele Gemeinsamkeiten, sehr viele Sachen die bei uns ähnlich gelagert sind und von unseren Wünschen was wir wollen, da sind wir schon auf vielen Sachen sehr, sehr... Prinzipiellen Sachen sehr.
00:31:04: Obwohl
00:31:04: wir doch sehr unterschiedlich anfühlen noch sind, aber als wir dann in die Signale reinkamen mit dieser Freundin, sie dann sagte, dann sieht die uns und sagt nein!
00:31:14: Man hat sich so gefreut.
00:31:15: Da sind sie und alle haben sich gefreudet, dann hatten die so ein ... Und ihr freund hatte einen Magazin?
00:31:19: So ein Stadtmagazin!
00:31:20: Und das war gar nicht die Zeit, glaub ich als Charles und Diana zu sagen oder irgendwie was, Paulopt oder so, das verlaufe ich die Zeit whatever... Und da hat auf jeden Fall Hamdi den Kava gemacht, weißt du noch, da gab es ein Foto von uns, Charles und Dayana aus Münster.
00:31:31: also wir sind sozusagen direkt mit so einem Hurra in diese Beziehung reingesprungen.
00:31:36: und dann weiß ich noch wieder, dass am Anfang zum ersten Tag hast du zu mir gesagt Gido, ich hab mich total in dich verliebt aber ich muss dir sagen Ich werde auf jeden Fall, ich will ins Ausland gehen.
00:31:46: Und ich hatte genau das gleiche vorn.
00:31:48: Dann stellten wir fest, dass wir exakt zur gleichen Zeit in Ibiza gewesen waren, exakt zu gleichen Zeit mit wenig Knotter unter
00:31:57: schwierigsten
00:31:57: Umständen hingekommen und dass wir uns sogar an der gleichen Location waren, ich dich sogar irgendwie gesehen hatte.
00:32:02: Das war völlig verrückt.
00:32:04: also dass wir dann merken... Dann hast du gesagt Gido!
00:32:07: Du machst jetzt je nach einem Ausbildungsexamen zum Ende Ich verdiene jetzt Geld für uns, so sofort gesagt.
00:32:14: Ich mach das hier damit du in Ruhe das abschließen kannst und dann pausierst immer, da kann man gucken, dass du ein Studium machst und so.
00:32:20: aber ich besorg das ganze Geld.
00:32:22: Meine Eltern schenken wir einen Ford Fiesta hast du gesagt?
00:32:25: Genau.
00:32:26: Großteil Schneeweiß!
00:32:27: Genau, genau stimmt.
00:32:30: Ein Ford Fiesta was wirklich, das war ein unpraktisch Auto für uns zu
00:32:33: sein.
00:32:33: Da sind wir
00:32:35: ausgewandert.
00:32:36: Und dann hat es ja den Blinden Cocker-Spanier, die darf nicht.
00:32:38: Dann hast du wirklich für uns einen ... Was?
00:32:42: Ein Jahr?
00:32:42: Für dich das lange?
00:32:43: Ja vielleicht ein Jahr ne?
00:32:44: Das
00:32:44: war vor dem Achtjahr so was kennenlernen und da war ja schon klar eigentlich dass ich nach Ibiza gehen wollte.
00:32:50: Du sagst, ich will auch nach Ibisa gehen, das sage ich ja super!
00:32:53: Aber wir müssten erst mal noch in einem Jahr arbeiten um Geld zu haben.
00:32:57: Dass wir auf Ibiza sein können einfach ohne uns da um Jobs kümmern zu müssen, dass wir gucken können was wir machen können oder wollen.
00:33:06: Und ich hab halt gearbeitet und schön gespart, alles zur Seite gelegt... Du
00:33:10: kannst ja sparen auch.
00:33:10: Ich
00:33:11: kann gut sparen!
00:33:11: Also wenn ich weiß wofür, dann kann ich gut spazieren, ja?
00:33:14: Und kann gut aufpassen auf jeden Fall.
00:33:16: Kann nicht gut organisieren.
00:33:17: Dann kannst
00:33:17: du es gut einteilen und so.
00:33:19: Ja
00:33:19: genau, genau.
00:33:20: Ich bin ja eher so...
00:33:21: Ja, du bist... Du gib ihm.
00:33:23: Wie wie Keilager fällt, weil sich die Zwiebeln
00:33:26: sehr großzulegen.
00:33:26: Genau.
00:33:27: Aber wenn ich weiss wofü das ist, dann kanne ich das gut beisammenhalten.
00:33:31: Ja,
00:33:31: als Gott sei Dank.
00:33:32: Halleluja Also hast du für
00:33:33: uns gespart.
00:33:34: Nach wie heute noch?
00:33:35: Ich merke das mal gar nicht, ne?
00:33:37: Nee.
00:33:38: Ist ja auch gut!
00:33:39: Lass
00:33:39: mal Gide bitte, ne.
00:33:41: Und ich hab auch vor kurzem mal gesagt, dass du bevor du jetzt, dem du hier auch uns unterstützen jetzt unsere privaten Finanzen machst, hast dir erst ganz spät angefangen und ich hatte ja immer was resistenten dafür, habe ich gedacht, du bist der einzige Mensch in meinem ganzen Leben, den man umfällt, die auch als es bei mir immer besser lief mich nie gefordert hat, was verdienst du eigentlich?
00:34:00: Das hast du noch nie gemacht.
00:34:01: Das fand ich immer so irre, dass du dachtest, wie geht das?
00:34:04: Jetzt
00:34:04: seh' ich's ja mittlerweile auch.
00:34:05: Ja, weil
00:34:05: jetzt weiß es besser als ich.
00:34:06: Ich kann dir mittlerweile keine Weihnachtsgeschenke mehr kaufen und ich muss dir schon Freunde bitten mir Geld zu leihen damit ich dir was kaufen kann, damit du nicht siehst, dass die dir was gekauft haben.
00:34:14: Du sagst, oh, was ist denn da bei Krisebach gewesen?
00:34:16: Also dann wissen schon Aktionshäuser, dass ich dann sage, ich muss das leider anders bezahlen und später kriegen sie es.
00:34:22: Dann machen Sie mal, wir haben vielleicht keine Kontur vollmachen nach dem Motto aber das war etwas ganz anderes.
00:34:27: Aber ich glaube, dass man dann jemanden findet, mit dem er so was machen kann.
00:34:32: Und dann muss man sagen, glaube ich vielleicht auch ein wichtiger Moment für mein Leben oder unser Leben war natürlich auch unser Background.
00:34:40: also das waren ja viele unsere Freunde aber sicher auch unsere Familien bei mir ganz besonders weil ich ja sehr jung war Und weil der meine geliebten Eltern ja auch so gelebt hast und auch meine Familie, meiner Geschwister.
00:34:53: Und dann kam einfach dieser Moment wo klar war natürlich der Frank dass die wollten natürlich auch wissen wer das ist und die waren ganz aufgeregt.
00:34:59: und dann sind wir jetzt in meiner Familie.
00:35:02: Mein Schwester war da um meine Mama und die haben dich ja sofort, weiß ich ordentlich noch, dass sie dich sofort zu uns herzgeschlossen haben.
00:35:10: Gido, kannst du mal Frank fragen ob der uns nicht das du anbieten will?
00:35:13: Ich hab gesagt, Mama ist ganz untermachen.
00:35:15: Du bist die ältere, ich sag, nein, der Frank kommt was ganz fein verhältnissen hat sie da gesagt!
00:35:19: Das weiß ich noch wie meine Eltern.
00:35:21: und da hast du meine Mutter nicht als Scharf kennengelernt.
00:35:23: Ich glaube nee, die hat so ein Bastrückchen angebracht mit einer Lockenbarücke.
00:35:27: Meine Mutter war ja so wahnsinnig zu haben für mich.
00:35:29: Ihr Freund war also Kuhverkleidung.
00:35:32: Ja, die war wirklich meine
00:35:32: Mutter.
00:35:33: Die saßen da im Sofa... Was ist das denn für ein schräger Haus?
00:35:36: Und dann meine Schwester.
00:35:40: Beim Essen, die kamen gerade wieder.
00:35:42: Die war ein Griechenländer dem Urlaub mit ihrem
00:35:45: Verloben.
00:35:48: Der ist auch Guido.
00:35:49: und dann haben wir uns über Griecher unterhalten und ich mochte deine Schwester auf Anheb und sie mich ja später feststellt auch.
00:35:56: Sie sagte immer an den Moment als du in unser Leben gekommen bist war es für alle anderen Männer schwierig, da hat sie gesagt er ist ihre Latte so weit nach oben gegangen.
00:36:04: Da sagt sie heute noch wenn wir uns mal streiten was ja ganz selten vorkommt oder disharmonisch werden.
00:36:11: Es gibt auch mal dass wir denken die haben eine andere Geschichte oder etwas anderes vor.
00:36:16: dann sagt meine Schwester immer auf deiner Seite und sagt du heisst dich mal zusammen du bist wie Mama sagt die immer bitte bitte also Frank die ist immer auf seiner Seite.
00:36:23: das geht dir auch mal Zeiten, wo ich das Gefühl habe wenn die anruft dann redet ihr viel mehr als ich das mit ihr mache weil ihr habt ja ein ganz eigenes Verhältnis auch über die Jahre entwickelt glaube ich.
00:36:34: Ja stimmt
00:36:34: und auch denn unsere Eltern das ist vielleicht auch etwas was ja...
00:36:38: Die wollten sich auch unsere Eltern
00:36:40: befreundeten?
00:36:40: Genau.
00:36:41: also die hatten sicher wir sind gemeinsam in den Studio da gegangen.
00:36:45: genau Das war eine
00:36:48: Reise.
00:36:50: Ich bin aus Spanien angeflogen, du warst ja schon in Deutschland?
00:36:52: Wir haben uns dann in München getroffen und sind von dort... Genau!
00:36:56: Von dort sind wir mit der Bahn nach Bistreich gefahren.
00:37:00: Genau, und dann warst du im
00:37:02: Kaperon gemacht.
00:37:03: Mein Papa, das muss man damals doch erzählen, ein Vater ist nie bahngefahren.
00:37:07: Ist nie bahngefahren, wir wussten gar nicht genau warum.
00:37:10: Weil wir dachten, Papa war einfach kein Bahnfahrer.
00:37:12: Der war auch für Camping nicht so richtig zu haben.
00:37:14: Er wollte nichts was für Räder hat und die Gegend rollt.
00:37:17: Auto fand er okay aber da war nicht so... Wir hatten alle keine richtige Idee warum das so war.
00:37:21: Und dann hab ich mit meinen Eltern schon von Münster auslautig mit der Bahn nach München Und du bist in München zugestiegen und hattest natürlich gebacken.
00:37:31: Hattest einen Kuchen dabei, da war so viel Alkohol
00:37:33: drin.
00:37:33: Genau,
00:37:34: ein Rohrfan-Kuchen!
00:37:35: Mit Rom?
00:37:36: Mit Rom aber ich muss sagen, aber ein Stück gegessen hat es noch richtig gefahren jetzt kein Auto mehr fahren können.
00:37:41: dann hast
00:37:41: du auch... Der alte war eigentlich verflogen aber man hatte das Aufwärm in der Nase gespürt wenn man reinbiss zog einem dieser... Ja, das ist etwas scharfer von dem Brum in der Hase.
00:37:52: Aber
00:37:52: dann hast du ... Das machst du auch, wenn du kochst und du gibst ja richtig rein.
00:37:55: Du bist ja ne Anarcheo-Auch.
00:37:57: Wenn dann übertreibst du auch gern
00:37:58: mal.
00:37:58: Man muss es auch schmecken!
00:37:59: Wenn
00:37:59: du Brot machst mit irgendwas drin, dann ist da ganz viel Oliven drin.
00:38:03: Wie kann man soviel reinschmeißen?
00:38:05: Ja genau, da hatten meine Eltern die sehr feier auf ihn waren.
00:38:07: Und meine Eltern waren sehr extrem gesellig, sehr offen, sehr frei.
00:38:12: Die haben natürlich auch Getränke dabei gehabt.
00:38:14: Dann sind wir zusammen gefahren in der Bahn.
00:38:19: Wir stiegen um in so eine kleinere Bahn und mussten dann in den österreichischen Berge fahren.
00:38:23: Und in diesem Schnee, diesen Geratter durch die Welt waren wir zusammen im sechser Abteil nur wie vier... ...und auf einmal meine Eltern, die dich ja schon von Herzen liebten, das hast du auch mal gespürt.
00:38:38: Das haben die ja immer dir ganz früher auch gezeigt, dass du zu denen gehörst und das du zu uns gehörest.
00:38:43: Dann sind wir dahin – und das war der erste Schulab für meine Eltern Und wir kommen fast jetzt noch die Tränen.
00:38:49: Wenn ich daran denke, wie da mein liebter Papa wieder und meinen Vater dann auf einmal anfing uns zu erzählen warum er eigentlich gar nicht mit der Bahn fahren kann?
00:38:59: Warum er nicht in Zügen sein kann?
