Neuanfang im Briefumschlag

Shownotes

Der Gedanke, den metaphorischen Weg zur Tankstelle anzutreten, um angeblich kurz Zigaretten zu holen, doch dann alles, was da jemals war, hinter sich zu lassen, ist auch schon Guido und bestimmt uns allen mal durch den Kopf gegangen. Einige Neuanfänge werden weit vorausgeplant, andere kommen unverhofft und viel zu plötzlich. Und manchen werden sie auch in Form eines prall gefüllten Kuverts in die Tasche gesteckt. Doch wie gehen wir mit diesem Konjunktiv des Lebens um? Ducken wir uns in der Hoffnung, dass man uns übersieht, damit alles so bleibt wie es ist oder stürzen wir uns mit offenen Armen in die Flut, mit dem Ziel, unsere Chance zu erhaschen? Genau die richtigen Fragen, um ins neue Jahr zu starten, oder? Happy New Year, Ihr Lieben!

Ihr Lieben, wenn Ihr euch gerade in einer schweren Phase eures Lebens befindet, von Sorgen oder Selbstzweifeln belastet seid oder andere psychische Belastungen erlebt, meldet euch bitte unter den hier angegebenen Telefonnummern bei der Telefonseelsorge. Es gibt Menschen, die bereit sind, zuzuhören und euch durch diese herausfordernde Zeit zu helfen. Ihr seid nicht allein!: 0800 1110111 / 0800 1110222 oder 116 123

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Transkript anzeigen

00:00:00: Meine Lieben, ich sage herzlich willkommen zu Feinstoff.

00:00:02: Ich freue mich, dass ihr da seid und ich freue mich ganz besonders, dass wir heute, glaube ich, über etwas sprechen werden in einer Solo-Folge, was viele, viele Menschen auch mich gerade bewegt, dass sie nämlich neu anfängen.

00:00:11: Man könnte auch sagen, alles auf Anfang oder wie wird es weitergehen?

00:00:15: Was könnte ich verlieren?

00:00:17: Was sollte ich vielleicht verlieren?

00:00:18: Was gebe ich besser auf?

00:00:19: Oder was muss unbedingt bleiben?

00:00:21: Diese Justierung, würde ich sagen, oder diese Richtungsveränderung, die muss man oft gut überlegen.

00:00:29: es ist ja auch so, dass sie dir einfach passieren.

00:00:31: Du hast gar nicht geplant, dass sich was verändert.

00:00:33: Du wirst da reingedrückt, weil vielleicht sich partnerschaftlich was verändert, dein Beruf, du wirst gekündigt oder du steigst auf und denkst, ich schaff das gar nicht.

00:00:40: Also es gibt ja so viele Momente, aber es gibt eben auch schon als Kind, glaube ich, diese Veränderung, die kommen, wo man spürt, oh, jetzt ist alles anders, ich bin an einer neuen Situation.

00:00:49: Und immer wieder muss man sich darauf einlassen und ob man das richtig lernt schon, das weiß ich gar nicht, ob man das als Kind schon mitbekommt, wie das System funktioniert.

00:00:58: weil ja meistens auch dann andere für dich entscheiden.

00:01:01: Und manche bleiben ein Leben lang in so einer Passivität und sagen gut, das wird dann schon passieren, ich veränder mich und dann kommt das Leben und wird mir schnell einen richtigen Weg zeigen oder ist es eben manchmal auch selbst beigebracht.

00:01:11: Viele erleben das ja durch einen Gegenüber und ich bin auch so ein Mensch, der immer, wenn er Menschen trifft, Geneigt ist, ihn zu folgen oder sich zu begeistern.

00:01:20: Und ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Schritt im Veränderungskosmos, dass man immer wieder auch gute Vorbilder braucht.

00:01:26: Und die hat jeder von uns.

00:01:27: und manchmal gehen sie dir aus und dann denkt man, wo geht die Reise an dich hin?

00:01:31: Das gibt es ja.

00:01:32: zum Beispiel, wenn du siehst eine Sendung im Fernsehen, dann denkst, guck mal, die sind aber auch weggezogen.

00:01:36: Wenn die das können, kann ich das auch.

00:01:38: Und dann ... spielt man das immer mit und denkt, ach, ich hätte eigentlich auch mal nach London ziehen können.

00:01:43: Ich konnte doch so gut Englisch.

00:01:45: Und so macht man Dinge eben nicht.

00:01:47: Und dennoch bleibt es immer, immer in deinen Gedanken immer wieder.

00:01:50: Denkst du, ich hätte das eigentlich machen können.

00:01:52: Und wenn du dann nicht kontinuierlich glücklich bist, dann kommt es an schwachen Tagen hoch, wie ein Herbst, dass man denkt, ach guck mal, in so schwachen Momenten kommen immer die ganzen Zweifeln und Ängste, aber eben auch manchmal träumen wir wieder hoch.

00:02:15: Und ich habe vielleicht zum Start irgendwie ein sehr, sehr schönes Ein kleines Gedicht, das hat mein Papa immer so gut gefallen, deswegen muss ich es auch gerne vorlesen, weil ich finde, das ist ganz hübsch.

00:02:23: Das heißt, mit dem Ende jedes Anfangs beginnt sofort ein Neuanfang.

00:02:28: Und der Anfang eines Anfangs macht uns leider manchmal Angst, denn wir brauchen Gewissheit.

00:02:33: Dass das Ende uns gefällt, aber wie ein Ende endet, hat kein Anfang je erzählt.

00:02:38: Und das finde ich eigentlich schön, weil da ist eigentlich alles drin, weil man natürlich auch mit Ängsten zu tun hat.

00:02:43: Und wenn ich überlege, gerade aktuell so in meinem Leben, ich würde sagen, dieses Jahr war für mich ein totales Veränderungsjahr, weil so viele Dinge in Frage gestellt wurden, auf einmal, wo ich dachte, das wird immer gut bleiben, das wird so sein.

00:02:54: Das ist jetzt nicht persönlich mit der Liebe, aber so Dinge mit Beruf und Leuten, mit denen man arbeitet.

00:02:59: oder ich habe zum Beispiel eine Sache.

00:03:01: Es war so, ich sitze morgens mit allen Teams zusammen, wie an jedem Morgen und ich sitze da, Und denke, wenn ich jetzt gehen würde, mach dich so, wenn ich jetzt gehen würde, was würde ich aber räumen und was nehme ich mit?

00:03:13: Da dachte ich so, ob er mir alles da gehörte.

00:03:15: Da dachte ich, die ganze Zeit, wenn mir die Leute was erzählen, sah ich immer nur zwei ganz tolle Lampen, die ich gekauft hatte.

00:03:21: Als Designlapp, da war es schon viel zu teuer, die ich sehr, sehr liebe.

00:03:24: Die hängen da in dem Ding und zwei schöne schwarze Waldbilder.

00:03:27: Eines von Michelle kommt zum Fotograf, der mich vor fotografiert hat und einen Rahmen, wie viel Geld wir auszugeben haben.

00:03:32: Und dann dachte ich so, guck mal, geh du.

00:03:35: Ich würde nur die beiden Lampen nehmen und die beiden Bilder und würde einfach gehen können.

00:03:39: Da kam ich mir vor, wie so jemand, der sagt, Zigarettenrunde, kommst du nicht zurück.

00:03:43: Das finde ich ja eh abenteuerlich.

00:03:44: Ich habe bitte einmal eine Frau kennengelernt, der es passiert ist.

00:03:47: Da ist der Mann an der Tankstelle.

00:03:49: Stellt ihr es mal vor, an der Tankstelle ist der Tankengang und die hat im Auto gesessen und der war weg.

00:03:54: Ich hätte erst nicht zurückgekommen.

00:03:55: Der ist einfach irgendwie, der hatte eine Freundin, zählt erst mal vor.

00:03:59: Das hat er irgendwie geplant, also dass er die sieht und die hat die wo verfolgen ist, die ihm im Auto gekommen ist, der einfach in das Auto eingestiegen und dann hat die Gas gegeben und später erst dann rausgekommen, hat mir ein Frau im Zug erzählt, mal im Zug hab ich jetzt das Schichten schon gehört, das kann ich dir sagen, also... Die hat erst gedacht, das ist so, bitte melde dich.

00:04:14: Da hat er aber irgendwann angerufen, gesagt du, ich habe dich jetzt verlassen.

00:04:17: Es war vielleicht nicht der richtige Moment, aber meine neue Freundin stand da, Mautho hat super getankt, das war der Golf gegenüber.

00:04:23: Das ist schon auch eine Nummer.

00:04:24: Also wenn ihr das so, das Leben, das erzählt.

00:04:26: Ich habe auch mal einmal im Zug gesehen, das Feldwerk Rheiner Einde, da war gerade Fifty Shades of Grey, dieses Buch, erhoch aktuell, sitzt sich im Zug.

00:04:33: Ich liebe ja früher noch diese erste Klasse mit Abteil.

00:04:36: wenn du dann Sex hast.

00:04:37: Das war so eine Art Therapiegruppe.