00:39:00: Waren mir Angst hat vor Schnee und vor Geratter und dann hatte er uns seine ganze Geschichte erzählt allem was er erlebt hatte mit diesem Lager und der Kindergeschichte und wie er da inhaftiert war.
00:39:12: Also was der erlebt hat, das war ja so grauselig.
00:39:15: Er hat uns das erzählt und wir haben dann alle geweint und immer mehr Alkohol reingedrückt weil dann dein Kuchen kam dazu.
00:39:20: Wir
00:39:20: hatten ja Piccolos dabei.
00:39:23: Und meine Mutter hat geweint.
00:39:24: Wir haben alle geweinet und haben dann irgendwie vielleicht... Das war auch verrückt und das fand ich im Nachhinein auch wenn ich das heute sagen darf, dann würde ich sagen Das größte Geschenk damals, dass wir das nicht wussten und du dabei warst.
00:39:38: Dass mein Vater das gemacht hat mit dir zusammen.
00:39:41: Sind wir
00:39:42: noch enger geworden?
00:39:44: Dann spürten wir auf einmal, dass unser Vater diese ganze Liebe, die er in sich trockt und diese Feindlichkeit, der uns erzählt hat, als Kind gedacht hat, wenn ich alles überleben sollte, sollte ich jemals diesen Lager verlassen, dass ich dann eine Familie gründe.
00:40:02: Und dann sind wir glücklich!
00:40:04: war klar, dass da sein schwuler Sohn sitzt mit seinem schwulen Freund und seinem Mann und seiner Frau.
00:40:09: Und das da klar war, dass es dann nicht eine Sekunde einen Moment gab wo man nicht geliebt wäre sondern dass man klar war wie...
00:40:15: Da hatten die überhaupt keine Ressentiments überhaupt.
00:40:17: Wir haben
00:40:17: die gewusst.
00:40:18: wir sind hier bei der genau wusste.
00:40:20: als Kind hat er erlebt was das heißt man ausgegrenzt wird in der Wollte?
00:40:23: Das hat ja auch gesagt.
00:40:24: er hat gesagt ich will das ihr glücklich sagen.
00:40:26: Er war ein ganz offener Mensch auf jeden Fall ein ganz liebevoller Mensch.
00:40:28: der hatte Da war überhaupt keine Vorurteile gegenüber.
00:40:31: Meine Mutter eh nicht, die war ja so frei und offen.
00:40:34: Und
00:40:34: da waren deine Eltern sehr besonders, finde ich auch.
00:40:36: Dann trafen wir – ich erzähle es nur – kamen wir nach der anderen Capron am Bahnhof und erwarteten dann Franks Eltern.
00:40:43: Darum werden dazu sagen eine warmherzige taffe Mutter Schuldirektorin musisch begabt.
00:40:49: Eine tolle Frau, ich hab die sehr geliebt.
00:40:51: Ich
00:40:52: auch!
00:40:53: Du bist völlig eng mit ihm.
00:40:54: Dann diese liebende Mutter, die mich ja dann auch immer so liebte also mich sehr gerne hatte.
00:40:59: Dann dein Vater dieser sehr feinstoffliche intellektuelle Vater.
00:41:03: Der holländische Vater?
00:41:04: Wenn du dir
00:41:04: damals gesagt hattest am Anfang habt ihr euch noch gesießt mein Vater war der ja... Der war ja auch noch älter als meine Mutter.
00:41:11: Er war jetzt zehn Jahre älte, also gleiche Unterschiede wie bei uns Bahnen und der hat es immer am Anfang nicht noch gesiedelt wo ich dachte, Papi jetzt nutzt doch mal Guido!
00:41:19: Das ist doch mein Mann!
00:41:21: Aber er hat das am Anfang gar nicht gemacht.
00:41:22: Na, der hat zu dir gesagt... Nach dem Urlaub war das ein anders glücklicher Wase.
00:41:27: Der hat so dir gesagt an einem der ersten Tage, Guido, ich schätze so sehr ihren Inzulingent nur Moa.
00:41:35: Ja, das hatte ich gesagt.
00:41:37: Ach, das weiß
00:41:37: ich gar nicht mehr.
00:41:39: Ich mochte beide gerne, weil wir gute Ebenen hatten und dann ... Man muss dazusagen, dass dein Vater natürlich ein Widerstandskämpfer im Dritten Reich war, deine Familie, deines Vaters kann man gleich mal übersprechen.
00:41:49: Also wie du groß geworden bist, wie viel Juden versteckt zwölf?
00:41:52: Dreizehn.
00:41:53: Versteckt durch den Krieg gebracht.
00:41:54: Seine besten Freunde hat ja auch später dann ... Der ist dann Fotograf... Der war erst Lehrer, glaube ich, deinen Vater oder?
00:42:01: Genau.
00:42:01: Das war Tick-Lehrer aber ja auch sprünglich.
00:42:03: Und
00:42:05: dann ist der, genau.
00:42:07: Für
00:42:07: die Amis hat er so... Genau
00:42:09: in Süddeutschland für Leitz.
00:42:12: Objektive hatte dann ein Foto-Geschäft gehabt, genau!
00:42:15: Also
00:42:16: um da halt sozusagen deinen Untergrund das zu regeln und zu gucken was da los war?
00:42:20: Dann hat er auf das fand ich finde auf ihre Story.
00:42:22: Franks Vater hat dann später auch die Fotos zum Teil, die bei den Nürnberger Prozessen waren, hat dein Vater mitgemacht.
00:42:30: Der Vater war dabei als KZ befreit worden und hat dann auch Heime befreit, in denen die Behinderten gesessen haben.
00:42:36: Und da hat sich ja niemand umgekümmert.
00:42:37: und dann ... Mein Vater hat
00:42:38: für die UN-Flüchtlingshilfe nach Fünfvierzig gearbeitet.
00:42:42: Genau!
00:42:42: Und ist über den Weg von Holland nach Deutschland gekommen, alles mit den Amerikanern.
00:42:47: Da war er bei der UN-Flüchtlingshilfer und hat Familienzusammenführungen gemachten.
00:42:51: Da hat er in Frankfurt gelebt am Anfang.
00:42:53: Und war dann viel im Marburg, wo er meine Mutter kennengelernt hat.
00:42:56: Und das Verrückte war, dass natürlich Frank's Vater später Mit Ehren und Eltern, die Lebenshilfe gegründet.
00:43:02: Aktionsraunkind das ganze Ding, diese ganze Weltorganisation.
00:43:07: Aber
00:43:07: das Verrückte war, dass natürlich dann stand diese Familie Franks Vater und Franksmutter Stand da, die hatten damals einen schönen Mercedes.
00:43:15: Und dann stand die, das war Eisverschneit alles in diesem Bahnhof.
00:43:18: Dann kam Frank dich und meine beiden Eltern aus dem Zug.
00:43:23: Die holten uns am Bahnsteig ab.
00:43:25: Das werde ich nie mehr vergessen, Frank!
00:43:28: Da sind wir rausgekommen und wir hatten alle verweinte Augen.
00:43:31: Wir waren ... Das war wirklich auch eine intensive Fahrt, weil wir haben alle geweint und mein Vater hat einfach einmal in seinem Leben alles erzählt wie das war.
00:43:41: Der konnte nicht mehr stoppen.
00:43:42: Er hatte einfach nicht mehr Stoppen können.
00:43:44: Er hat das sein Leben lang eigentlich für sich behalten und er hat dann uns erzählt.
00:43:47: Und ich wusste das nicht meine Mutter wusste es nicht.
00:43:49: Wir haben schon gesehen dass der einen Durchschuss am Bein hatte Am Körper so mit sich rumtruck, aber das hat er immer Geschichten rausgemacht.
00:43:57: Aber nie die Wahrheit richtig erzählt.
00:43:59: und dann treffen wir auf deine Eltern, auf deine Mutter Und dann diesen diesem Vater.
00:44:04: und da kommen meine Eltern an und auf einmal treffen zwei erwachsene Eltern parre aufeinander Die mit ihren beiden schwulen Söhnen, da stehen sie auf so einem Bahnhof und da ist sofort etwas passiert.
00:44:15: Weil die beide spürten wir kommen aus der gleichen Welt.
00:44:18: Da sind liebende Eltern
00:44:19: sehr unterschiedlich
00:44:21: waren haben die sich doch... Wir haben uns sofort und das werde ich nie vergessen Das war eine große Verbindung.
00:44:27: Da haben sich zwei Familien auch getroffen die irgendwo wo sie sehr unschuldig waren sehr zusammengehört.
00:44:34: Das haben wir auch später immer gesehen, wenn die Familien feiern.
00:44:37: Unsere Geschwister alle zusammen und wie eng wir waren.
00:44:39: Und wenn wir dann irgendwann auf den Feiern unserer Eltern ... Dann sind sie später, da muss man sagen, to learn a long story short.
00:44:45: Die sind später alleine mit dem Urlaub gefahren, unsere Eltern.
00:44:48: Meine Eltern haben später auf den Möbeln der Eltern gesessen.
00:44:50: Die haben sich was vererbt und gegenseitig und haben die schönsten Sachen gesagt.
00:44:56: Und haben eigentlich uns gegenseITich fast adoptiert.
00:45:00: Das wurde immer intensiver.
00:45:01: Meine
00:45:01: Mutter hat dich ja auf den Mund geküsst, sogar!
00:45:03: Die hatte ich ja total geliebt meiner Mutter.
00:45:05: Ja
00:45:05: aber ich hab sie auch geliegt und sie hat mir zum Schluss.
00:45:07: das letzte was sie zu mir gesagt hat damals war, ach Geh du, das Beste, was ich je gemacht habe ist der Frank-Waldi, die ja so ähnlich war und so und dann passt gut auf ihn auf oder die hat er so viel...die war ja auch sehr amisant und auch mit deinem Vater nicht will damit nur sagen dass es eben auch möglich ist also dass das möglich ist und man auch allen zurufen muss die vielleicht Nicht nur als ich schwule, da lässt's beschwenken.
00:45:27: Was anderes sind das denn?
00:45:28: Weil sie irgendwie vielleicht nicht dem klassischen Norm entsprechen, dass man darauf vertrauen muss und dass man es auch braucht, dass du Support brauchst.
00:45:38: Du brauchst doch den Support von den anderen.
00:45:40: Wir hätten unser Leben vielleicht auch so gemacht aber ich glaube, es war viel leichter für uns... Es ist
00:45:43: auf jeden Fall leichter, wenn du... Bei
00:45:44: wie einer Familie war ein Frage.
00:45:45: Ganz absolut!
00:45:46: Auf jeden Fall ja.
00:45:47: Du musst es auf jeden fall leichter werden, weil du weißt, Die mögen Probleme damit haben oder nicht, aber die müssen hinter dir stehen.
00:45:53: Das Wichtigste muss sein... Also das Wichtigeste wert ist auch immer dass deine Kinder, dass sie glücklich werden egal wie Hauptsache die werden glücklich und haben gutes Leben.
00:46:05: Und das war... Manche Alte müssen das natürlich erst mal lernen, denen muss man die Zeit dann auch lassen.
00:46:11: Aber unsere haben das auf jeden Fall gekonnt
00:46:14: Ja und ich glaube auch, dass wir dann ab dann das Gemeinsam gegangen sind diesen Weg.
00:46:19: Also immer, dass ich ja deine Eltern noch immer besucht habe, auch alleine hingefahren bin und du warst bei meinen.
00:46:24: Wir haben alles zusammen gemacht und als es losging, dass unsere Eltern starben, wir haben uns irgendwann überlegt, wir verlassen nach all den Jahren Spanien wieder weil wir merken, wir müssen jetzt etwas näher bei unseren Eltern sein, weil unser Eltern alt wurden und wir dachten, wir können nicht weg sein so eine wichtigen Phase nicht da sein.
00:46:40: also Zehn Jahre, muss man ja sagen.
00:46:42: Bei meinen
00:46:43: Eltern war es dann leider nur noch fünf oder sechs Jahre ...
00:46:47: Aber du warst da, Frank?
00:46:49: Ich bin auch wirklich regelmäßig dahin gefahren und bin immer mehr als ein Tag geblieben.
00:46:53: Hab immer so einen Ritual gehabt, wenn ich dahin kam, hab ich mir gezeigt, ob ich vier bis fünf Tage am Stück bei denen sagen konnte.
00:47:00: Und den ganzen Tag ... Meine Mutter war ja leider schon bettlerig damals.
00:47:05: Immer bei ihr gesessen den ganzen tag und geredet und ab ... Einmal, wenn ich da immer gekocht habe.
00:47:11: Einmal hab ich irgendwas für die gekochte an von diesen vier Tagen.
00:47:15: Dann durften sie irgendwas lundschöne wie lange gekochter haben.
00:47:18: Genau und das war sehr schön.
00:47:20: Im Nachhinein ist es für mich rückblickend wunderschön dass ich wirklich den Schluss gefasst habe wieder zurückzukommen in Deutschland um einfach die letzten Jahre mit denen einfach noch viel Zeit zu verbringen weil durch die jahre in Spanien habe ich meine Eltern ja wirklich selten gesehen.
00:47:34: Ich bin ja quasi nur einmal im Jahr in Deutschland gewesen Und hat man dann wirklich entsprechend wenig gesehen.
00:47:40: Die kamen uns immer besuchen glücklicherweise, als wir auf Mallorca waren zumindest.
00:47:44: Haben die uns dann also nach zweitausend, kamen die halt dann immer einmal im Jahr mindestens, kam Jans zu uns und blieb in einer Woche bei uns.
00:47:51: Das war eine sehr intensive
00:47:54: Zeit.
00:47:54: Eine
00:47:54: schöne Zeit auch.
00:47:56: Und ich weiß noch, als meine Eltern irgendwann starb und es alles vorbei war wie ich dann diese kleine Kiste gesehen habe.
00:48:01: Wo deine Eltern die ganzen Karten aufbewahrt hatten.
00:48:04: Du weißt das noch?
00:48:05: Die wir ihnen geschickt haben.
00:48:06: Früher hat man jetzt sehr viele Karten geschrieben.
00:48:07: Wie sind die durch den Weltgeist?
00:48:10: Wie kann man so viel reisen mit so wenig Geld?
00:48:11: Da frage ich mich heute ehrlich!
00:48:13: Wo waren wir überall?
00:48:14: Von den Kreuzfahrten
00:48:16: hab' ich meiner Mutter ja
00:48:17: immer
00:48:18: aus seinen Mails geschrieben.
00:48:19: In
00:48:19: Jemen im Oma mit Reisefahrung sind wir einfach hin.
00:48:22: Ich mein was haben wir für Sachen gesehen?
00:48:24: Aber wenn ich heute, das ist ja auch so.
00:48:25: Wenn ich heute diese ganzen Kriegstinger sehe... ...wenn nicht das höre so aus?
00:48:30: Trauer!
00:48:30: Odessa
00:48:31: war eine Oper.
00:48:32: Wir waren die letzten Gäste in der Odessa-Oper
00:48:36: voll
00:48:36: die Restaurants wurden.
00:48:36: Wir haben den letzten Schwanensee gesehen mit dem schönsten Ballett.
00:48:40: Genau.
00:48:40: Haben das mit abgestützt.
00:48:41: Mit dem schönstem Bühnenbild.
00:48:43: gesessen in diesem Opernhaus, in den rundesten und haben auf der Treppe diese wunderschönen Sängerin gesehen.
00:48:50: Was haben wir die Ukraine geliebt?
00:48:52: Das rühmte
00:48:53: Trepper wo Panzerkreuz Frothemke, da gibt es doch dieser Brügeltrepper der Kinderwagen da, die Treppe runter.
00:48:59: Wo diese
00:48:59: Sängerinnen stand.
00:49:01: Unglaublich!
00:49:02: Diese wunderbare Opernsängerin, diese alte
00:49:04: Frau.
00:49:04: Die saß auch musste betteln.
00:49:05: ne
00:49:06: Und das meine ich halt, all diese Dinge.
00:49:08: Was haben wir schöne Sachen?
00:49:09: Wie wir dann weiter sind nach Yalta rüber in die Dinger war es noch sehr fast so Paul und sind dann da wie wir gereist sind durch die Schwarzmeer.
00:49:16: was haben wir oben in der Türkei gesehen.
00:49:19: Das habe ich heute auch deswegen... Ich hab's jetzt wieder gemerkt als wir letzte Woche mit dem Rückkommen von Mallorca und sind mit dem Taxifahrt zurück und dann haben wir den kurdischen Taxifahre und die dann mit uns closed sind weil wir wissen, was wir reden.
00:49:31: Weil wir diese Menschen kennen, weil wir die Regionen kennen und weil wir da aufgepasst haben.
00:49:35: Das hat uns auch ein bisschen zu dem gemacht, was wir heute sind.
00:49:38: Dass wir doch so frei sind, sagen wir mal zumindest mit Menschen also dass da jeder kommen kann.
00:49:43: Also das ist ein großes Geschenk von meinem Leben mit dir zusammen.
00:49:47: Weil dass wir uns da so offen sind und dass wir doch eigentlich nie irgendwas verlassen haben ohne mit einem guten Gefühl.
00:49:55: Und das Verrückte war... Da zurückzukommen zu unseren Eltern.
00:49:59: auch als dann deine Eltern, dein Vater starb das ich habe mir sogar die Die Trauerrede gehalten für deinen Vater und für deine Mutter.
00:50:09: Weil deine Mutter sich das wünschte, und wir dann deinem Vater erst beerdigen mussten?
00:50:14: Und meine Eltern waren natürlich da und starrt deiner Mutter.
00:50:17: Dann weiß ich noch, dass werde ich nie vergessen, Frank!
00:50:20: Wie wir an dem Grab deiner Mutter stehen und meine Eltern neben dir stehen und mein Vater zu dir sagt so, Frank... Jetzt bist du auch unser Junge, also dass du da dieses Gefühl ... das fand ich so rührend damals.
00:50:31: Das
00:50:31: sind wir deine Familie?
00:50:33: Ja
00:50:33: genau!
00:50:33: Es war sehr süß weil er es auch ernst meinte und das war auch so eine ... gerade weil deiner Mutter und mein Vater hatten ja eine besonders gute Beziehung.
00:50:41: auch die waren sicher irgendwie auch sehr nahe und hatten Humor und so... Und das ähnliches war's ja auch als dann Jahre später meine Eltern gingen oder als wir auch die feiern, die wir zusammen hatten mit den Eltern.
00:50:52: Mit Polonäsen durch die Gegend und
00:50:54: mein Vater nicht mehr so gut laufen konnte und ich sagte mir meinen Vater er kann nicht mehr sehr gut laufen.
00:50:58: Da wurde gesagt dein Vater führt gerade die Polonese
00:51:01: an.
00:51:02: Was hat dein Vater dann
00:51:02: mal gesagt?
00:51:03: Hier wohnen die hier in Münster war das ja.
00:51:06: In Münster gibt es den nettesten Menschen der Welt.
00:51:09: Das sind alles Sachen glaube ich ihnen.
00:51:10: das hat auch zu tun mit so einer Liebe Wir natürlich miteinander hatten und die wir, glaube ich ausgestrahlt haben.
00:51:19: Auch an die anderen, dass alle damit fein waren und auch die ganzen Menschen drumherum.
00:51:24: Und das muss man ja immer sagen!
00:51:25: Wir haben hier eigentlich... Das ist ein großes Geschenk, Frank.
00:51:28: Dass wir so lange wir schon zusammen leben – und es ist ja wirklich viele, viele Jahre.
00:51:33: Ich will
00:51:33: über mich mal….
00:51:34: Dass wir niemals bis jetzt keine Anfeindungen bekommen haben.
00:51:38: Ich hatte gerade der Regale Simonetti ein netter Junge ja auch, finde ich gescheiter Junge.
00:51:43: Der hat mich gerade gebeten, er macht einen Buch und hat mich gebetet so in einem Flagenkatalog zu machen.
00:51:48: Da ging es darum wo ich so Ausgrenzung erlebt hätte als Mann oder Schulermann.
00:51:54: Und dann habe ich das beantwortet werde ich das Beantworte dachte ich, ich werde dem vermutlich gar nicht gerecht weil ich überall geschrieben hab.
00:52:01: Das kenne ich gar nicht!
00:52:02: Weil ich das... da haben
00:52:04: wir großes Glück gehabt
00:52:05: glaube ich.
00:52:06: Weil wir, die Leute da auch mit Liebe und einfach Realität und einfach Freundlichkeit erschlagen haben.
00:52:13: Ich würde heute gar nicht mich so als Randgruppe empfinden.
00:52:15: Das habe ich noch nie, du auch nicht.
00:52:17: Das hatten wir nie, auch unsere Eltern hatten das ja nie oder zum Beispiel mein Vater.
00:52:20: als dann meine Eltern irgendwann ging und mein Vater starb und ich werde es nicht vergessen, dass ich sich an dem ... Steppe Wett, meines Vaters.
00:52:27: Und dann kommt der Frank etwas später ... Der hat mit meiner Schwester unten noch einen Parkplatz gesucht und ich saß schon bei Papa, hatte sie ihm so im Arm.
00:52:34: und da kommt der Franck rein.
00:52:34: Dann sagt mein Vater, wenn man den ganzen Geschmistern steht, sagt der Frank.
00:52:38: Mein Gott!
00:52:39: Was haben wir doch für ein Glück gehabt?
00:52:40: Dass der Gido sich so einen schönen Mann geschnappt hat.
00:52:43: Mein Frank sagte das ist auch immer schön.
00:52:46: Das hat er gesagt.
00:52:47: Ja, und
00:52:48: das hat der gesagt.
00:52:50: Das ist glaube ich das Schöne in unserem Leben oder auch in dem mit der Wichtigkeit von Eltern oder auch von Etappen, die man erlebt hat und so.
00:52:58: Dass ich weiß als unsere Eltern starben und die tot waren und wir in diesem letzten Abend, als dann meine Mutter auch noch gestorben war.
00:53:05: Und dann habe ich abends ... haben wir.
00:53:07: danach, nach dieser Bedingung meiner Mutter, hab ich in einem Hotel was meine Eltern sehr mochten, indem auch deine Eltern immer waren wenn sie da waren.
00:53:14: Das ist das ... Hofzulinde heißt das in Münster
00:53:18: und die Grüßen
00:53:19: sind tolles Hotel.
00:53:20: Da haben wir ganz viel mit unserem Leben zu tun, da gibt es einen Platz am Kamin wo wir viele wichtige Dinge gemacht haben.
00:53:27: Ich miete das an dem Abend und gebe meiner Schwester und ihrer Tochter Freunde von mir waren da, Freunde von uns waren da.
00:53:35: Die alle waren der Eltern liebten mit dieser Beerdigung.
00:53:37: Die sind dann geblieben und irgendwann war es abends wie häufig mal Zugstreik natürlich.
00:53:40: Dann kam keiner mehr weg und haben gesagt okay ihr kommt alle dazu.
00:53:43: wir haben schnell Zimmer gebucht für alle und dann haben wir abends gemeinsam gesessen und gegessen.
00:53:47: das weiß ich nachher.
00:53:49: Das war ein tauriger
00:53:50: Tag aber das war ein sehr schöner Tag.
00:53:53: dadurch
00:53:53: Ja weil wir da war klar jetzt ist irgendwas vorbei
00:53:56: Jetzt
00:53:56: ist wirklich irgendwas vorbei Es ist alles gemacht.
00:53:59: Dann hab ich meiner Schwester im Abend noch so ganz schöne Opaal-Uhringer wie ihr geschenkt, weil es ja nichts mehr gab von meiner Mutter und so.
00:54:06: Und dann war das so ... als diese Uhrringe dann kam und die sie anzog.
00:54:10: Da wusste ich jetzt, fängt was Neues an.
00:54:13: Das Schöne war, glaub ich, dass ich da so dachte, was noch nicht auch so gegangen ist, dass sich dachte wir haben alles gemacht!
00:54:19: Es war alles getan, ein gutes Leben.
00:54:22: Wir sind jetzt vollweisen aber... Ja den Raum jetzt frei gemacht für was Neues, was kommt.
00:54:30: Und unsere
00:54:30: Freunde sind ja auch unser Familie?
00:54:31: Genau
00:54:32: und das ist eben dauernd das Ding, das glaube ich, dass es eben auch diese Chance ist mit Freundschaften und Menschen die ein lieben wirklich, dass man die oft einen kleinen Sockel stellt und dass man mit denen weitermacht, dass er nicht alleine ist.
00:54:44: Das ist ja ich mag jetzt immer sagen gut wir sind jetzt ewig zusammen, das ist ja auch schon so viele Jahre aber... Erstaunlicherweise haben sich so viele Sachen gar nicht geändert.
00:54:52: Das sehe ich
00:54:53: z.B.,
00:54:53: wenn wir miteinander sind, ist es ja eigentlich ... Man war mir nicht erstaunt, wenn ich uns sehe.
00:54:58: Ich denke, ich seh schon anders aus, als ich so Fotos sehe von früher.
00:55:01: Eigentlich hat's sich gar nicht so verändert.
00:55:04: Du auf jeden Fall ganz ... Natürlich
00:55:06: auch nicht.
00:55:07: Ich glaube, man sieht sie an der WC und sagt jeden Tag, seit vierzig Jahren.
00:55:11: Es gab Jahre, wo wir uns nicht jeden Tag sehen konnten, weil in Spanien war, du musst das ja mal pendeln.
00:55:17: Aber... Man hat sich schon, also optisch schon verändert.
00:55:20: Aber was ich nicht veränderte ist die Art und Weise wie wir miteinander umgehen.
00:55:24: Das hat sich nicht verändert.
00:55:25: Wie wir uns gegenseitig sehen... Also man sieht sich ja nicht nur auf das Gesicht und Falte hier, Falter da.