00:04:38: Manchmal, wenn da gute Leute waren, konnte man Gruppengespräche führen, hab ich öfter getan.

00:04:43: Aber da komm ich rein, sitzt auch eine Frau, steigt ein.

00:04:45: Ach, geht euch glaub ich nicht.

00:04:46: Die fuhr von Hamburg nach Berlin.

00:04:48: Ich hatte meine Maske Peggy noch dabei.

00:04:50: Als Zeugin, Grundzeugin.

00:04:51: Und die Peggy las dieses Buch, Fifty Shades of Grey, weil die immer so Träume hatte und wollte, meine Maske wollte was erleben.

00:04:57: Und dann war grad in Trennung auch.

00:04:59: Und dann kommt die Frau rein und sagt, du bist da.

00:05:01: Und ich hatte nicht zwei Sekunden mit der gesprochen.

00:05:04: Dann sagt sie.

00:05:05: Also mein Leben, das was mich jetzt erwarten wird, in diesem Wochenende, hat ein bisschen Masse zu mit dem Buch.

00:05:10: Hat die dann gesagt, ich sag fast mit dem Buch, was denn da los?

00:05:12: Zack hat die rausgelassen, hat die erzählt, hat die im Mann bedrückt.

00:05:15: Der war anscheinend in der Reha und sie dachte, sie möchte mal was erleben.

00:05:18: Jetzt hat die gedacht, ich drücke den gleich und sage so, lass das, tue das nicht.

00:05:22: Da hab ich mir erst mal angehört, was der Mann für einen Langenbeiler war.

00:05:25: Jetzt konnte die ja nix dafür, dass der grad in der Kur war, der kriegte ein neues Knie.

00:05:28: Ich hab gesagt, mach so das, weil der Mann jetzt grad nicht da ist, weil er nicht weg kann.

00:05:31: Oder weil du es immer schon machen wolltest.

00:05:33: Ja, sagt sie, ich möchte mal was für mich tun.

00:05:35: Und dann hat die mir da im Zug die wildesten Geschichten, die Peggy hat immer das Buch zugeschlagen und meinte, das ist ja wohl ne Geschichte.

00:05:41: Da hat die jetzt jemand kennengelernt, hat die Story gemacht.

00:05:43: Und dann hat die da, also es hat sich darauf eingelassen.

00:05:46: Und dann hat die Peggy da dazu gesagt, du hast die da noch reingekwatscht.

00:05:50: Ich hab gesagt, nein, ich hab gespürt, dass die springt.

00:05:52: Die war aber neu anfangen.

00:05:54: Die wollte springen.

00:05:55: Der Mann in der Kur, die brauchte noch einen, der sagt, weißte was, mach's.

00:05:58: Ich hab gesagt, ich sag weißte was, spring.

00:06:02: Pass auf dich auf, ruf ne Freundin an, dass du jetzt nicht da Fifty Shades of Grey gefesselt irgendwo liegst in Matan und keiner weiß, wie's endet, sag ich verspricht mir, dass du doch, ja, nee, er hättest sie auch und so.

00:06:13: Aber ich sag mal, was hast du deinem Mann erzählt?

00:06:14: Hat sie gesagt, sie macht den Erfahrungswochenende oder so.

00:06:17: Ich sag ja, ist ja was dran.

00:06:19: Dann stieg die dann aus, wir sind dann weitergefahren, ich lag in meiner Päckel übergesprochen, die fand das unmöglich, sag ich, du liest hier seit die dritte Folge von Fifty Shades of Grey, treufst davon, dass irgendeiner kommt und dich da wie in dem Roman, sag ich, und die macht's.

00:06:31: Und dann sagst du, Gido, du hast die da reingekwatscht.

00:06:33: Ich hab gesagt, die wollen auch schon unterwegs.

00:06:35: Die wusste schon, was passiert.

00:06:36: Ich hab noch Health and Safety gemacht.

00:06:38: Ich hab gesagt, bitte pass auf, schützt dich gut und nimm ne Freundin mit.

00:06:42: Gut, also jetzt zurück zum Leben.

00:06:44: Ich glaube trotzdem, dass da eben ganz häufig auch der Moment ist beim Neuinfang, dass du jemanden brauchst, der dir hilft, der dir ne Hand reicht.

00:06:52: Der Sozius, der Partner, der sagt, guck mal, jetzt bin ich bei dir.

00:06:57: Und wenn du wirklich völlig unverschuldest, was hier auch passiert, Es gibt ja so häufig auch Momente, wo du in einen Neuanfang reingedrinkt wirst.

00:07:05: Du gehst morgens.

00:07:06: Arbeit, sagt der Chef von Müller.

00:07:07: Schön, dass sie da sind.

00:07:08: Da sind sie eine aufregende Frau gewesen.

00:07:10: Aber das läuft gar nicht gut bei uns hier.

00:07:13: dann bist du entlassen.

00:07:14: Das passiert ja auch.

00:07:15: Was machst du dann?

00:07:16: Oder du kriegst halt mit auf einmal, dass das Leben sich ändert, weil dein Partner wirklich da in den falschen Golf eingestiegen ist und auf einmal ist alles anders.

00:07:22: Oder du kriegst irgendwie mit, dass irgendwas in deinem Leben passiert.

00:07:25: Auch Krankheit ist ja auch so was.

00:07:26: Krankheit ist, das darf man nicht unterschätzen.

00:07:28: Das trifft dich ja auch wie so ein Blitzschlag.

00:07:31: Du sitzt da, ich hab mal eine junge Frau gehabt.

00:07:34: Das hätte ich nie vergessen, weil ich ja viel auch mache für die DKMS und auch für die krebserkrankten Frauen.

00:07:39: War eine junge Frau, das war halt ... Das fand ich so verrückt, die hat gesagt, sie hat sich ein neues Auto gekauft gehabt, hatte gerade eine neue Wohnung und hatte ein Weihnachtsstern gekauft, kurz vor Weihnachten.

00:07:49: Und den hatte sie im Auto.

00:07:50: und dann hatte sie aber das Gefühl, ich muss zur Vorsorge gehen, Brustkriebsvorsorge.

00:07:54: Und dann kommt er.

00:07:55: Ach, dann die Katze fütter ich später und so.

00:07:58: Und hat dann, komm, da geh ich dem zu meiner Gynokologin.

00:08:00: Ist die da zum Arzt?

00:08:01: Die haben das untersucht.

00:08:02: Und sofort, die haben die nicht mehr da weggelassen, die ist sofort, dann hatte die parallel zu der Erkrankung, also eine ganz massive Leukämie auch noch.

00:08:10: Alles in dem Moment, die meinte, dann ist die dann von da aus das Auto, mein Auto, meine Katze, mein Weihnachtstern, ist die dann in die Klinik gekommen?

00:08:18: Die ist dann operiert.

00:08:19: und dann war das so dramatisch, dass die da drei Monate in der Behandlung und dann als ich die kennenlernt, das war so eine tolle, tolle Frau, hat sie gesagt, Gido, ich ticke die ganze Zeit hier und ticke immer an den Weihnachtstern und an die Katze, weil ich immer und an das Auto, also das war so frucht und ich habe selten in meinem Leben jemanden... Er lebt, wer so aus dem Leben rausgerissen war.

00:08:38: Und sie meinte, das war zum Schluss ihr Gerüst, an dem sie sich gehalten hat.

00:08:41: Die Erinnerung an diese drei Dinge.

00:08:43: Also immer war es die Katze, die dann eine Freundin versorgt hat.

00:08:46: Dieser Feinhardt stell ihn, ob der genug Wasser kriegt, dass der im Auto nicht erfriert.

00:08:49: Und eben dieses Auto, was an einem unpraktischen Ort von der Praxis noch stand.

00:08:53: Also einfach nicht zurückgekommen zu sein, deinem Leben, wie rausgenommen.

00:08:56: Und da habe ich so lange drüber nachgedacht.

00:08:57: Und das war eine sehr... Tolle Frau ist leider gestorben, muss man sagen, leider, leider, leider gestorben.

00:09:02: Die ist nie wieder nach Hause gekommen, nie wieder.

00:09:04: Und das hat mich so lange so tief berührt, weil ich immer dachte, Gido, was gibt es für Stories?

00:09:09: Die holt, da bist du richtig aus dem Leben gerissen.

00:09:11: Und das kann ja Krankheit wie gar nichts.

00:09:13: Also, das haut dich ja einmal aus dem Gelände.

00:09:15: Aber dass du dann gar keine Chance mehr hast, nie wieder zurück, also nie wieder.

00:09:19: Dein Zuhause-Sie ist diese schöne neue Wohnung.

00:09:21: All das, was da war, das hat die immer eindrücklich erklärt.

00:09:24: Und wir haben auch viel gelacht zwischendurch, weil sie immer sagt, es gibt so viele Dinge.

00:09:28: Ich hatte auch einen Freund und Eltern und alles sagt sie.

00:09:30: Aber die sind gar nicht auf dem Plan.