00:55:32: Und man sieht es sicher als Mensch oder Typ.
00:55:35: Und damelsbar hatte ich gar nichts verändert.
00:55:37: Ich sehe dich noch genauso wie vor vierzig Jahren.
00:55:39: Jetzt
00:55:39: hat sie unser Leben so viel verändert!
00:55:41: Wir sind ganz anders gestartet.
00:55:42: und hast du nicht mal gedacht zwischen den Phasen, wo's bei mir immer guter wurde?
00:55:46: Nicht immer mehr weg und so ... Aber ich hab immer probiert, dass dachte ich bin der gebliebenen, der ich bin.
00:55:52: Würde dich jetzt mal so sagen ... Ich glaub auch nicht.
00:55:54: Natürlich verändert man sich im Leben, das ist gar keine Frage!
00:55:57: Aber ich glaube, das grundsätzliche Ding sind wir beide so gebliebene und ich habe auch nie ein Problem gehabt, dass du da immer bekannter wurdest.
00:56:05: Das ist ja langsam gegangen, es war ja nicht von heute auf morgen gegangen.
00:56:09: Es war eine lange Zeit.
00:56:10: Aber nachts?
00:56:10: Es hat mich über Nacht passiert und auch nicht aus Versehen passiert.
00:56:13: Das is schon ne Sache die hast Du vorangetrieben
00:56:17: Obwohl ich eines sagen musste, dass ich immer dachte ... Dass du derjenige bist von uns beiden.
00:56:21: Der viel exponierter wird.
00:56:22: Ich dachte, du bist die große Showtreppe!
00:56:25: Du hast es dir eigentlich mehr gewünscht als ich.
00:56:27: Ich wollte das ja gar nicht.
00:56:28: Du warst viel mehr Showtrepper als ich und du warst mehr so... Und das bin
00:56:32: ich heute überhaupt nicht mehr.
00:56:34: Das stimmt.
00:56:34: Du hast so völlig recht, ich wollte das eigentlich mal machen.
00:56:37: Ja genau.
00:56:37: Ich habe früher Cabaret und Shows gemacht und hab in Spanien auch Shows gemerkt.
00:56:41: In Münster noch drei Mann-drei Frau-Shows.
00:56:45: Playback-Shows gemacht, bin das Foto von Udelindenberg aufgetreten.
00:56:52: Das war mein großes Ding, das wollte ich auch gerne machen.
00:56:55: Bildender Künstler Maler gab so viele Möglichkeiten.
00:57:02: Bei dir war viel mehr ... Chance eigentlich, das anders zu tun.
00:57:05: Also hätte es viel mehr Möglichkeiten gehabt als ich würde dich fast sagen am Anfang.
00:57:09: Na der Haf!
00:57:11: Ich hatte was anderes vor.
00:57:12: Ich wollte Unternehmer, ich wollte dass es stabil wird und dass sich meine Träume mache.
00:57:16: Du weißt ja wie ich mich träumlich hatte.
00:57:17: Ja ich weiß.
00:57:18: Habt das sehr konsequent verfolgt aber nicht aus dem Hedon-Moment heraus hat sich so hedonistisch angreift weil es dachte... Nein.
00:57:24: ...ich will mich feiern.
00:57:25: Der Gidoo will berühmt werden.
00:57:26: Das war überhaupt nicht mein Weg.
00:57:27: Gar nicht gar nicht.
00:57:28: Ich wollten schönes, ich wollt ein gutes Leben.
00:57:30: Ich hab einfach gesagt Frank ich möchte dir so gern was bieten weil ich mal das Gefühl hatte, ich musste irgendwas nicht zurückgehen.
00:57:36: Das sage ich ja heute manchmal noch.
00:57:38: Ja, weil in Spanien schon Geld verdienen hast du gedacht?
00:57:40: Ich muss jetzt auch arbeiten!
00:57:41: Wolltest du auch arbeiten gehen und dann willst du denn arbeiten?
00:57:43: Dann sagt er, ich kann ja Hamburger braten oder so.
00:57:46: Oder kurz drauf machen können, da bist du verrückt.
00:57:49: Du machst mal jetzt schön entspannt, das Geld besorg ich schon weiterhin.
00:57:52: Da musst du mir keine Gedanken machen.
00:57:53: überlegt dir halt was du machen möchtest.
00:57:55: Wenn du was hast was zu machen möchst, dann machst du das aber solange nur ums Geld verdient, dass ist ja Unsinn.
00:58:00: Das machst du erstmal nicht.
00:58:02: So lange.
00:58:03: Und das haben wir auch so gemacht, dass du angefangen mit Design und Nail hast immer gerne gemacht, es ist ja schon genäht.
00:58:10: Und da ging das im Grunde genommen
00:58:11: los.
00:58:11: Ich glaube auch durch New York muss man auch sagen die New York Reise war auch ein großes Ding durch den Unfall in New York.
00:58:16: Frank hatte irgendwie einen Job.
00:58:17: Sollte Fotos
00:58:18: machen für RuPaul damals sogar?
00:58:20: Das war RuPaul!
00:58:22: Die solltest die Fotos von RuPaul in New york machen.
00:58:26: Da war Frank noch viel angesagt.
00:58:27: Da waren wir in New York eingeladen zum Arbeiten auch und ein bisschen
00:58:30: gucken
00:58:32: hatte Frank war vor allem von der Bühne gefallen, hatte sich den Rücken gebrochen was keiner richtig gemeldet hat.
00:58:37: Die Fersenbande?
00:58:38: Gebrochen beide, Rollstuhl gesessen und es war eine schwierige Zeit.
00:58:41: da hatten wir überhaupt kein Geld und da war's so dass dann irgendwie fing ich schon an das ich so anfangen musste ein bisschen mehr zu machen aber jetzt mehr übernommen.
00:58:50: Das war eine schwere Zeit, wir hatten so viele Freunde, die uns geholfen haben.
00:58:56: Da hat man gemerkt, wie wichtig ein Freundes-Netzwerk ist?
00:59:00: Die haben uns da so geholft und waren an unserer Seite ... Da
00:59:03: waren wirklich von Freunden, Künstlern, Schauspielern alles prostituiert mit denen ich gearbeitet hatte in den Dominasken.
00:59:11: Da hab ich ja Fotos
00:59:11: gemacht für
00:59:13: dich genau!
00:59:14: Da waren alle am Start, das weiß ich noch nicht mehr.
00:59:18: Wie damals Leute sagten, wie geht das?
00:59:20: Wie schafft ihr, dass man dich so gut versorgt kriegt.
00:59:23: Du konntest das ja im Rollstuhlzeit und es gab überhaupt keine Chance.
00:59:26: Und was in Spanien das überhaupt nicht vorbereitet war für ein Rollstueling überall Dinger und wir waren am Strand plippenbuntergetragen.
00:59:33: Es war eine lange, lange Zeit.
00:59:34: dabei hatte Frank sich eben auch den Rücken gebrochen, was damals keiner gemerkt hätte weil er eh schon im Schrollstuhls saß.
00:59:41: haben die das verpasste zu untersuchen?
00:59:44: Gab das ein Riesenproblem, als wir in New York waren?
00:59:46: Auf einmal konnte der Frank nicht mehr laufen.
00:59:48: Da hat sich was verschoben.
00:59:50: Lange Rede Keinsinn.
00:59:51: Frank lag im Roosevelt Hospital.
00:59:53: mit wie viel zwölf, sieben tausend Betten.
00:59:55: Also bei mir lebt er das Krankenhaus.
00:59:57: Wir sind wirklich out of the blue da rausgerissen worden.
00:59:59: Vor Tiffany's
01:00:00: ist es passiert.
01:00:01: Wie bitte?
01:00:02: Vor Tiffany´s war
01:00:03: das.
01:00:04: Ich dachte,
01:00:05: guck mal, wenn ich mich meine Rose gestochen und dann flümmert, hast du vor Tiffany's... Und dann haben wir probiert, mit wenig Geld und dann standen wir da.
01:00:13: Und haben dann probiert das hinzubekommen... Da hat sich einfach alles gedreht.
01:00:17: Dann war klar ich muss das übernehmen jetzt mache ich das!
01:00:20: Und dann habe ich gesagt Frank machte keine Sorgen Ich werde das jetzt übernehmen Jetzt werde ich kommerzieller werden damit es geht nicht nur mit Kunst und Sucht.
01:00:27: Und dann hab' ich selber auch mal im Mail staunt was ich wusste schon als ich eine Kraft habe.
01:00:34: aber dann ging's los, dann hab ich gemacht.
01:00:38: Ja.
01:00:39: Das würde ich auch heute im Nachhinein sagen.
01:00:41: Das finde ich eigentlich auch faszinierend, weil du ja so viele Talenten hast und... Ich habe mich
01:00:46: danach wieder mehr aus dem Allheim konzentriert!
01:00:49: Und das ist eben der Vorteil von einem künstlerischen Leben.
01:00:51: Würdest du auch sagen, Fränkchen?
01:00:54: Dass uns die Kunst hat uns auch gerettet oder...?
01:00:56: Auf
01:00:56: jeden Fall.
01:00:58: Kunst ist sowieso ein Lebensretter, finde ich.
01:01:00: Absolut,
01:01:00: ne?!
01:01:01: Also Kunst ist was ganz Großes.
01:01:02: Er erklärt,
01:01:03: dass er uns wirklich gerettete.
01:01:05: dass wir zusammen uns begeistern können, mit Lachen zu sehen.
01:01:07: Dass du mit der Malerei die Chance hast zu malen und ich mich ausdrücken kann... Das
01:01:13: ist eine schöne Gemeinsamkeit!
01:01:14: Man muss Dinge auch gemeinsam haben.
01:01:16: Man macht natürlich auch Dinge für sich aber die Malerei oder die Bildende Kunst sind etwas was uns auch sehr verbindet auf jeden Fall.
01:01:25: Und das sind auch schöne Reisen, die wir da machen können.
01:01:27: Wir gucken uns Ausstelle, wir suchen Museums, wir gehen fahren zum Messen, wir lernen Künstler, Galeristen kennen So eine Welt für sich, und das ist ganz toll.
01:01:37: Eine sehr spannende, aufregende Welt finde ich... ...und auch sehr frei!
01:01:40: Es
01:01:41: war eigentlich ne kleine intime Rettungsinsel immer bei allem was da vorgesehen war.
01:01:46: Was haben wir in unserem Leben Sachen gesehen?
01:01:48: Was haben die Ausstellung in allen Ländern gesehen?
01:01:51: Ich meine die Rebecca Hort-Ausstellung, die wir glaube ich in fünf Ländern auf vier Kontinenten oder so.
01:01:55: Aber wir kamen.
01:01:56: das Erste was wir machen Wir erleben ja Städte nur durch Kunst wenn man ehrlich ist.
01:02:00: Wir sind sehr Architektur und Kunstaffin.
01:02:02: Das Erste, welches wir machen, wir würden ja nie uns irgendwas angucken was sich alle angucken, sondern wir gehen sofort ins Museum.
01:02:08: Und in der
01:02:09: Kirche?
01:02:09: In einer Kirche oder Kerze?
01:02:12: Genau für Freunde und gute Reise.
01:02:13: Aber das machen wir immer.
01:02:14: Wir gehen immer erst... Machen wir Kunst, Kunst, Kunst.
01:02:17: wie erleben eigentlich durch Kunst die Städte an denen wir sind.
01:02:20: Oder wir besuchen dann Bilder und denken dann verstehen wir manchmal mehr ist glaube ich unsere Art zu verstehen, ach wir sind jetzt hier keine Ahnung.
01:02:28: Ach so läuft das hier!
01:02:30: Dann schauen wir uns den mal nach New York für drei Tage flogen um eine Ausstellung anzugucken.
01:02:35: wie verrückt eigentlich?
01:02:36: Das war die verrückte Streit-Aufregung.
01:02:38: Da waren wir acht Tagen unterwegs da sind wir.
01:02:41: was wir da gemacht haben folgt.
01:02:43: ich hatte nur acht tage
01:02:44: muss
01:02:45: aber auch sagen dass ich da wir sind eigentlich gar nicht so muss sagen die klassischen Flugleute die immer nur rumbauen.
01:02:50: Wir nutzen es aber nicht anders
01:02:52: geht.
01:02:54: Da hatten wir nur acht Tage Zeit.
01:02:56: Es gab viele verschiedene Einladungen, die ich machen musste.
01:02:59: Das fing damit an, dass wir nach München geflogen haben.
01:03:06: Am Flughafen in München haben wir uns ein Auto genommen und sind von da aus... So
01:03:10: viel Narkotik
01:03:12: erst mal.
01:03:12: Was haben uns alle geguckt?
01:03:14: Tony Crack?
01:03:14: Den wunderbaren Tony Crac angeschaut und sind dann eine Nacht, im gleichen Tag noch, sie werden weitergefahren, nach Wien.
01:03:21: Genau!
01:03:22: Ja, genau.
01:03:23: Wie nach Österreich?
01:03:24: Albertina.
01:03:26: Wir sind zu Albertina gefahren.