00:09:32: Es war immer dieser Weihnachtsstern.

00:09:34: Man sagt sie, wie der jetzt wohl aussieht und so.

00:09:36: So hat sie sich so Gedanken gemacht.

00:09:37: Und das will ich damit sagen, dass es eben viele, viele Momente gibt, wo ein Neuanfang, die einfach vor die Füße geschmissen wird.

00:09:44: Jetzt ist es sagen in dem Fall, es ist nicht gut gegangen, gar nicht gut gegangen.

00:09:47: Und das wird mir immer in Erinnerung bleiben auch, weil ich durch sie gelernt habe, dass nichts garantiert ist.

00:09:54: Also, dass gar nichts garantiert ist.

00:09:55: Das ist wirklich, dass es über dich hier reinbrechen kann.

00:09:58: Die Frage ist natürlich, was macht man draus?

00:09:59: Lebt man da mit dem Bewusstsein, dass es immer passieren kann?

00:10:02: Oder denkt man bei jeder Tankstelle in Zukunft, oh Gott, lieber Gott, lass den Gärt wieder einsteigen.

00:10:06: Aber Menschen machen auch ihres Zeug.

00:10:09: Ich habe, glaube ich, mal erzählt, als ich mit meinem besten Freund Reinhard, der leider auch ganz früh gestorben ist, was auch ganz traurig war.

00:10:15: All der, also einen Awarten, eine Rhythmat, was keiner wusste.

00:10:18: Da war ich ja mit dem Vater uns jetzt ins Schwimmbad gefahren.

00:10:21: Wir waren erst in Finland, dem Urlaub zurückgekommen, hat er uns noch dem Urlaub abgesetzt, morgens mit fünf Mark in Tag.

00:10:27: Da war das in so einem Wald Schwimmbad.

00:10:29: Ich hatte nur einen Handtuch dabei mit fünf Mark.

00:10:30: Das ist ja schnell ausgegeben, wenn man denkt, oh Pommes, Eis, muss man weg.

00:10:34: Ich hatte wirklich nur Handtuch und Badehose.

00:10:36: Ich war nicht gut vorbereitet.

00:10:38: Ich war jetzt darauf eingestellt, dass ich da gar nicht mehr abgeholt wurde.

00:10:41: Also hat der Vater uns dahin gefahren, zum Schwimmbad, viel Spaß.

00:10:44: Hat noch unser Theatralisch auf die Stirn geküsst, mich auch.

00:10:49: Ich mochte den gar nicht so gern, wir haben einen Schwimmbad rumgesprungen.

00:10:52: Irgendwann, die Kinder hat den kleinen Specken, ich hatte schon blau gefrorene Lippen, haben wir vor dem Schwimmbad gestanden.

00:10:57: Da hab ich mal gesehen, wie so ein Schwimmbad abgeweckelt wird.

00:11:00: Raus, alle raus, keiner mehr da.

00:11:01: Irgendwann, was macht ihr denn noch hier?

00:11:03: Und wir hier haben so, der Vater wollte uns da abholen.

00:11:06: Keiner abgeholt.

00:11:07: Jetzt hatten wir aber keinen Cent mehr, dass ich gar nicht zwanzig fände für eine Telefonzelle.

00:11:11: Ja, dann haben wir dann gestanden, bis der Dunkel hat, bis irgendwann die Polente kam und hat uns dann da irgendwie

00:11:16: gesagt,

00:11:16: was machen denn die Jungs da?

00:11:18: Ja, da hat uns nicht abgeholt.

00:11:19: Meine Eltern haben sich auch nicht auf die Idee gemacht, zu dachten, ach, der Gidoo ist bestimmt beim Reinhardt, keine Ahnung, so war es.

00:11:24: Dann hatte der Vater die Familie verlassen, hatte auch seine neue Freundin und hatte sich überlegt, dass es ein guter Tag das zu machen.

00:11:30: Nur wir waren die Altlast.

00:11:32: Wir standen da, stehen wir mit Badehose und mit einem nassen Handtuch.

00:11:36: Das war wirklich nicht schön.

00:11:37: Und das war so, ich war dann auch Realist.

00:11:39: So, ich hab mal gesagt, irgendwas ist da falsch gelaufen, wir müssen es auf den Weg machen, nein, wir bleiben hier.

00:11:43: Der Reinhard war so ein ganz liebes Kind, der gesagt, nein, nein, der Papa kommt bestimmt.

00:11:47: Ich wusste ja auch, dass der Papa schon ein Neuer hatte.

00:11:50: Und dann hab ich ja live miterlebt, was so eine Trennung da macht, weil ich war ja sozusagen victim.

00:11:55: Und ich hab ja immer schon wahnsinnig gern mit Erwachsenen früher über Geschichten gesprochen.

00:11:58: Ich bin ja nie rausgegangen, wenn Kinder hören nicht zu.

00:12:01: Und ich war jetzt ja live dabei, also konnte ich Maif in meiner Mutter und mit der verlassenen Frau, Freunde meiner Mutter war, haben die meiner Bunze zu Hause gesessen, meinem Kaffee und ich immer, ja, Erika, das sage ich dir auch, das war folgendermaßen schön, weil das nicht für mich als Kind da zu stehen.

00:12:13: Also ich habe das immer noch befeuert, habe auch noch so ein paar Geschichten ein bisschen dazu gemacht, auch, dass ich auf dem Weg dahin schon gespürt hatte, dass irgendwas anders war, der Kuss, der berühmte, was der hat, der hat die Stin geküsst, ja und so, habe ich das danach ausgeschmückt, weil ich das irgendwie toll fand und dachte, guck mal, endlich passiert da mal was, aber es war natürlich nicht schön.

00:12:29: Der Vater war weg.

00:12:30: Wir wurden dann später von meinem Vater abgeholt, durchgefroren.

00:12:33: Ich weiß noch, wie ich dann so im Auto dachte, oh Gott, das war bitte eine Erfahrung oder Verlassen im Schwungbattner.

00:12:38: Aber so läuft es.

00:12:39: Und das machen eben auch Menschen.

00:12:41: Menschen machen Neu-Anfänge, indem sie alles hinter sich lassen.

00:12:49: Aber, was erzähle ich hier?

00:12:51: Es gibt natürlich auch ganz viele Geschichten, die das Leben schreibt.

00:12:54: Ich habe heute Morgen in der Maske gesessen, wie immer.

00:12:56: weil ich das auch nicht anders kenne.

00:12:58: Ich steh morgens auf und denke, lass den Pinsel ran.

00:13:00: Ich bin ja, weil ich ja so viel drehe auch, hab ich morgens den Pinsel im Gesicht.

00:13:03: Und dann hab ich heute morgens mit meinem zauberhaften wunderbaren Tobi gesprochen.

00:13:09: Das war ein guter Neuzugang.

00:13:10: Das war ein guter Neuanfang.

00:13:11: So ist der Tobi ein guter Neuanfang.

00:13:13: Der ist dazu gekommen, als ... Ein kleines Gottesgeschenk möchte man fast sagen und alle lieben ihn sehr.

00:13:18: Da wussten wir schon, wenn ich jetzt hier Podcast mache, dann ist der Tobi auf jeden Fall dabei, weil wir haben ja auch manchmal tolle Gäste, die ja auch ein bisschen Maske brauchen, die das ein bisschen puder hier und da und du musst deine Fachkraft haben.

00:13:28: Also habe ich heute Morgen gesagt, Tobi, was liegt denn heute an und so?

00:13:31: Ich stelle ihn mal vor, wir reden heute mal neu anfangen.

00:13:33: Jeder hat ja immer wieder auch eine Initialzündung, warum man das macht.

00:13:38: Und dann sagt er, Tobi, du wirst nicht glauben.

00:13:40: Ich hatte das auch.

00:13:41: Was du habt, warum ich Maske worden bin, da war ich auch im Ursprung nicht krank.

00:13:44: Wie Max ja auch.

00:13:46: Wir sind ja sozusagen eine Pflegegruppe.

00:13:49: Pflegegruppe Blankenese.

00:13:52: Dann hat der Tobi heute Morgen erzählt, warum der überhaupt dazu kam, dass der von seinem Top ... organisiert ein Pflegejob in München, überhaupt so ein Wandermaske wurde, ist ja eine Maske.

00:14:03: Und Masken, vergiss man immer, sind ja Maskenbildner, die machen ja wieder so Leute wie mich, so Fernsehsachen oder machen eben auch Mode, viel Mode, die reißen ja rum, Magazine, dann machen die noch alle viel pominente Hochzeiten, ja auch der schönste Tag des Lebens.

00:14:18: Also die erleben ja viel, die holen den Pinsel raus und dann geht's los.

00:14:21: Und da gibt's ja riesen Unterschied, es gibt ja die feinstofflichen Masken, sag ich mal, die so ganz... Die kommen schon an, die kommen selber schon zu spät.

00:14:27: Habe ich so eine Maske, die ist selber der Star.

00:14:29: Wenn die kommt, denke ich immer, ich bin hier unter Ferner liefen.