01:03:28: Haben wir uns in Albertina was angeschaut?
01:03:30: Weiß ich nicht
01:03:32: mehr, genau... Kicke
01:03:33: Kokelnie!
01:03:33: Genau, das wollten wir unbedingt sehen.
01:03:35: In Wien haben da noch ein paar andere Sachen gemacht und haben dann alle Nacht in Wien.
01:03:39: Sind von Wien mit dem Autoswähl gebietet hatten, sind wir dann zu Arnov Rainer gefahren der wunderbare Arnovs Rainer dieser tolle Künstler, der gestorben ist.
01:03:46: Da waren wir dann da um eigentlich auch vielleicht Kunden zu kaufen aber... Da
01:03:49: war Arnoff irgendwie viel neunzig
01:03:51: oder was?
01:03:52: Und das war dann verrückt, da kamen die ganzen Geschichten mit Kiko Kölnjek und Maria Lasnik.
01:03:57: Wunderbarer Nachmittag mit ihm gemacht und er hat dir noch was signiert für Frank geschrieben.
01:04:01: Also wirklich ein schöner Moment.
01:04:03: Als ich noch studiert habe in Münster, da hab' ich mir in Berlin gab's eine Ausstellung Anolf Reiner in der Neuen Nationalgalerie.
01:04:12: Das waren neunzehntundert... wann war das?
01:04:15: Achttensebzig, siebensebzig.
01:04:17: Und diesen Katalog.
01:04:18: als ich dann hörte wir werden Anolf reiner besuchen können Habe ich diesen Katalog rausgezogen?
01:04:23: Habe wirklich überall mit hingestellt.
01:04:24: Der war sogar auf Ibiza ein paar Jahre lang, auf Mallorca ein paar Jahr lang.
01:04:28: Habe diesen Katalok rausgezogen und habe dann den mitgenommen ... Und hab dann Arnold Freiner gebeten, mir ihn zu unterschreiben oder seine Frau, das ist für mich dann gefragt.
01:04:37: Dann hat er den Katalog gehabt und die hatte damals schon nicht mehr so viel gesprochen.
01:04:42: Das war zwei Jahre bevor er gestorben ist.
01:04:44: Und dann hat er gefragt, was soll ich denn da rein schreiben?
01:04:49: Da sag ich einfach nur für Frank!
01:04:51: Dann fragt er, Mitte oder ohne K?
01:04:53: Ich sag mit K. Dann schrieb er rein für Frank mit K-Anruf!
01:05:00: und dann seine Krikoleien runtergemacht, ganz
01:05:02: süß.
01:05:02: Und da waren wir da und sind davon daraus weiter nach Passau, haben wir uns Passau angeguckt?
01:05:06: Genau.
01:05:06: Weil unsere Liebe Claire da studiert hatte... Unser
01:05:08: Zielkind!
01:05:09: Die ja mittlerweile ein, genau unser Zielkind, die ja mittlerweile in Dublin mit ihrem tollen Mann lebt.
01:05:13: Ja, wir
01:05:14: haben mal zur Kindmitgrusel übergesprochen, so ein Kindmitgroß gezogen, weil es sehr wichtig war.
01:05:18: Aber wir könnten noch tausend Jahre sprechen.
01:05:20: Und dann sind wir von da aus, den wir dann zurück nach München gefahren haben, alle nach der Münchchen geschlafen.
01:05:25: das war ganz schön Und sind dann am nächsten Morgen ganz früh zum Flughafen, Autos wieder abzugeben.
01:05:30: Sie haben nach New York geflogen
01:05:32: und
01:05:32: haben dann Leslie Brown in New York gesehen.
01:05:34: Haben
01:05:35: diese wunderbare Ausstellung in New-York gesehen.
01:05:37: Meine Lieblingskünstlerin, Leslie
01:05:39: Brown.
01:05:39: Ja genau, das ist eine Franks Lieblinskünstlerin und wir waren in New yorken.
01:05:42: Das war der ganzen tollsten New Yorker Menschen da.
01:05:44: Wir haben dann Dana Schutzer kennengelernt
01:05:47: was
01:05:47: auch ein Riesengeschenk war
01:05:48: für uns.
01:05:49: Das war richtig toll und hat uns für uns schöne Sachen erlebt.
01:05:53: Und haben in New York, weil ich mir da vorher eine schwierige Zeit in meine New York hatte ... Ich hatte mal eine richtige Influenz an New York.
01:06:00: Also in New york war eigentlich mal schwierig für uns, weil es immer schwierig war, war ein Krankenhaus rücken und so.
01:06:06: Wir waren in New Yorke hatte ich eine richtige Influenz, aber es war noch niemals ein Leben.
01:06:11: Eine
01:06:11: ganz heftige,
01:06:12: ja.
01:06:12: Häftig!
01:06:12: Ich war tot krank da und irgendwie Fieber und Gott sei Dank alles geschafft, aber ich war echt krank und bin dann... Das war wirklich schwierig, dann schwach davon in New York zurück und dann sage ich komm jetzt hin und das waren diesmal haben wir uns mit New York also alles war gut und wir waren sind dann in New york diesen drei Tagen sind dann zurück die ist dann sofort nach Frankfurt müssen von Frankfurt dann weiter am nächsten Tag musste sich sofort wieder drehen.
01:06:32: Ja.
01:06:32: Und ich saß am nächsten Morgen im Studio das weiß ich noch Und hab gedacht, wir haben beide gedacht.
01:06:37: Wir waren zwölf
01:06:39: Jahre
01:06:39: unterwegs, weil wir so vielen acht Tagen so viele Dinge, die aber alle geblieben sind und das ist eben etwas was ich immer auch mit dir so geliebt habe und auch immer noch liebe ist dass spontan und schnell, als wir damals waren.
01:06:56: Und ich bin mal nach Thailand geflogen.
01:06:58: Wir waren ja so oft in Asien auch.
01:07:00: Da sind wir nach Thailand Geflogen!
01:07:01: Ich habe gesagt immer früh gesagt Frank wie machen die ersten Nächte den tollsten Hotels?
01:07:04: Damit wir das Gefühl haben müssen herzlichen willkommen da machen wir billig weiter.
01:07:08: Dann waren wir in einem ganz tollen Hotel im Bankkalling namend
01:07:12: mit
01:07:12: kalten heißen Tüchern am Strand.
01:07:13: Das war wirklich toll und wir wollten da drei Wochen... Weil
01:07:15: sie schreiben Nächste an unserem Felsen gebaut.
01:07:17: Es
01:07:17: war wunderschön dass das erste Luxushotel unseres Lebens richtig luxus ist.
01:07:21: Wir dachten das glaube Da schreien gleich los.
01:07:23: Wir waren da hei, hei und dann haben wir da gelegen.
01:07:27: Und wie alle anderen Menschen mal drei Wochen hatten wir gebucht.
01:07:31: Hätten wir da bleiben können?
01:07:32: Wir hätten da drei Wochen lang die schönste Zeit gehabt.
01:07:34: Dann liegen wir da vier Tage und auf einmal sagen wir beide ... Ach ist ja irgendwie schon auch schön!
01:07:39: Aber Australien ist ja nicht so weit, haben wir gesagt.
01:07:43: Und wir hatten
01:07:43: eine Freundin, die gerade wieder zurück nach Australien gegangen sind, liebe Freunde Lizzie mit der Engländerin
01:07:51: Den wir gerade in Malaysia vorher
01:07:53: unterwegs waren, tauch und war.
01:07:55: Völlig irre
01:07:56: oder tauscht.
01:07:58: Also im offenen Jahr gefahren was wir gemacht haben wie wir da auf diesen Inseln saßen.
01:08:03: Was wir getan haben?
01:08:04: Wir sind über die Grenze mit den Locals von Singapur nach Malaysia mit den Kindern.
01:08:12: Wir haben wirklich verrückte
01:08:13: Sachen gemacht.
01:08:17: Wie geht das mit so wenig Geld?
01:08:18: und trotzdem muss er schöner sein?
01:08:20: Gut,
01:08:20: lange Rede.
01:08:21: Wo war ich denn hinzu?
01:08:22: Was habe ich gerade ...
01:08:23: Mit Australien.
01:08:24: Ja
01:08:24: genau!
01:08:24: Und dann hab' ich gesagt Frank Was wären wenn wir Lissi besuchen?
01:08:28: Ja, gute Idee, sagt der Frank.
01:08:29: Können wir das Hotel dann ein bisschen kürzen?
01:08:31: Und wir
01:08:31: haben gegreicht aber nachgedacht, dass wir da einen Wiesum für brauchen.
01:08:34: Wir haben gedacht, da fliegen Behinders ist ja schon mal die Hälfte der Strecke.
01:08:37: Dann sind wir mal eben schnell zum Flughafen und sind wir erst mal wieder in
01:08:40: Richtung Bangkok.
01:08:41: Wir
01:08:42: sind nach Singapur geflogen und mussten ins Singapurt.
01:08:45: Da kam es raus.
01:08:45: Frank Holländer ist zur holländischen Botschaftsachruhe im Mittag.
01:08:48: Haben die gesagt, ich hätte gern Visa für morgen früh.
01:08:51: Wir fliegen morgen schon nach Australien.
01:08:54: Da haben sie gesagt auch!
01:08:56: Ach, das war kein Problem.
01:08:57: Zack hat der Ding bekommen und bei mir war dann deutscher natürlich gegen das nicht tagelanger gebraucht.
01:09:02: aber haben wir irgendwie durch die Botschaft bequatscht?
01:09:04: drei Tage haben wir so eine Schnellwiese gegeben und dann konnte ich hin.
01:09:07: dann sind wir nach Australien geflogen
01:09:09: Nach Sydney.
01:09:11: Da habe ich unterstellt, wie weit das war?
01:09:12: Ich dachte,
01:09:14: da ist ja schon mal da!
01:09:17: Aber dann saßen wir in Sydney und haben im Paddington... Da flogen Karkalus über uns rüber, weißt du es noch?
01:09:23: Dann
01:09:24: saßten wir fife-way in Paddingt und das war so als wenn wir immer waren.
01:09:27: Haben
01:09:27: bei Lizzie und John gewohnt, mussten durch den Garten zur Toilette gehen.
01:09:31: Und ein Rieseneilechse saß.
01:09:34: Wie?
01:09:34: Wenn ich das überlege, ob das für eine Souveränicht und egal wo wir waren muss.
01:09:38: Ich werde dich fast sagen, egal wo Wir waren mussten wir uns immer aufhaffen eigentlich da nicht zu bleiben.
01:09:45: Ich habe immer Immobilien-Läden sofort.
01:09:47: Das Erste, was wir machen ist Kunst und Immobilie-Lädchen!
01:09:49: Hier könnte ich auch
01:09:50: fragen... Wir
01:09:51: haben uns das überlegt, was überall ... Was haben die auch in Kanada?
01:09:54: Und so ein Harryfax?
01:09:55: Da hatte ich schon fast gewohnt.
01:09:56: Was haben wir in England, Frank?
01:09:58: Also ich muss sagen, ich liebe Deutschland.
01:10:00: Das ist schon schönes Land und so.
01:10:01: Aber wenn die jetzt sagen, bin Adieu, dann können sie sagen ja tun's all und dann gehen wir eben.
01:10:05: Unser Zauber auf den lieber neuer Max, der in unserem Leben neu ist, den wir auch über alles lieben.
01:10:11: Er hat mir gesagt, wir müssen mal was machen bei Feindstoff über Auswandern.
01:10:14: Und ich habe gesagt nein der Fall von ich sind nicht ausgewandert und er sagt doch ihr wart auch so früh weg.
01:10:18: Ich hab gesagt wir sind nicht ausgewandert!
01:10:20: Wir sind gar keine Auswanderer, wir sind nur Umzieher.
01:10:23: Wir können überall sein.
01:10:25: Auch vor Sprachen.
01:10:26: das ist ja auch ein Geschenk dass weder sozusagen durch diese Kombination uns sehr schnell...
01:10:31: Wir haben ja keine Angst vor irgendwie, wir waren da.
01:10:34: Genau, wir trauen es alles zu auf jeden Fall.
01:10:36: Unsere liebe Freundin Rosa als wir.
01:10:39: Dann sind wir nach Berlin gezogen vor...
01:10:41: Rosa Enska, die ja hier auf dem Podcast war.
01:10:43: Die
01:10:43: Süße
01:10:43: Rosa, ne?
01:10:44: Genau.
01:10:45: Die ich ja sehr, sehr liebe.
01:10:46: und vor dreizehn Jahren sind wir dann noch nach Berlin gezogen und Rosa also ich wieder den Schluss gefasst hat, wegzugehen aus Berlin, wieder nach Hamburg zu gehen.
01:10:57: Da dachte Ruder wie jetzt sieht es schon wieder weg!
01:10:59: Und die war ganz traurig, sie sagte Rosa du musst eins wissen Wir sind unseren Orten nie wirklich treu geblieben aber unseren Freunden schon.
01:11:07: Das stimmt, ach Gott Du bist der Leiter Lama.
01:11:10: Aber nee, das finde ich auch.
01:11:12: Vielleicht haben wir es auch gerade gedacht als wir gesprochen haben, dass ich vielleicht von meiner Grundsubstanz schon auch frei und entspannt bin aber, dass sich mit dir zusammen ein noch besserer Mensch werden konnte.
01:11:25: Dass sich der Mensch werden könnte, den ich vielleicht auch hätte sein können weil ich die Unterstützung hatte und wie uns gegenseitig auch dann so eine Art von Sicherheit geben.
01:11:33: Aber da macht dieses Zusammenabslutsinn mir genau ein bisschen das auch fehlt, was du im Überfluss hast und verdammt mich auch.
01:11:42: so Dinge
01:11:43: will ich sagen.
01:11:43: Und das schafft natürlich eine gute Basis... Wir können
01:11:46: zusammen frei sein!
01:11:48: Das ist was sehr schönes für mich.
01:11:50: Man hat eine enge Beziehung.
01:11:52: Man denkt ja, man ist dann unfrei und keine Ahnung.
01:11:55: Unser Gegenteil der Fall.
01:11:57: Dadurch hatten wir die Chance noch freier zu werden.
01:12:00: Wir waren von Grund auf schon beide so konditioniert, dass wir Freiheitslebende Menschen sind und Unabhängigkeit lieben.
01:12:08: Und durch unsere Abhängigkeiten Anführungszeichen sind wir sehr unabhängig und frei geworden, noch
01:12:14: freier.".
01:12:14: Man sagt ja auch Liebe verdoppelt sich wenn man sie teilt und so.
01:12:17: Das ist auf jeden Fall und das es einfach mehr wird und das kann auch so sein.
01:12:20: und dass wir dann hier auch nicht so star waren als schon treu miteinander die ganze Zeit?
01:12:25: Dass wir auch glaube ich wie ein sehr monogames Paarjah sind und dass Wir uns sehr sehr scharf stellen aufeinander Glaubt es auch unser Weg, uns nicht zu verlieren?
01:12:32: Aber sonst können wir uns ja spreaden.
01:12:35: Wir
01:12:35: können uns ja extrem begeistern und können ja auch separate Freunde voneinander haben!
01:12:40: Es gibt auch Leute mit denen du sehr eng bist wo ich mich etwas... Nicht schwer tu aber wo ich denke oh ist das mühsam!
01:12:45: Aber das hat ja mal die Christine Kaufen, der mein Buch über Frank geschrieben, die auf seine enge Befreunde mit Christine waren, hat geschrieben Frank is a professional
01:12:54: friend.
01:12:55: Du bist Profi-Freund,
01:12:56: du hast... Ich kenne niemand, der so viel seinen Freunden schreibt wie du der alle Geburtstage auf dem Schirm hat.
01:13:01: Du bist dir auch so gut bezahlen, dass du dich auch faszinierend rechnen kannst und schnell rechnet.
01:13:06: Und dass du eben halt die Dinge merkst.
01:13:08: Dass du weißt da, deren Geburt sei groß an und erhältst einfach alles zusammen.
01:13:13: Also du hältst diese Momente zusammen und ich kann mich erinnern als du damals sechzig warst.
01:13:17: Da habe ich einen Überraschungsfest gemacht.
01:13:19: Da haben wir überlegt ne, wir machen doch kein Fest und so viele Leute und wir machen immer so viel Partys.
01:13:24: Ich dachte immer, du bist ein bisschen traurig.
01:13:27: Weil wir doch keinen Fest machen, weil du extrem gerne feierst.
01:13:30: Eigentlich, aber
01:13:31: ich dacht mir, ich mache jetzt keine Party diesmal.
01:13:33: Wir wollten mit Sechzig... Ja und
01:13:35: ich wollte auch bei mir Sechszig annehmen, ich will das gar nicht feiern!
01:13:38: Dann hab ich mir gedacht, nee.
01:13:40: Ich weiß ja wer du bist und hab gedacht, komm, ich mach das so!
01:13:43: Jetzt einfach alle Menschen die deine Freunde sind, also unsere Freunde aber auch besonders deine Freunde waren ja viele da mit denen du ganz close bist, dachte ich, die rufe ich alle an und la, die einen machen Überraschung fest.
01:13:55: Das war ein Cable
01:13:56: Club in Berlin und das war echt schwer für mich.
01:13:58: Während der Dreharbeit man nicht haben jeder Drehpause habe ich mit der Welt korrespondiert.
01:14:03: Wenn ihr unter
01:14:04: der Dusche warst, haben wir nicht mal ein Handy genommen.
01:14:08: Was ich sonst nie machen
01:14:10: würde?
01:14:10: Wir würden uns nie gegenseitig
01:14:11: ins
01:14:11: Handy gucken oder einen Sprief oder was lesen, das haben wir ja nie gemacht.
01:14:16: Da waren wir immer frei und dachten, okay, ich mach's!
01:14:19: Und hab dann da telefoniert... Also es hat ewig gebraucht.
01:14:23: Das waren hunderte, zweihundert, dreihundert Leute noch mehr aus der ganzen Welt, muss ich sagen.
01:14:28: Ich hatte wirklich von Arabischen bis in die ... Amerika, die kamen von überall.
01:14:34: Und ich hab alle angerufen und alle haben dich gehalten bis auf einen Friseur der es fast versaut hätte... ...und jetzt auch was versaut hat.
01:14:42: Aber sonst haben alle gesagt, die dürften das Frank nicht sagen.
01:14:44: Ich würde mich freuen, sieht eine Überraschungsfestau, Frank wird sechzig, dann hab' ich den Capital Club gemietet und habe mich Gott sei Dank von Clara unterstützt und von David, die haben mich da unterstützt so die haben da echt mitgemacht.
01:14:53: Und dann hab', ich zu dir gesagt an dem Abend dass du Geburtstag hattest, das ist Frank wir Ich hab ein Tisch reserviert.
01:15:01: Wir gehen zusammen schön essen, damit du was hast.
01:15:03: Mach dich hübsch und so, sind wir da hingefahren?
01:15:06: Da
01:15:06: hast du noch gesagt ... Was ist das für eine Hose?
01:15:08: Du siehst was in einer schöneren Hose an, sagst du, gut, wir gehen da essen.
01:15:12: Wir bezahlen, dann kann ich dir aussehen wie ich möchte!
01:15:15: Siehste immer gut aus,
01:15:15: aber bist
01:15:16: auch so ein Modefrettchen.
01:15:17: Auf jeden Fall habe ich gesagt, komm, wir geh'n rein und dann sind wir wieder hoch und dann in diesem Club oben.
01:15:22: Alle diese Menschen, die sich aus der ganzen Welt angereist waren und alle unsere Freunde, Auf der Terrasse gewesen, haben sich versteckt auf so einer riesengroßen Dachterrasse.
01:15:31: Wir kommen in den Club rein und dann ...
01:15:33: Ein ganz leerer Laden, das war eisekalter obendrin.
01:15:37: Da gingen wir hier ein Apparativ nehmen.
01:15:38: Das ist eine ungefüllte ...
01:15:40: Wir trinken noch einen Drink bevor es runter geht zu Hessen.
01:15:44: Dann auf einmal um die Ecke gegangen sind alle gekommen.
01:15:48: Dann haben alle für dich gesungen und hast du da gestanden.
01:15:51: Das war so ein besonderer Moment auch für mich.
01:15:53: Weil ich nicht, weil ich's organisiert habe, dass alle da waren sondern, auch was gelernt hatte.
01:15:59: Weil ich dann gedacht habe, guck mal das ist es für ein Geschenk mit dir zu leben weil so viele Menschen dich von Herzen geliebt haben und das war fast zu viel ja auch für dich die ganzen Menschen die da kamen.
01:16:11: du hast dich dann hier auch super amüsiert und es war ein traumhaftes Fest mit so vielen Menschen und da kam irgendwie alle zusammen... Von überall
01:16:17: her kamen wir, das war halt überwältigt.
01:16:20: Wir hatten ja damals auch aus wie unser Hochzeit gemacht.
01:16:22: Du hast das Motto gemacht, the best of friends can give a friend as a friend.
01:16:26: Das ist ja so, also Freunde muss man teilen!
01:16:29: Aber unsere
01:16:30: Festen lernen sich auf... wir haben ja Freunde und da hat es wirklich Stakulöre und die lernen sich manchmal auf unseren Festen erst kennen.
01:16:36: Das
01:16:38: stimmt, dass sich unbekannte Leute bei uns, die ja unsere Freunde sind, sich kennenlernen und auch Freunde werden, Freundschaften entwickeln.
01:16:45: Und
01:16:46: Mama finde ich, wenn sie sogar intensiver als man es selber mit denen hat und entschied was Neues... Ja.
01:16:50: ...und das ist auch, dass wir das sehr gut zulassen können.
01:16:53: Jealousy da erleben und denken, komm!
01:16:56: Ich find auch gut.
01:16:57: Ich finde toll, wenn du die weitergeben kannst.
01:16:58: Freude muss man teilen, muss man weiter geben.
01:17:01: Und hin und wieder gibt's ja auch Leute, die zusammenkommen, die fast noch besser zusammenpassen und die noch andere Dinge haben aber... ...und dann gibt sie auch mal an sich sagen Ja ich bin schon seit dreißig Jahren mit ihnen befreundet also die wollen dass man dann besonders die Zeit auch in den Fokus setzt Und manchmal ist das ja auch so.
01:17:16: Es gibt ja auch Freunde, die wir haben und die wir ewig lange haben.
01:17:19: Die wir nie verlieren.
01:17:21: Die an unserer Seite sind wie unsere Freundin Julia oder acht Tausend Freunde Jyoti und wie sie alle heißen um Manni und Sophia.
01:17:28: Was haben wir für Freunde?
01:17:29: Die wir ein nette Uter haben, unser ganzes Leben schon.
01:17:33: Ich vergesse bestimmt noch fünfhundert andere, die unerlässlich sind... Wir sind treue Seelen!
01:17:39: Franklin, bevor ich jetzt ... Gott, ich hatte erst ein bisschen Bedenken.
01:17:42: Ich dachte mir wird das sein wenn ich dich ja habe weil ich hier noch nie in meinem ganzen Leben mit dir
01:17:47: so viel geredet hast?
01:17:49: Ich bin ja schrecklich, wer.
01:17:50: bald bin ich zu Hause eigentlich auch so und laber ich auch zu Hause auch soviel.
01:17:53: Aber ich dachte immer, ich bin still.
01:17:56: Nein doch nicht!
01:17:58: So, jetzt Frank, es geht ja um ein Kleidungsstück.
01:18:00: Du weißt natürlich wie textilig ich bin und ich weiß natürlich welchen Text du bist.
01:18:04: Und das war dann die Frage jeder bringt immer was mit also einen Teil was ihm was bedeutet.
01:18:08: Das ist bei den natürlich wahnsinnig schwer muss man sagen weil du so viele Klamotten hast und ich kenne auch niemanden Obwohl ich viel mehr habe, der trotzdem so an seinen Sachen hängt wie du, den sie so pflegt und so perfekt organisiert ist.
01:18:20: Du bist ja wirklich ein Modefrettchen-Fanster-Güte!
01:18:23: Man kann dir ja so schön...
01:18:24: Ich mag Mode fast lieber als du, hab ich immer das Gefühl.
01:18:26: Keine
01:18:27: Ahnung?
01:18:27: Ja, denn ich mach' sie für Leute und du trägst sie.
01:18:30: Du trägts sie, ich bin eher der Mönch, der stille schwarze.
01:18:33: Aber du bist der, genau mein Funder.
01:18:35: Du bist er, der es trägt und das muss man auch so, man muss wissen auf welcher Seite man steht und du stehst auf jeden Fall auf der Modeseite mit Einkaufen, Hurra!
01:18:42: Und ich bin eher der... Motias
01:18:44: Kind schon komischerweise.
01:18:45: Ja ne?
01:18:46: Was war so ein
01:18:47: Modem als Kind?
01:18:49: Da hat die mir auch schöne Schuhe irgendwie wieder eine tolle Hose als Teeniemaf meiner Mutter.
01:18:55: Eine da war Kort angesagt.
01:18:57: Das muss so in den sechzig- oder siebzigern gewesen sein.
01:19:02: Ich bekam zwei Quartoser an dem Tag, eine burgundefarbene und eine konjakfarbene Quartosa.
01:19:10: Die habe ich geliebt,
01:19:11: da habe ich leider nicht mehr.
01:19:12: Und die hast du wohl liebst?
01:19:13: Ich würde heute noch mal reinpassen glaube ich.
01:19:15: Ja das ist der Vorteil!
01:19:17: Ich vermute dich nicht.
01:19:19: Also aber die hab' ich echt gelieb'.
01:19:20: Da habe ich auch gemerkt, Mode mochte ich immer gerne.
01:19:23: schon
01:19:29: Deswegen, ich sag's nur weil es einfach so viele Sachen hätten geben können die wir heute hier zum Besten geben.