00:14:32: Also immer die selber, weil die auch so toll aussieht, denke ich mal, du siehst das Model und dann gibt die Gas und bezieht Geschichten und tut laufend, was passiert ist, Freunde.

00:14:40: Und dann gibt es ja die Masken, dann gibt es die ganz stillen mit schlecht gepflegten Pinseln, gibt es auch, und man denkt, die sagen immer, ist alles mit Baby-Shampoo ausgewaschen, du weißt aber genau, ist nicht der

00:14:48: Fall.

00:14:49: Oh, dann kenne ich eine Maske mit so ganz schmiedigen.

00:14:51: Ja, aber es gibt alles still, sagen wir mal, wie es ist.

00:14:53: Und dann gibt es eben diese ... Topmasken, die so top vorbereitet sind.

00:14:57: Und das ist so ein bisschen der Tobi.

00:14:58: Der Tobi ist so eine richtige, der macht auch noch Adventskrant, so bringt was mit dem Backkuchen, das hältst du nicht aus.

00:15:03: Also der hat sich wirklich ganz schön unser aller Herzen gebacken und auch gepinselt, muss man auch mal sein, weiß auch, was er tut.

00:15:09: Und dann sagt er heute Morgen, erzählte mir die Geschichte und ich habe gesagt, Tobi, du musst mir das live erzählen.

00:15:14: Das passt nämlich gut, weil du siehst auch mal, wie spektakulär man Neuanfänge sind.

00:15:18: Und was manche Menschen machen, wenn sie das Gefühl haben, sie haben irgendwas im Leben geschafft, weil sie auch Gesundheit bekommen.

00:15:25: Und was man dann, wenn man keinen Limit nach oben hat, was man dann tut.

00:15:29: Und deswegen habe ich Tobi gebeten, ob er nicht Lust hat, das hier mal zu erzählen.

00:15:33: Aber... Bevor Tobi kommt,

00:15:36: haben wir eine kleine Frage gestellt an die Community.

00:15:39: Ganz profan, weil das Thema Neuanfinge ging, Freiheit oder Sicherheit?

00:15:46: Also, wenn man sich entscheiden müsste.

00:15:48: Weil oftmals ist das ja auch eine Entscheidungsfrage, wenn man von einem Neuanfang steht.

00:15:52: Also, es ist eine schwierige Frage.

00:15:55: Wie

00:15:55: viel Prozent?

00:15:55: Siebenundfünfzig Prozent sagen Sicherheit.

00:15:58: Aber es ist ziemlich ausgeglichen.

00:16:00: Aber ich finde, das wundert mich gar nicht.

00:16:03: Das

00:16:03: eine geht und das andere nicht.

00:16:05: Also Freiheit ohne Sicherheit ist ja die Grundlage, damit es überhaupt funktionieren kann.

00:16:10: Aber wenn man überlegt für Trennung, dann ist es natürlich, wenn du sagst Freiheit.

00:16:13: Ich würde jetzt Freiheit sagen, weil ich glaube, dass frei sein das Wichtigste ist.

00:16:17: Wenn du nicht frei bist, dann kannst du, dann hast du dann die Sicherheit.

00:16:20: Wenn du dann in einer Surrounding bist, was es gar nicht mit deinem Leben zu tun hat.

00:16:24: Also diese Freiheit zu sagen, ich gehe dahin, ich verlasse den.

00:16:27: Aber dass mehr Menschen sagen, ich nehme die Sicherheit, hat damit zu tun, dass auch viele in Beziehungen stecken, die sie besser verlassen sollten.

00:16:34: Aber weil sie aus Sicherheitsgründen denken, okay, da ist jetzt das, wir haben zusammen die Schrankwand gekauft, ich hab dies und das, das ist so viel, viel Elementaris, oder ich hab da zusammen eine Familie, oder ich hab hier irgendwann ein Jahr gesagt, oder es gibt ja Tausend Dinge, oder wenn die anderen dann merken, ich bin doch nicht so glücklich mit dem, oder das, glaube ich, sind viele Leute.

00:16:50: Viele Leute machen auch einen Job, denen gar keine Freude macht.

00:16:53: Also bin ich mir ganz, ganz sicher, jetzt hab ich's gemacht und so, das ist die Sicherheit.

00:16:56: ich kriege jeden Monat mein Geld und probiere das irgendwie.

00:16:58: Da hab ich schon auch in meinem Leben viele Leute auch in Konzernen kennengelernt, die sich wirklich verstecken in Konzernen, die einfach faul sind, würde ich sagen.

00:17:04: Wirklich faul, nichts machen.

00:17:06: Nicht weil sie von Haus aus faul sind, die privat ganz wenig kriegen, weil die im Job nicht mehr abliefern, also die keine Konsequenz mehr zu füchten haben, weil sie ihn nicht mehr lassen werden können.

00:17:16: Und das gibt's schon auch.

00:17:16: Dann würden manche, glaube ich, Opfern dann sozusagen, sie frei hat, zu sagen, das ist ja mein Leben, mein Arbeitsalltag, meine Beziehung, mein Urlaubsting fragt mich.

00:17:26: Opfern die dann für Sicherheit, für eine vermeintliche Sicherheit.

00:17:30: Ich glaube, dass man damit ein ganzes Leben hinkriegt.

00:17:32: Das machen viele, viele Menschen.

00:17:34: Das würde ich auch an manchen Ecken sagen.

00:17:35: Würde ich auch entscheide ich mich auch für Sicherheit und so.

00:17:38: Aber Freisein ist schon mal eine ganz, ganz andere Geschichte.

00:17:41: Aber wenn du richtig frei bist, dann macht es ja dann auch Angst.

00:17:45: Wenn du so einen triffst, der so richtig zu Ende gedacht hat und sagt, weißt du was, Freunde, ich ... Wenn ihr radikal, dann ist man für den Moment extrem befreit.

00:17:52: Auch wenn man denkt, wie toll, dass die jetzt nach Gomera zieht und wohnt jetzt in seiner Höhle.

00:17:57: Das findest du dann auch vielleicht für den Moment, denkst du, die ist ja lustig.

00:17:59: Aber dann sofort wird das auch gleich verurteilt, dann sagt man ja klar, aber dann zieht er, wenn die krank wird, dann steht die da.

00:18:07: Ich möchte nicht in so einer morgelser Höhle sitzen.

00:18:08: Und dann ganz schnell kommt ihr auch neid dazu.

00:18:10: Und das hat immer auch zu tun oder Misskunst, hat immer auch zu tun mit einer Freiheit, Sie du selber nicht ertrickst oder selber nicht hast.

00:18:19: Das muss man auch ganz normal sein.

00:18:20: Sie muss man immer zwei Meinungen holen wie beim Arzt.

00:18:22: Also du musst immer zweimal gucken und zweimal drauf schauen.

00:18:25: Und so ist es auch mit, glaube ich, mit Veränderung oder mit Neuanfängen oder, dass du immer noch mal kurz innehälst.

00:18:31: Ich bin das eigentlich auch nicht, weil ich so wahnsinnig spontan und schnell sofort sage, ich bin dagegen.

00:18:36: Ich bin dafür.

00:18:37: Aber es ist besser, besonnen zu sein.

00:18:39: Mein Frank ist besonnen.

00:18:40: Absolut.

00:18:41: Ja, habt ihr euch halt weiter als Team.

00:18:43: Das ist halt auch gut, ne?

00:18:44: Manchmal war es ein bisschen leicht, wenn man die Rollen so... Also in dem Punkt so klar verteilt hat, das kann auch hilfreich sein.

00:18:51: Kann hilfreich sein, aber nicht, wenn man so ist wie ich, dann würde man erst mal... Ich kann das dann so erklären, warum es dann doch gut ist, dass der Fakt später sagt, du warst schon selber so Fakt.

00:18:59: Aber dann habe ich

00:19:00: viel stündigen

00:19:01: Monologue halt, um dann später zu merken, ah, gut, er hatte doch recht dazu.

00:19:05: Aber das ist auch liebe, wenn der Partner dann vier Stunden, drei Stunden zuhört, zwei Stunden zuhört und sagt dann, du warst schon.

00:19:10: dass das Quatsch ist.

00:19:11: Aber es ist wie es ist.

00:19:12: Also, wir fangen mal vorne an.

00:19:13: Also, du würdest sagen, dass mehr Menschen sagen, auf jeden Fall ein bisschen mehr Leute sagen, ich bin für die Sicherheit.

00:19:19: Und ich glaube auch, ein Grund dafür ist, weil du hast es vor allem so gut gesagt, Sicherheit verbindet man auch immer mit so anschaffen, wenn man hat irgendwie so seine, seine Haus und so das Ganze.

00:19:28: Die

00:19:28: Sicherheit, auf die man baut.

00:19:29: Die Sicherheit, auf die man baut.

00:19:29: Die Bank hier auch.

00:19:30: Haben Sie sicher

00:19:31: halt?

00:19:32: Ja,

00:19:33: haben wir sicher halt, hab ich gesagt, ich hab mich.