01:19:36: Und dann hab' ich gesagt ne Frank?
01:19:37: Ich such dir was raus!
01:19:38: Ich will...ich nehme was wo ich sehe dass du das auch bist und wo ich seh', dass du treu bist und das ist eigentlich ein Schal geworden.
01:19:48: Es hätte tausend andere Sachen können.
01:19:50: Du selbst wolltest ja nur eine rote Unterwäsche, die dir in Spanien immer tragen wenn Silvester ist.
01:19:54: Eine satte, eine rote satte Boxarschfahrt.
01:19:57: Also in Spanien trägt man ja zu Silvester.
01:19:59: Und es ist ein neuer Jahr überzugehen, immer etwas Rotes unten drunter als Unterwäsche.
01:20:04: und da hab ich mit damals ...
01:20:05: Man springt die beine Kerze?
01:20:06: Man
01:20:06: springte bei einer Kerze, hat dreifarbiges Bändchen an.
01:20:11: Weintraubend?
01:20:12: Liebe und Treue!
01:20:13: Man isst zwölf Weintrauen zu jedem Gongschlag.
01:20:15: Ersticken manche auch hier an Silvestern gleich?
01:20:17: Leider
01:20:17: ersticken.
01:20:18: Was macht man noch?
01:20:20: Ich hab damals diese Boxer Schwarzmehl gekauft vor, weiß ich nicht... Vierzig Jahren, vierzig Jahre.
01:20:26: Die habe ich halt heute...
01:20:27: Ich trage hier aber
01:20:28: nur diese eine Nacht und das trage ich die nie.
01:20:31: Und die hab' ich halt deswegen auch immer noch.
01:20:34: Die wollte ich eigentlich mitbringen, die habe ich aber leider gar nicht hier.
01:20:37: Wieso?
01:20:38: Und dann hast du mir das rausgesucht.
01:20:40: Genau!
01:20:40: Dann habe ich gedacht, ich nehme etwas weil der Klamotten hätte ich ja hunderttausend Sachen sehen können, dann habe ich mich entschieden für einen Schal.
01:20:47: Der
01:20:47: Schal des Lebens könnte ich mal sagen, ich mache ja auch immer auf wie die Brigette immer noch den Schal Und das ist ein Schal, der ist von deiner Mama.
01:20:57: Ein ganz feiner dünner indischer Seidenschal.
01:21:01: Mein Vater war ja vielen Indien
01:21:03: und Vater alles gemacht.
01:21:05: Er war ja in Indien, er wollte ja diese... dass wir in Indie-Asien Leute auch um behinderte Menschen auch kümmern.
01:21:13: Und da, diese Idee hat er eben auch nach Asien gebracht und auch in der arabischen Emirate.
01:21:20: In so einem Zuge war ja eine Frage, wie viele
01:21:22: Schulen auf der Welt gibt es?
01:21:24: Weißt du das zufällig, dass die den Namen deines Vaters tragen?
01:21:26: Es gibt auf
01:21:26: jeden Fall einige.
01:21:27: Der Mutterschule gibt es einiger also eine gibt's auch in Berlin übrigens.
01:21:31: Auch Straßen
01:21:32: und Plätze überall auf der Weltsucht
01:21:33: an.
01:21:33: Aber ich kann das gar nicht sagen.
01:21:35: Deine Mutter
01:21:35: hat jetzt auch eine eigene Schule im
01:21:37: Nahmen.
01:21:38: Meine Mutter ist einer ... unserer Mutter.
01:21:40: ... an einer Schule und Heim benannt worden, genau.
01:21:43: Ja.
01:21:44: Aber du, deiner großartigen Eltern dieser Schal, dein Vater, dann der Mutter gebracht?
01:21:47: Mein Vater war der Mutter geschenkt ein feiner Seitenschal.
01:21:50: Den trage ich jetzt, also den habe ich.
01:21:53: seit dem Tod meiner Eltern hab ich diesen Schal.
01:21:57: Habe mich an mich genommen und den nehme ich auf alle Reisen mit.
01:22:00: Das ist ein feina schöner Seitenschall Der hilft sehr, wenn man Halsschmerzen hat.
01:22:07: Das hast du auch schon oft angehört?
01:22:10: Weil ich ihn immer dabei habe, wenn du mal Halschmerzen hattest als wir auf Mallorca waren beispielsweise.
01:22:14: Ich geh durch und hab hier einen feinen Seitenschar.
01:22:17: Das macht gesundes Hilft!
01:22:19: Und dann hab' ich immer dabei tatsächlich.
01:22:22: Ja das steht ja auch nass in Polova...
01:22:24: Ich trage manchmal auch aus stylischen Momenten, aber ich habe mir auch aus praktischem Gründen immer dabei.
01:22:29: Der ist leicht dünn und wärmt.
01:22:31: Und
01:22:32: der passt zu allem?
01:22:33: Ist so ein bisschen
01:22:33: mutig.
01:22:34: Das
01:22:34: Ding hat eine leichte Space, die mir zu Geschichten drauf.
01:22:37: Und ich mag es manchmal auch sehr wenn du den so im Pullover das hast.
01:22:40: Und das macht es ganz leicht bieder, so ganz sart bieder, wenn du das drin hast.
01:22:45: Aber dann sehe ich deine Mama und sehe eben wie eng du verbunden bist mit deinem Gestern Kind bist, das sehe ich auch.
01:22:54: Du bist für mich der einzige Mensch an dem ich immer noch sehe, sage ich dir auch manchmal auch...
01:23:00: Alter Junge!
01:23:00: Ja
01:23:01: alter Junge und ich weiß noch dass ich, also werde ich nie vergessen, das war eine der schönsten Momente würde ich fast sagen die ich auch mal hatte.
01:23:10: Das fällt mir gerade nur ein weil du da so wie sein Junge warst.
01:23:14: dann bin ich morgens mal wach geworden ist es viele viele Jahre her.
01:23:17: ich weiß gar nicht ob du dich daran erinnerst wo ich morgens wachen, du stehst immer vor mir auf.
01:23:23: Ich werde vor dir wach aber du steest immer von mir auf.
01:23:26: und da wurde ich morgens wach weil ich das Gefühl hatte, du schaust mich an.
01:23:31: Also vielleicht kennt man das Gefühl wenn man angeschaut ist dann habe ich die Augen aufgemacht und dann sehe ich dich und dann saßt du aus wie ein... wie ein Junge ganz jung irgendwie.
01:23:41: und dann hast du so Tränen in den Augen was es noch?
01:23:43: Hast du die Träne in den Augen gehabt und hab gesagt Frank was ist los?
01:23:46: Und da hast du gesagt zu mir Ach, ich guck dich schon die ganze Zeit an.
01:23:51: Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dich lieb.
01:23:53: Was ist das für ein Glück?
01:23:56: Dass du bei mir bist und dass du gesagt hast... Das hat mich so glücklich gemacht.
01:24:01: Und das Verrückte war, dass es an sich schon sehr liebevoll und schön ist, wenn man wach wird mit so einem Gefühl.
01:24:08: Aber dass ich dann dachte, während du das gesagt hast und ich dich gesehen habe, bevor du das eigentlich gesagt hast, Ach guck mal.
01:24:17: Der Frank, der ist ohne Zeit.
01:24:19: Ohne diese Zeitdinger, dass du immer das für mich bleibst was du immer warst also... Das ist Frank und das war ja auch so.
01:24:27: wie haben wir meine Sendung zusammen gemacht für Vox?
01:24:29: Ja genau.
01:24:30: Da wurde man gealtert.
01:24:33: Also altete man und so.
01:24:34: Das hieß... Ist es noch mal...?
01:24:36: Story of my life.
01:24:37: Story
01:24:38: Of My Life.
01:24:38: da sind wir nach London geflogen und dann wurden Masken von uns gemacht und dann wurde man in einer Sendung fing man an zu altern.
01:24:46: Also dann wurde man gezeigt, wie man den Senioren aussieht in den zwanzig und dreißig oder auch in vierzig Jahren.
01:24:51: Und dann warst du irgendwann so alt fast wie dein Vater.
01:24:53: Er war als er starb so um die hundert.
01:24:55: Dein Vater ist ja fast kurz vor hundert gestorben.
01:24:58: Und ich war dann so neunzig.
01:24:59: Keine Ahnung, keine Ahnung.
01:25:01: Dann haben wir uns gesehen im Alt.
01:25:04: Das weiß ich noch.
01:25:05: So hast du sehr viel Indikat mit deinen Vaters gehabt.
01:25:07: Ich sah aus wie Donald Trump fand ich also mich gar nicht so gut geglückt aber dir konnten sie gar nicht anders Und das weiß ich auch noch.
01:25:15: Das war auch den Zellis in diesem Moment, vielleicht auch nochmal als Idee, wenn man dann denkt, dass sich Dinge verändern muss und sich auch physisch verändert?
01:25:23: Dass das alles geblieben ist...
01:25:25: Hatte eher was Liebe vor der Zeit, finde ich, als man sich so sah.
01:25:28: Wir wurden ja getrennt, wir sahen uns gegenseitig an.
01:25:32: Die wunderbare Desele Nossbuschwaart, die Moderatorin hat auch ganz tolle Fragen gestellt.
01:25:37: Tolle Frau!
01:25:37: Und wirklich toll.
01:25:39: Und dann wurde die Musik
01:25:41: einladen, fehlt mir gerade ein.
01:25:42: Die
01:25:43: Tisserie
01:25:43: habe ich.
01:25:43: Wir beide gerne ins Herz geschlafen.
01:25:45: Absolut
01:25:46: und wir haben ja im gleichen Tag geheiratet, ne?
01:25:48: Ja genau, wir konnten nicht auf ihre Hochzeit kommen.
01:25:50: Sieh dich auf unsere.
01:25:51: Genau.
01:25:53: Was recht du weißt alles vorhin wenn wir dich nicht hätten?
01:25:56: Auf jeden Fall wurden dann diese Trennenwände weggenommen und dann sahen wir uns plötzlich... Wir hatten es ja vorher selber, da bekamen wir einen Spiegel in die Hand und konnten uns anschauen.
01:26:06: Und danach, da war man schon sehr überrascht erst mal.
01:26:10: Ich hab auch gemerkt, oh Gott ich seh wirklich ein bisschen aus jemandem Vater der eigentlich kurz davor gestorben war ja ein Jahr vorher oder so.
01:26:17: und dann ging diese Trennenwand weg und dann sahen wir uns gegenseitig.
01:26:20: das war... Da kam einem wirklich fast die Tränen weil man sah wirklich oerald auf einmal aus wo man spürte diese Liebe Und man merkte, dass es völlig egal war und da jetzt aussieht.
01:26:32: Er wusste ja, das
01:26:33: ist Maske!
01:26:34: Das war etwas,
01:26:35: was einen total berührte selber.
01:26:37: Und deine
01:26:39: Augen waren... Das war alles noch wie's war, aber es waren die Augen unterdachte ich, und das ist auch was wo man dann denkt, weißt du?
01:26:46: Dass es eigentlich egal ist wenn wir gemeinsam alt sind wird es ein riesen Geschenk auch, dass man denkt Wir bleiben zusammen bei uns aufeinander auf bis zur letzten Minute wenns irgendwie geht.
01:26:55: und dachte ich auch, das vielleicht die einzige Soll ich sagen, vielleicht das einzige Elend in dem einer großen langen Liebe ist.
01:27:02: Man denkt oh Gott was wäre wenn das nicht mehr wäre.
01:27:04: aber...
01:27:05: Den Preis wird einer von uns beiden irgendwann zahlen müssen?
01:27:08: Aber ich muss trotzdem sagen dass ich in der Moment auch dachte, dass egal was an Physis sich verändert, dass das immer bleibt und dass du eigentlich immer den siehst, in denen du dich verliebt hast und dass Du immer noch der bleibst.
01:27:20: und dann haben wir mal vor vielen vielen Jahren, haben wir das auch enige Zeiten her, da haben wir was in der Reportage gesehen Und da wurde so ein älteres Eheparty durchs Sechzig Jahre zusammen waren, die wurden dann gefragt.
01:27:32: Das war sehr süß!
01:27:37: Was ist denn das Geheimnis ihrer Liebe?
01:27:40: Und dann hat er gesagt, wissen Sie was meine Frau nicht immer wieder abends machen wird... Geh mit uns, bevor wir einschlafen.
01:27:48: Die Hand und sagen gute Nacht!
01:27:51: Das war sozusagen der Tipp von dem Mann als für ein langes glückliches Liebesleben.
01:27:55: Wir haben beide Tränen gelacht.
01:27:57: Dann ist es wirklich Wochen, Monate später... Und ich erzähle ja oft von der Kraft so.
01:28:01: Von Sachen die man in der Dunkelheit sagt.
01:28:03: Weil ich immer wieder auch oder will das ja auch tun wenn's dunkel ist.
01:28:06: Oder wenn sie auch vorlesen.
01:28:08: Und dann warst du dass wir da in der Nacht.
01:28:11: und auf einmal sagt der Frank in der Dunkler zu mir... ...gibt mir die Hand und sagt
01:28:16: Gute Nacht.