00:19:35: Ich hab dann mein Bankmann gesagt.

00:19:38: Mein Hausbank gerade aktuell.

00:19:39: Ich hab ja Sicherheit, würde ich sagen.

00:19:40: Ich bin wirklich voll der Sicherheit.

00:19:41: Also ich könnte... Ich würde

00:19:43: auch sagen... Ich habe

00:19:44: so viel Sicherheit.

00:19:45: Also wenn ich angefangen bin, würde ich sagen, hab ich Sicherheit.

00:19:48: Aber nicht genug anscheinend.

00:19:49: Dann brauchten die ewig lange, können sie das noch mal anbringen und das nicht.

00:19:52: Aber sie kennen mich doch, ich bin doch irgendwie... Und da dachte ich, das ist schon auch schräg dann.

00:19:56: Das ist immer noch so eine Zusatzsicherheit, weil du kannst ja... Die größte Sicherheit ist der Grund, dass du lebst.

00:20:00: Wenn du da nicht mehr lebst,

00:20:02: dann sind die

00:20:02: ja eh im Ausstand.

00:20:03: Okay, dann greifen die zu.

00:20:04: Aber das ist ja eigentlich, wenn mir jemand sagen würde, wär's ihre größte Sicherheit?

00:20:08: und da kommt... Nur mal Mensch, der dir sagt, wissen Sie was?

00:20:11: Das bin ich, die können sich auf mich verlassen.

00:20:13: Da müsste man auch ein bisschen Risiko im Kauf nehmen.

00:20:16: Wenn ich warte, wenn ich hier bin, dann will ich sie tut, krieg ich okay ein Kind.

00:20:20: Und so ist es.

00:20:21: Man kann das noch viel Ordinerer sagen.

00:20:24: Aber ich zusehe es nicht.

00:20:26: Wie du halt ich mal zurück.

00:20:28: Aber es ist wie es ist.

00:20:29: Aber ich sage dir, so ist es auch.

00:20:31: Und da würde ich immer denken, wenn ich in der Position war, hab ich immer gemacht, wenn ich Leute getroffen hab, die so ganz, wo ich dachte, ihr könnt das.

00:20:37: Dann läuft der Braten ja auch und das braucht ja auch neu anfangen.

00:20:41: Du brauchst ja einen, der an dich glaubt.

00:20:42: Wenn du nicht einen hast, der sagt, ja, du schaffst das.

00:20:47: Ross Vita, ich sehe das.

00:20:49: Dörte, du hast den Biss und du machst das.

00:20:52: Dann ist es auch schwerer anzufangen, wenn alle sagen, nee, Saskia, du kennst das doch gar nicht und so.

00:20:59: Oder ist es

00:20:59: nicht so.

00:21:00: Doch, ich glaube, es ist so.

00:21:01: Und ich glaube auch, dass der Grund dafür, dass die Leute immer eher zur Sicherheit tendenziell auch raten, ist halt für Freiheit, also das Gefühl und dieses, dass man sich da reinbekommt, ist ja immer ein Wagnis.

00:21:13: Und das ist auch flüchtiger.

00:21:14: Also man kennt sich damit einfach schlechter aus, glaube ich.

00:21:17: Weil wir sitzen immer sehr viel auf und dann sagen, ja genau, wir sind dann halt so, ah du, wenn ich ganz ehrlich bin,

00:21:21: ah nee, du.

00:21:23: Lass mal, haben

00:21:23: Sie eigentlich sich auch was

00:21:24: ordentliches?

00:21:25: Ja,

00:21:25: genau.

00:21:26: Doppelt da Boden,

00:21:27: da Luftschlösser.

00:21:28: Wir haben es ja auch schon.

00:21:29: Erst mal kleinbauen hier so, ne?

00:21:31: Hier, Marianne

00:21:32: Frunsch mit den Jungen Pferden.

00:21:34: Das ist ange, Leute.

00:21:35: Hier mal nicht hier den Chef spielen, Freundchen.

00:21:37: Ist nicht besonders.

00:21:38: Halt dich

00:21:39: mal hier den Ballflach, Freundchen.

00:21:41: Da ich dir auch mal...

00:21:42: Voll.

00:21:42: Ja, genau so geht das, ne?

00:21:43: Das ist

00:21:44: die eine Angst.

00:21:44: Unser Sohn hat ja wieder verstanden.

00:21:47: Das hatten wir damals mit den Luftschlössern, als wir das besprochen haben.

00:21:51: Auch gesagt, so keiner sagt, juhu, gehst nach Frankreich und züchtest aus.

00:21:55: Genau.

00:21:56: Ich bin so lesbisch wie es denn auch.

00:21:58: Super.

00:21:59: Toll, das habt ihr mir immer für dich gefühlt.

00:22:01: Das habe ich immer, war es mein Traum.

00:22:02: Ich will

00:22:03: Künstler werden.

00:22:04: Ja, endlich.

00:22:05: Nee, das ist es.

00:22:06: Ich glaube, wir verlieren uns gerade.

00:22:09: Bevor

00:22:09: ich irgendjemanden vorlese oder eine Sprache neust, finde ich.

00:22:11: Machen

00:22:11: wir Tobi.

00:22:12: Tobi, komm rüber.

00:22:13: Tobi, ich komm.

00:22:14: Oh, wie du aus.

00:22:14: Siehst wieder ne immer neuen Look.

00:22:16: Du bist der erste Mensch.

00:22:18: wie lange sind wir zusammen, Tobi?

00:22:19: Ein Jahr ungefähr, oder?

00:22:20: Ein

00:22:20: bisschen, was für ein Jahr, meine ich.

00:22:22: Ich hätte mich gleich gespengert, hätte ich jetzt ein Kind von dir.

00:22:25: Nein, hab ich nicht.

00:22:26: Keine

00:22:26: funktionierende

00:22:27: Bärmutter.

00:22:29: Wir wollen hier nicht, keine und die Bärmutter ist auch nicht da.

00:22:31: Aber darum geht's nicht.

00:22:33: Wir haben heute Morgen drüber gesprochen und reden ja immer in der Maske auch darüber, was läuft heute, was mache ich und so und dann.

00:22:38: Hab ich gesagt, stell dir mal vor,

00:22:40: Neuentfänge

00:22:41: und so.

00:22:41: Dann hast du mir heute Morgen die Geschichte erzählt.

00:22:43: Du hast dir im Krankenhausbereich gearbeitet.

00:22:45: Du kannst das auch kurz erzählen.

00:22:46: Du warst wie ich, du hast eine Krankenpflegerausbildung gemacht.

00:22:48: Und hast dir dann sehr erfolgreich in München, in einer Top-Klinik auch gearbeitet.

00:22:52: Das war eine der größeren Münchner Kliniken, sag ich mal so.

00:22:58: Eine der Unikliniken, aber ... war da ein paar Jahre auf Intensivstation, hab da gearbeitet.

00:23:04: Was

00:23:04: hast du das Leben auch kennengelernt?

00:23:05: Das muss man

00:23:06: nicht erzählen.

00:23:06: Das hab ich durchaus kennengelernt.

00:23:08: Das schreibt dann irgendwie Geschichten auf so einer Station.

00:23:10: Aber hab dann auch für mich gemerkt, die Reise muss woanders hingehen.

00:23:14: Aber es war so, es war in dir ein ganz leichter Moment, wo du dachtest, was könnte es sein.

00:23:19: Jetzt hast du ja auch ganz tolle Eltern und bist der großgewordene Bayern und hausst das Bayerische auf.

00:23:24: Ich kann's mir vorstellen, mit Lederhosen über die...

00:23:26: Kannst du dir oder kannst du dir nicht?

00:23:27: Kann

00:23:27: ich mir gut vorstellen.

00:23:28: Und ich kann mir auch vorstellen, weil ich auch so gerne diese Brezenessen, die ihr da kreiert habt, diese... Ich isse ja so wahnsinnig gerne diese Laubenbrezen.

00:23:35: Aber Brezen geht immer.

00:23:36: Soll ich dir was sagen?

00:23:37: Das ist für mich guilty pleasure.

00:23:38: Und ich möchte den Fass verurteilen, der die erfunden hat.

00:23:40: Ich hab mir vorgegangen, am nächsten erst sieht die nicht mehr.

00:23:42: Ich steig da mal aus ein Jahr.

00:23:43: Soll mal die anderen die Dinger essen.

00:23:45: Gesund sind die, glaub ich, nicht mit so viel Salz und Weiß.

00:23:47: Aber egal, das ist nur ganz nebenbei.

00:23:49: Das heißt, du kommst ja aus einer ganz realen Welt.

00:23:51: Ich glaub, deine Eltern waren ja sicher auch happy.

00:23:52: Du bist in einer Klinik, machst deinen Leben und hast das schön gemacht.

00:23:55: Und dann hast du ja, mir erzählt hat morgen, dass du immer schon lachtest, ah, es könnte auch was anderes sein.

00:24:00: Es könnte was anderes sein.

00:24:02: Meine Mama ist Friseurin.

00:24:03: Ich bin mit ihr natürlich groß geworden im Salon.

00:24:05: Und es war immer mir angelegt Haare, Make-up.

00:24:09: Und ich habe immer davon geträumt, es zu machen.

00:24:12: Und irgendwann wurde das auch in meinem Kopf realer, dass das wirklich eine Möglichkeit wäre, das zu machen.

00:24:17: Ich habe dann angefangen, meine eigenen Krümmchen so zur Seite zu legen, um ... Den Weg irgendwann mal.

00:24:23: Die Krümelchen

00:24:23: sind ein kleines bisschen Geld.

00:24:25: Ein bisschen Geld.

00:24:26: Was du ein bisschen für die Krümelchen sagst.

00:24:28: Das heißt, du hast die Pin-Nunsen, gehört immer, sagen.

00:24:30: Oder du hast dann so bisschen Geld gespart, wo du dachtest, einfach um.

00:24:34: Aber wie schön, wie klug du da auch bist, dass du jetzt nicht dachtest, komm, ich schnappe mir irgendwie mal in die Möglichkeit, sondern du hast gedacht.

00:24:39: Du brauchst doch für die neue Ausbildung etwas rückhaltig.

00:24:43: Also hast du es jeden Monat

00:24:44: zu.

00:24:45: Aber das war schon konkret, was du wolltest, jetzt soll auch deiner Mutter übernehmen.

00:24:48: Nein,

00:24:49: ich hatte schon eine ganz klare Vorstellung, wohin die Reise gehen soll.

00:24:51: Ich wollte an Z, ich wollte zur Mode, ich wollte ... Das große Leben.

00:24:56: Das große Leben erleben.

00:24:58: Na ja, und dann ... Mode.

00:25:00: Ist die Königin der Welt.

00:25:02: Ja, das ist auch schön.

00:25:03: Ja, muss man sagen, das ist eine tolle Szene.

00:25:05: Gute Leute.

00:25:06: Ich kann es ja auch ein bisschen beurteilen.

00:25:07: Und man macht Shootings, fährt irgendwo hin.

00:25:09: Früher war es ja viel doller noch als heute.

00:25:12: aber man fährt hin, hat tolle Teams, trifft Leute, schöne Models, der Kunde, der Fotograf, hallo Freunde, der Assistent, der Setrun.

00:25:20: Man bricht immer wieder aus und später sieht man das im Magazin.

00:25:23: Das ist ja auch eine tolle Welt und ein Videoclips.

00:25:26: Das ist eine ganz andere Welt

00:25:28: als Intensivstation.

00:25:29: Ganz woanders angesiedelt, auf jeden Fall.

00:25:32: Auf jeden Fall lief die Zeit und ich dachte, wann auch immer der Zeitpunkt kommen mag, ich bin bereit.

00:25:38: Und die Zeit kam dann?

00:25:39: Und

00:25:39: irgendwann kam der Moment.

00:25:41: Jetzt erzählt es.

00:25:43: Es wurde angekündigt, natürlich im Vorfeld.

00:25:47: Es kommt ein Patient zu uns, Sonderbehandel, Sonder, aber besondere Betreuung.

00:25:51: Es gibt ja

00:25:51: die Top-Patienten.

00:25:52: Auch in Krankheit gibt es ja Unterschiede.

00:25:54: Auch da gibt es...

00:25:55: Es gibt ja bei Privat nochmal super Privat.

00:25:57: Super, super Privat, würde ich mal sagen.

00:25:59: Und

00:25:59: jede Klinik folgt sich auch dann.

00:26:02: Denken mir, die haben sich bestimmt die Hände gerieben auf

00:26:05: jeden

00:26:06: Fall.

00:26:06: Auf jeden Fall war das einer dieser Patienten.

00:26:08: Und ich will mal sagen, ich darf natürlich keine Namen nennen und so weiter.

00:26:12: Aber das war eine ... Das war

00:26:13: eine Nacht, sagen wir es mal.

00:26:14: Adelige Geschichte.

00:26:15: Und ich würde mal sagen, es war ein Staatsoberhaupt eines arabischen Landes.

00:26:21: Ich kann es mir vorstellen.

00:26:23: Richtig

00:26:23: riecht schon noch den Durst und das Weihrauch.

00:26:26: Ja,

00:26:26: das war wirklich ganz besonders.

00:26:28: Busch aller Rappen.

00:26:29: Okay, aber ich weiß schon genau, wie es

00:26:30: sich anfühlt.

00:26:31: Es war so eine Duftreise auch, die man da auch schon erlebt hat.

00:26:33: Ja, ja, da gibt

00:26:34: es mehr als ... Man sieht auch, wie unterschiedlich Menschen leben und wie Bandchen betreut werden.

00:26:38: Aber gut, kam dieser Mensch krank.

00:26:40: Krank ist erst mal krank, muss man

00:26:41: sagen.

00:26:42: Da muss man sagen, da kannst

00:26:43: du noch so viel Duft haben, wenn du krank bist, bist du krank.

00:26:45: Braust du Hilfe?

00:26:46: Richtig.

00:26:46: Das ist ja das Gerechte im Leben auch.

00:26:48: So

00:26:48: kam jetzt zu uns.

00:26:48: Könnte

00:26:48: man sagen.

00:26:49: Ja, auf jeden Fall.

00:26:50: Und

00:26:50: Hilfe.

00:26:51: bei uns und unseren Gefühlen ist es ja so, dass du erst mal ein Recht bekommst auf.

00:26:55: Und das ist auch gut so, es fehlt das hier.

00:26:57: gerettet wird und das man macht.

00:26:59: Aber die Umstände werden natürlich manchmal vielleicht bei einem der ein bisschen mehr.

00:27:02: Aber die Behandlung, glaube ich, ist ja wie bei jedem,

00:27:04: oder?

00:27:05: Ich denke, man braucht auf jeden Fall Leute, um sich herum, die sich um einen kümmern, die da sind, die eine Expertise mit sich bringen, die wissen, was zu tun ist.

00:27:11: Egal,

00:27:11: wo du bist.

00:27:12: Aber wenn du dich gewohnt bist, dass schon mal eighty kommen, die morgens sagen, na, haben sie gut geschlafen, ist es anders.

00:27:17: Okay, ich will dich nicht unterbrechen.

00:27:18: Aber dann war es so, der kam dieser Patient.

00:27:20: Dann

00:27:20: kam dieser Patient, es wurde dann... Entziehen gefragt, wer möchte das mitmachen?

00:27:26: Das spielte mich doch nicht.

00:27:27: Ja, es ist doch spannend.

00:27:28: Und so hat sich dann so eine kleine L.E.-Gruppe rausgetan, die dann den Herrn betreut haben über die Wochen hinweg.

00:27:36: Das war ein netter Patient.

00:27:37: Sehr nett.

00:27:38: Und es war auch gar nicht so.

00:27:39: Ich hatte am Anfang Sorge, dass es ein großes Theater werden würde und man irgendwie, ich weiß nicht ... wusste ja nicht, ob man irgendwelche Etikette einhalten müsste oder so.

00:27:48: Aber es war gar nicht

00:27:50: spendbar.

00:27:52: Wenn jemand kranker liegt, dann bist du wieder... Das

00:27:55: war auch ein ganz anderer Rahmen.

00:27:57: Aber das

00:27:57: Zimmer wurde dekoriert?

00:27:59: Da wird es nur kurz wissen, wo das Zimmer mehr dekoriert als das Normale.

00:28:02: Also Intensivstation

00:28:04: muss man sich das so vorstellen.

00:28:05: Das sind ja immer einzelne Betten, einzelne Boxen, sagt man damals.

00:28:11: Und der bekam so eine Doppelgeschichte.

00:28:13: Das waren immer geschlossene Züren, das war immer jemand dabei, der

00:28:16: davor stand.

00:28:18: Er hatte immer seine Leute, seine Beratisse, wer auch immer.

00:28:21: die Leute waren um sich herum und man musste da sich so ein bisschen seinen Weg durchfremeln, aber es war alles eigentlich relativ entspannt.

00:28:26: So, jetzt sagen wir mal, wir springen mal kurz in der Geschichte, dann ist der gesund erst gerettet worden.

00:28:30: Gott sei

00:28:30: Dank.

00:28:31: Es war auf jeden Fall so, dass er die Station des Hauses verlassen konnte.

00:28:35: und dann kam die große Geschichte... Das war wirklich witzig.

00:28:38: Ihr habt die Einladung bis heute noch.

00:28:39: Es kam eine Einladung.

00:28:41: Kitschig bis dort hinaus, aber wirklich hübsch gemacht.

00:28:44: Und es war, jeder bekam dann aus dem Team, der ihn mit heut hat, hat eine Einladung bekommen zu einer Feier für als Dankeschön, für die Genesung, für den guten Aufenthalt für jeder, der mit ... Im Boot wurde zu dieser Feier eingeladen.

00:28:57: Das war in München in der großen Dekation.

00:28:58: Hast du

00:28:59: gedacht, das ist eine Feier, was macht man dann?