01:28:18: Manchmal muss ich immer noch grins, wenn es so ist.
01:28:22: Also mein Schatz ist der Schal da... Ich glaube wie es jetzt schon eine Stunde dreißig ist auch viel zuviel für all die Menschen hier zuhören.
01:28:28: Du kannst dich selber einhängen aber ich würde dich am liebsten in diesem wunderschönen Ass, den ich ja so liebe aus unserem Garten... Du kriegst für mich die höchste Stelle, das mache ich gleich.
01:28:38: Ich kann es jetzt eben machen.
01:28:41: Ich hänge dich ganz oben.
01:28:42: Du hängst so hoch wie kein anderer.
01:28:44: Obwohl sich alle anderen kommen.
01:28:45: Ich liebe auch sehr und man sieht ja auch häufig, wie viele meiner Gästen und Gäste, meine Menschen sind hier aufschlagen.
01:28:54: Viele Künstler.
01:28:55: Und du hast ja ganz oft auch Freunde.
01:28:57: Das denke ich auch ganz oft.
01:28:58: Es ist mittlerweile auch so ein Freundesbaum.
01:29:00: da habe ich auch eine Zuschrift bekommen, die gesagt dir, wieso kennst?
01:29:02: Hast du so viele Freunden?
01:29:04: schafften zu so vielen Menschen.
01:29:06: Aber dann kommen die alle noch, aber das ist ja wirklich so, dass wir verbunden sind mit den Menschen.
01:29:10: Ich würde sagen ich hänge dich nicht nur ganz oben rein weil ich ohne dich gar nicht könnte sondern du hast den Platz verdient in diesem Maß ganz ganz oben.
01:29:18: Du wirst immer der oberste Platz sein und da oben hängt man auch am sichersten.
01:29:22: Ich habe gesehen manchmal wenn expressive Menschen kommen, die hauen es dann weg.
01:29:26: Die hauen dann irgendwelche Leute rum, dann fliegt mal hier der Stretter durch die Gegend oder keine Ahnung.
01:29:33: auch schon mehrmals und auch hier Rosa wird immer wieder.
01:29:36: Und die hat auch einen sicheren Platz, deswegen würde ich sagen, kriegst du einen ganz hohen Platz da oben im Baum?
01:29:40: Okay so mein Schatz, guck mal kleine Mila unser kleiner geretteter Windholz schreckt sich hier schon und denkt sich auch Mama Papa.
01:29:49: Ach guck, wie schön die hier schläft ihr Kleine Maus.
01:29:50: das ist auch ein Geschenk dass wir uns für die Hunde als wir die Kinder haben und die Freunde und alles.
01:29:56: So und jetzt fast zum Schluss habe ich ja... Du hörst dir auch den Podcast Du machst ihn ja auch, ne?
01:30:03: Ja.
01:30:04: Dann machst du das, weil ich das mache oder weil das ein Podcast ist den du auch schätzen
01:30:08: willst?
01:30:08: Ich hab angefangen, weil du das machst.
01:30:09: natürlich, klar!
01:30:11: Jetzt bin ich nicht so'n Podcast-Hörer ehrlich gesagt.
01:30:13: aber mittlerweile mag ich das unabhängig von dir.
01:30:16: Weil ich mag das gerne.
01:30:17: Das war so unterschiedliche Geschichten und wo haben die unterschiedlichen Leute es da nicht immer?
01:30:21: nur ein Thema gibt immer Berührungspunkte klar Wahnsinnig gerne zu.
01:30:26: Man hört tolle Geschichten...
01:30:29: Aber ich mache auch Sohlefolgen, wo ich auch viel quatsche?
01:30:31: Ich höre total gerne.
01:30:32: Obwohl
01:30:32: du das kennst!
01:30:35: Die meisten deiner Geschichten kenne ich ja auch.
01:30:36: Ich hör dir auch gerne fünfmal die gleiche Geschichte dazu.
01:30:39: Das hat sich auch nicht verändert übrigens in allen Jahren.
01:30:42: Hab ich immer schon gemacht.
01:30:43: Ich hab dir immer gerne zugehört.
01:30:46: Also ... Ich kenne wirklich die ganzen Geschichten schon oder fast alle.
01:30:50: Du weißt, dass das so passiert ist.
01:30:51: Genau, aber
01:30:52: ich höre es Weil das immer wieder, man muss immer wieder lachen über viele Sachen.
01:30:58: Nee ich höre das immer gerne!
01:30:59: Ich bin aber nicht so ein Podcastthor, der mal zwischendurch am Bügel und beim Kaffee kochen das hört... ...ich muss mich dann hinlegen und kotzete mich total auf das Gespräch und erstand.
01:31:10: Weil du alles richtig machst?
01:31:12: Weil du dich
01:31:12: scharf stellst Frank.
01:31:13: I always said you put the focus on things.
01:31:16: Du bist wie ein Fotograf, du stellst dich scharf.
01:31:18: Du stellst deine Linse scharf auf Dinge und dann kannst du nur das.
01:31:21: Ich bin ja viel mehr multitasking als du, ich mach alles Dinge viel schneller.
01:31:26: Viel, viel schneller!
01:31:27: Ich bin sehr fixer.
01:31:28: Und ich bin viel pingeliger und du kannst dir auch die Messer so wo ich mal sage Frank ganz ruhig wegschmeißen.
01:31:35: Du bist ja auch viel
01:31:37: impulsiver im
01:31:39: Auto.
01:31:39: Obwohl du so vorsichtig bist, bist du viel wilder.
01:31:44: Ja, er ist sehr kontrolliert.
01:31:47: Du sagst dir auch, nervt das nicht manchmal?
01:31:49: Ja, mich
01:31:49: nervts nicht.
01:31:50: Gott
01:31:51: sei Dank!
01:31:51: Schau mal vor du würdest denken dass du auch nervig fandest.
01:31:53: ich kann ja auch wahnsinnig pingelig sein.
01:31:56: Ich dekuriere dich hier ein.
01:31:58: Merkst du, wenn ich dich eindekoriere, merkst du das?
01:32:01: Manchmal
01:32:01: merke ich das noch.
01:32:02: Manchmal auch nicht oder ich ignorier das dann?
01:32:05: keine Ahnung.
01:32:05: Ich lasse es einfach dann geschehen Wenn
01:32:07: ich deine Kaffee-Tassen wegnehme und gebe dir eine andere Tätas und lege einen anderen Löffel daneben, merkste das?
01:32:12: Ja, natürlich merke die das.
01:32:13: Ja klar!
01:32:13: Die machen
01:32:14: wir da, ihr kriegst das gar nicht mit, aber wenn ich dir so ein Plate über die Schultern lege, merkest du das auch?
01:32:18: Dann sage Frank, nehm doch mal im Kurz oder was um dich rumlege Nix für dich, ne?
01:32:23: Vielen Dank.
01:32:24: So Frank jetzt zum Ende vom Feinshop du weißt es am allerbesten gibt es immer Make-up-Wish.
01:32:35: und Jetzt bin ich sehr gespannt was dein Wunsch wäre
01:32:40: Was mein Wunsch wäre.
01:32:41: also ich habe natürlich ganz viele Wünsche eigentlich aber Ich glaube wir haben ja viel über darüber gesprochen Auswandern Und über deinen Vater und so dass er keine Vorurteile hatte und so nicht Glaube das würde ich mir wünschen Dass Leute sich ohne Ressentementes begegnen können, ohne Vorurteile dem anderen gegenüber sind und ohne Voruteile und Ängste den fremden Unbekannten gegenüber.
01:33:10: Ich finde man muss da offener und freundlicher miteinander umgehen glaube ich.
01:33:16: Und ich glaube viele Probleme oder fast alle Probleme in dieser Welt glaube ich abgelassen davon dass es auch materielle Dinge gibt was um Kriege geht zum Beispiel.
01:33:25: Aber es geht auch ganz häufig um, viele Leute sind einfach Xenophob.
01:33:29: Die haben Angst vor dem Fremden und finden das Schreckliche und wollen das nicht haben und drängen das weg.
01:33:34: Und da geht's um sexuelle Orientierung, um Hautfarbe, um Religion völlig egal!
01:33:42: Ich finde man muss da... alle sind wir Menschen und man muss dann einfach freier und ohne Ängste miteinander umgehen und freundlicher miteinander umgehendfindig und Sachen gegenüber offen sein.
01:33:56: Und das, glaube ich ist ein großes Problem.
01:33:58: was auf der Welt.
01:33:59: Das sieht man ja jetzt überall in allen Ecken und Enden Was wir alle haben und das finde ich sehr schade.
01:34:04: also Wir sind da glaube ich anders für beide.
01:34:06: viele sind da anders Gott sei Dank Aber es gibt auch leider viele viele die da eben leider so sind und In diesem kleinen sie bewegen und alles andere was da fremd und neu dazukommt erst mal ablehnend gegenüber.
01:34:18: sondern das finde Ich schrecklich und traurig und das würde ich mir wünschen dass sich das verändert.
01:34:22: Lechheim So ist es.
01:34:25: Ich sag ja immer, ich hab immer zu Frank gesagt wenn draußen bei uns vor der Tür Tiber da stehen.
01:34:32: Mit rohschwarmen mit Klamotten klingeln bei uns du machst bitte nicht die Tür auf wenn sie den neuen Dalala machen.
01:34:40: Ich lebe mit dem Dalarama und ich sage zu Frank du kannst immer eine Tür verursachen.
01:34:44: Aber lasst jeder nicht hin.
01:34:45: Ich hab Angst, dass die dann sagen oh der neue, da haben wir den ist ja schon alt.
01:34:48: Da würde ich sagen nicht das sie mit dich.
01:34:50: also bitte bleib hier macht ihr tönig auf so ihr Lieden!
01:34:53: Ich hoffe es hat euch gefallen.
01:34:54: für mich war es ein ganz besonderer Moment weil ich ein bisschen vergessen habe vielleicht auch dass ich das hier mache mit vielen.
01:35:02: Aber es ist ein großes Geschenk für mich gewesen, dass ihr den Frank auch mal erledt, weil ich ja so viel von ihm spreche und so viele von dir rede und immer wieder dich nicht rausnehmen kann, weil das ja auch Teil meines Lebens ist.
01:35:13: Und ich glaube auch sonst wird's auch keinen Sinn machen meine Art zu sprechen, meine Dinge zu erzählen.
01:35:18: Das was ich mache auch künstlerisch oder wie auch immer hat immer auch zu tun mit der Realität, mit dem Leben was da ist noch mit so einer großen Offenheit und ich habe nie in diesem Leben
01:35:27: gespürt,
01:35:27: dass die Offenheit mir in einem Weg gestanden hätte.
01:35:30: Sondern ganz im Gegenteil ich glaube das man vielleicht keine Lichter anmachen kann.
01:35:34: Wenn ich mir eins wünsche würde jetzt ich zum Schluss dann würde ich sagen hört einfach nicht auf zu lieben.
01:35:41: versprecht mir das.
01:35:42: Das ist die Verbindung zu allem und wenn du wenn da gar keiner isst ja dich liebt dann blieb zumindest dich oder liebt irgendwas was lebt und umgibt dich mit Menschen wie die liebesfähig sind.
01:35:54: und wenn das nicht der Fall Da muss man sich leise auf den Weg machen, weil in einer nicht geliebten Atmosphäre kannst du nicht der Mensch werden, der bei dich bist.
01:36:03: Der du vielleicht sein könnt.
01:36:05: Ist das nicht so?
01:36:06: In Liebe kann man sich einschnuffeln und
01:36:08: wirken gesund.
01:36:08: Und auch entfalten!
01:36:09: Ja und ich glaube man kann kommen und gehen und man kann aufbauen und man können auch verlieren.
01:36:14: Man kann alles... Weil man dann merkt dass es ist was du auch gesagt hast.
01:36:17: Liebe ist auch Risiko.
01:36:19: Lebe es alles.
01:36:20: Alles was wir brauchen, lasst es liebes sein natürlich an der Eierschwerersung in Rosenstolz.
01:36:25: Also ich wünsche euch jetzt allen eine sehr schöne Woche volle Liebe und guter Momente Und hoffe auf eine gute Zeit, dass etwas friedlicher wird, das ist ja jede Woche der Wunsch.
01:36:34: Und dann hören wir uns nächste Woche wieder zu Feinstoffen.
01:36:37: Jetzt pass gut auf euch auf!
01:36:39: Alles liebes auch der Guido und der
01:36:41: Frank.
01:36:42: So sieht's
01:36:42: aus Tschüss,
01:36:42: pass auf euch auch Meine Lieben, ich weiß es sehr genau.
01:37:04: Besonders gut geht das nur in der Gruppe!
01:37:06: Deshalb habe ich das feinstofflichste Team an meiner Seite bestehend aus Konstantin Entertainment und neben mir Executive Producer Otto Steiner Und für die Creative Production und Redaktion meinen Dreamteam Clara Binke und Max Schröder.
Neuer Kommentar