00:29:01: Das hab ich noch nie erlebt, dass ein Patient eine Feier gemacht hat.

00:29:04: Ich auch nicht.

00:29:04: Ich hab auch schon mal zwanzig Mark gekriegt früher.

00:29:07: Oder einen Zungenkurs, wenn man schlecht drauf war.

00:29:09: Ich hab dich nicht früher noch weggedreht hatte.

00:29:11: Oder vielleicht mal so eine Schachtel.

00:29:13: Danke, heißt Messi.

00:29:14: Das heißt dir auch Dankeschön, Messi, ne?

00:29:16: Ja.

00:29:17: Aber das war eine ... Auf der Ede.

00:29:18: Etwas andere Art und Weise des Dankeschöns, will ich mal sagen.

00:29:22: Also war eine große Feier.

00:29:23: Es

00:29:24: war eine riesengroße Feier.

00:29:26: Wenn ich es sage, riesengroß machst du dir keinen Begriff.

00:29:28: Man kam da rein, es gab ...

00:29:31: Taxi.

00:29:32: Man kam da an, wir sind damals mit dem Taxi gefahren.

00:29:34: Meine beste Freundin in München, die zugleich auch meine Kollegin waren.

00:29:36: Wir waren in dem selben See.

00:29:38: Das war

00:29:38: das Foto mit dem Abendkleffer, was du mir gesagt hast.

00:29:40: Wir waren natürlich ... Es gab ein Dresscode, wir waren vorher shoppen.

00:29:43: Nein!

00:29:43: Das war full on, ne?

00:29:45: Dann haben wir da einen im Taxi angekommen und dann standen da der Euterage an Leuten.

00:29:50: Es wurde uns gesagt, es sind die Staatsoberhäupter, die Minister, die Wasser sich einordnet, die offiziell die Hand geschüttelt.

00:29:55: Da ist es danklich.

00:29:56: Wie kam da rein?

00:29:57: Hast du gedacht, du hast es gerettet?

00:29:59: Auch für einen Moment hast du gedacht, jetzt kommt gleich der

00:30:01: dort einen Privenpreis.

00:30:03: Ja, man

00:30:05: fühlt

00:30:05: es anan, gibt den

00:30:06: Kuss und sagt, Tobi.

00:30:08: Dankeschön, dass du den gerettet hast.

00:30:10: Okay, du warst auch gut angezogen und ist da rein.

00:30:12: Und dann?

00:30:13: Und dann war das natürlich eine riesen Location.

00:30:17: Ich hab das heute noch vor Augen.

00:30:18: Es war ein Brunnen aufgebaut.

00:30:20: Es war Wasser hinter dem Brunnen.

00:30:23: Ich weiß nicht, wie viele Leute da saßen.

00:30:25: Es war eine Big Band, die den ganzen Abend irgendwie Jazz spielten.

00:30:29: Also wenn man denkt, es geht nicht mehr, dann mach man noch eine Schippe drauf.

00:30:33: Und den Brunnen,

00:30:34: was war da drin?

00:30:35: Was lief denn darunter?

00:30:36: Schokobrunnen oder was?

00:30:37: Es gab, der Brunnen speite Wasser.

00:30:41: Das war wirklich im Brunnen.

00:30:42: Und wie wir dann zu einem späteren Zeitpunkt

00:30:44: feststellten,

00:30:45: war es nur die Plattform und die Base der Torte, die es später gab, die mittlerweile Licht- und Wasserschau von der Decke geflogen kam.

00:30:54: Ist kein Scherz.

00:30:55: Also war abgefahren.

00:30:55: Und

00:30:55: dann hast du mir erzählt, dass die Torte waren Kuchen drin.

00:30:57: Die Torte

00:30:58: waren genau, natürlich.

00:31:00: Es war natürlich, jeder durfte sich dann was holen.

00:31:04: Und man wurde dazu eingeladen, aber auch darauf hingewiesen, dass man vorsichtig sein sollte beim Kauen.

00:31:09: Es waren kleine Goldmünzen eingebacken.

00:31:12: Also man musste wirklich alle...

00:31:14: Und dann manche rumgestockert bestimmt gleich mit

00:31:16: Messer.

00:31:16: War natürlich auch dabei, ein paar Gierige, aber...

00:31:19: Hast du auch fast gewissen, hast du eine Gold-Sprünze?

00:31:21: Ich hatte leider keinen Glück, ich hatte

00:31:22: nichts.

00:31:24: Jetzt sind ein paar Karatez, ein paar Gold-Unsen da drauf gebissen.

00:31:28: Ich fand das ganze Erlebnis war schon... Aber da

00:31:30: hat er richtig Gold in dem Kuchen backen lassen.

00:31:32: Der hatte

00:31:33: auch Gold reinbacken lassen.

00:31:34: Es gab Eiskulpturen, Ringsturm um

00:31:36: die Leute,

00:31:37: waren Buffet mit Eiskulpturen, Delphine

00:31:39: und Schweißen.

00:31:40: Ich weiß nicht mehr, was ein Kranke erinnerte.

00:31:42: Nein, nein, nein, das war ganz Whiteback.

00:31:45: Und diese Delfine hielten ganz dezent, eine kleine Schale Kaviar bereit.

00:31:49: Nein.

00:31:49: Das hat der gemacht.

00:31:52: zwar abgefahren, es waren auch Ideen über Läufer, über die Tische.

00:31:55: Hat

00:31:55: er auch eine Altbrahre gehalten?

00:31:56: Hat er auch sowas gesagt?

00:31:57: Er selbst?

00:31:58: Er selbst?

00:31:59: Er selbst

00:32:00: war nicht anwesend, das war nur seine... Wie bitte?

00:32:02: Der ist nicht mal da gewesen?

00:32:04: Nein, ich denke, der war schon wieder auf Staats-... Aber

00:32:06: das hat er gemacht, weil er wollte euch zeigen.

00:32:07: Danke schön.

00:32:08: Also wie manche Menschen ihr Leben feiern, da muss man mal sagen, das ist jetzt, kann man sagen, ganz schön dekadent der Mann, aber er hat ja auch viele Geschenke verteilt.

00:32:15: So,

00:32:15: das war der

00:32:17: offizielle

00:32:17: Teil... Erst mal, du hast

00:32:20: Osokavia gegessen, du hast am Eis geleckt.

00:32:22: Wir haben das beste Leben gelebt, auf jeden Fall diesen Abend.

00:32:25: Der Kuchen kam runter.

00:32:27: Das war das offizielle Geschenk.

00:32:28: Aber es gab natürlich auch inoffizielle Umschläge.

00:32:32: Eigentlich dürfte man das gar nicht so.

00:32:34: Darüber so.

00:32:35: Was ist

00:32:35: ein Geschenk?

00:32:35: Ich glaube, es ist verjährt und versteuert.

00:32:37: Ich denke auch, dass

00:32:38: man... Das sind ganz andere Probleme.

00:32:39: Das bisschen Öl, was er damit ergut will, lass es mal.

00:32:43: Es wurde jeder, der damit... Ich weiß nicht, ob jeder, aber ich hatte dann meine Beziehungen zu meiner Freundin und so, und die hatte mir das selber wiedergespiegelt.

00:32:52: Und meinte, ich habe

00:32:53: ein Kuvert bekommen.

00:32:54: Kuvert.

00:32:55: Genau.

00:32:56: Und dann habe ich

00:32:56: gesagt, oh, das war ein weißes Kuvert.

00:32:58: Das war

00:32:58: ganz unauffällig.

00:33:00: Nicht sagen, man wusste nicht so.

00:33:03: Und dann habe ich gesagt, echt?

00:33:06: Ja, ich kann nicht reden, weil es da drinnen ist.

00:33:08: Aber ich denke, du wirst auch noch so.

00:33:11: Und dann verliefen so die Tage.

00:33:12: Und irgendwann kam auch einer dieser Beteuernberater, kam auf mich zu und hat mich so auf Station zur Beiseite genommen und hatte nur so meine Kitteltasche, hat ein paar nette Worte gesagt und hat mir auch ein kleines, unauffälliges Kuvert in die Jackentasche, in die Kassak-Tasche gesteckt.

00:33:28: Was hast du gesagt?

00:33:29: Ich liebe es.

00:33:30: Thank you so much.

00:33:31: Natürlich habe ich mich bedankt, höflich.

00:33:34: Mir schlug das Herz bis zum Hals, weil es so ist.

00:33:36: Weil du dachtest,

00:33:36: was ist in dem Kuvert drin?

00:33:37: Oh Gott,

00:33:38: und?

00:33:38: Ein Ticket.

00:33:39: Genau, und dann bin ich ums Eck und hab mal gedacht, was mach ich denn jetzt?

00:33:43: Aber ich hab dann reingeguckt und... Da war mein Stadtkapital drin für meine neue Karriere.

00:33:49: Und das muss man sagen und das hat mich so gefordert.

00:33:51: Ich finde das so eine geile Geschichte.

00:33:52: Weil da war dann das Geld, was du früher langsam weglegst.

00:33:55: Da war genug Geld drin, um zu sagen, jetzt mache ich eine Ausbildung.

00:33:59: Jetzt muss man wieder sein.

00:34:00: Und dann

00:34:00: war es geschehen.

00:34:01: Und dann habe ich angefangen.

00:34:02: Ich danke

00:34:02: jetzt dem Arabischen Prinzen und kündigt, was immer das war.

00:34:06: Ich habe auch was davon.

00:34:07: Schnell mal vor, der hat im Grunde was, der alles auf den Weg gebraucht hat.

00:34:10: Der hat dir die Initialzündung gegeben, da war es eben ein Kuvert mit Geld.

00:34:13: Wer weiß?

00:34:14: Der Profan war es, ne?

00:34:15: Wer weiß?

00:34:15: Wäre das damals nicht so gekommen und passiert?

00:34:18: Hättest du vielleicht... Ob wir heute

00:34:19: hier

00:34:19: sitzen?

00:34:19: Hättest du vielleicht niemals in deinem Leben an dem Boden da geleckt und hättest gesehen, wie die Kuchen runterkommt, deine Kollegin nie im Abend klart?

00:34:25: Hättest du vielleicht gedacht, komm, wer da vielleicht ein Patient gekommen, der dir gesagt hätte, ach, wissen Sie was?

00:34:29: Bleiben Sie mal schön hier, Sie sind ein Engel, da hättest du vielleicht auch nie den Weg fallen.

00:34:33: Also das ist schon toll.

00:34:34: Das heißt sozusagen würdest du sagen, alles auf Anfang hat auch mal zu tun mit einem Covert.

00:34:39: Bestechnungs.

00:34:39: Ich

00:34:39: würd sagen, Covert kann manchmal schon einiges verändern, ja, auf jeden Fall.

00:34:43: Also es hat die Gleise in die richtige Richtung gelenkt und es hat mir vieles leichter gemacht.

00:34:47: Also ich bin dem... Hör

00:34:48: ich auch, na, wir sind ihm

00:34:50: dankbar.

00:34:51: Was für

00:34:51: eine Geschichte, aber ich muss sagen, ich hab noch nie gehört, dass man das eigene, ich stell mir mal vor, deine eigene Rettung ist ja schon schön, dass man sagen kann, das kennt man ja aus dem Märchen oder so, dass einer sagt, dann ist die Königin der König bei Gretten, hat einen festgefeilt und sieben Tage lang haben die Leute getanzt, bis sie nicht umgefallen sind.

00:35:05: So gibt's ja so gemärchenen Geschichten.

00:35:07: Das ist ja wirklich eine Märchengeschichte.

00:35:09: Du kriegst dann was von der Märchen,

00:35:10: ne?

00:35:10: Und du kriegst dann irgendwie, und deine Kollegin, sie darf mal ab dem Kleid neben dir, und der Typ, um den es geht, ist gar nicht da.

00:35:16: Der ist aber jetzt, lebt er immer noch.

00:35:17: Oder ist der,

00:35:18: leider hat es, ist

00:35:20: der gestorben,

00:35:21: hat die Erkrankung überhand genommen und ist dann im weiteren Lauf verlaufen.

00:35:24: Aber man muss trotzdem

00:35:25: sagen, das wird dann auch vielleicht das Leben, das ist dann eben auch so, du kannst machen, was du willst.

00:35:28: Aber ich finde es toll, dass der das gefeiert hat.

00:35:33: Der hätte ja auch einfach wieder abreisen können und dann können InshaAllah auf Wiedersehen.

00:35:37: Dass

00:35:37: der auf jeden Fall da ordentlich auf die Kacke gehauen hat.

00:35:42: Und hat dich an den Pinsel gebraucht

00:35:43: und mich an den Pinsel gebraucht.

00:35:45: Und ich benutze die Sahne, würde ich sagen.

00:35:47: Vielen, vielen Dank an den Arabischen.

00:35:50: Aber ich finde, das war so eine schöne Geschichte.

00:35:52: Tobi, wirklich danke dir von Herzen.

00:35:54: Also Geld haben wir jetzt gesehen, hilft auch für einen Neuanfang.

00:35:56: Ist

00:35:57: doch so.

00:35:57: Geld ist immer eine gute Unterstützung.

00:35:59: Aber es ist nicht alles.

00:36:01: Ist nicht

00:36:01: alles, das stimmt.

00:36:02: Das ist, hast du schön gesagt.

00:36:03: Man braucht irgendwie eine Vision, man braucht irgendwie eine Idee, man braucht jemanden, wie du auch schon meintest, jemanden, der einen die Hand reicht und weiter hilft.

00:36:10: Mentor?

00:36:10: Ein Mentor, kann man sagen.

00:36:11: Aber

00:36:11: das ist bei dir leider der arabische ... Das ist schon eine Normale.

00:36:14: Ich denke sehr oft an denen, muss ich sagen, in den Jahren.

00:36:17: Ich auch, na?

00:36:17: Weil

00:36:17: es echt ... Der

00:36:19: gute Mann.

00:36:19: ...

00:36:20: ein besonderer Moment in meinem Leben war.

00:36:22: Das

00:36:22: glaube ich auch, weil das

00:36:23: definitiv ein Change gemacht

00:36:25: hat.

00:36:25: Ich habe sehr viel Messie-Schokolade bekommen.

00:36:27: Mama, auch nur um Armung?

00:36:29: So, oder vielleicht schon Eierlikör oder was die Leute so mitgebracht bekommen haben.

00:36:33: Die bringen ja auch in den Leuten was mit ins Krankenhaus und haben die das, das kennst du schon, sechs Wochen, liegt die alte Pralineschachtel da und am Ende weißt du, okay, gleich sieben, zehn, zehn Mark, rein oder fünf Mark.

00:36:43: Manche geben dir auch eine Mark, hab ich auch schon gehabt.

00:36:45: Soll nicht ihr Schaden sein, geben das nicht auf einmal aus.

00:36:47: Ja, vielen Dank.

00:36:48: Aber ich

00:36:48: finde, am Ende ist es eine Aufmerksamkeit.

00:36:51: Das

00:36:51: ist es.

00:36:51: Genau, das zählt.

00:36:52: Es kommt nicht auf die Menge an, aber ein Kuvert mit... Torte, die runter spielen.

00:36:56: Ich

00:36:58: danke

00:36:59: dir.

00:37:00: Ich freu mich so sehr.

00:37:02: Du bist noch öfter hier sitzen, Tobi.

00:37:04: Ich kann mir vorstellen, ich werde jetzt jedes Mal sagen, Tobi, dass das Motto und dann kommt.

00:37:09: Du, letzte Woche, das kann ich dir sagen, bei uns in Bayern.

00:37:11: Und dann geht's los.

00:37:13: Mal gucken, was da noch so ausfällt.

00:37:14: Ja,

00:37:14: ich freu mich.

00:37:15: Wir wünschen dem Mann in dem Himmel, dass der ... Und viele Krankenschwestern werden jetzt arabische Patienten ganz anders sehen.

00:37:23: So machen, was auch geht.

00:37:24: Tobi, ich sag Dankeschön.

00:37:25: Danke,

00:37:25: dass ich da sein darf.

00:37:26: So, du

00:37:26: stellst dir mal den Max wieder rein.

00:37:28: Kommt er auch schlecht drauf.

00:37:31: Der hat das ja in seiner kranken Zeit nicht erlebt, oder?

00:37:33: Muss man sagen, oder, Max, hast du mal erlebt, hat dir mal einen Umschlag zugesteckt und da kam eine Torte von oben nähen.

00:37:39: Äh,

00:37:40: doch.

00:37:40: Was?

00:37:41: Also auch zugesteckt.

00:37:43: Wie bitte?

00:37:44: Ich hab immer nur mehr C-Schokolade bekommen.

00:37:46: Ja.

00:37:46: Sag mal, was hast du denn erlebt?

00:37:48: Also ich hab niemals so, äh, also Anné an zu viel gekauft, dass ich eine Karriere starten konnte.

00:37:53: Aber bei uns war immer, das kommt an die Kaffeekasse.

00:37:56: Ja,

00:37:56: das kenn ich auch, aber das ist ja nicht so, dass man denkt, das mach ich mal was Neues draus.

00:38:00: Außer

00:38:00: ich nehm heute Jakob's Die Dröhnung oder so.

00:38:02: Und

00:38:02: manchmal hab ich mir auch gedacht, ich war schon immer sehr, sehr nett.

00:38:06: Und andere waren so fies, weißt du?

00:38:09: Und dann war immer so, du weißt nicht, dass

00:38:11: das geht?

00:38:11: Hast du das provoziert?

00:38:12: Nein.

00:38:13: Du hast es dort, dass du jetzt so... Hallo.

00:38:15: Ach, die sind ja so schön.

00:38:16: Ah, sonst passiert mir sie.

00:38:17: Hatten wir noch nie... Ich wüsste

00:38:19: ja auch so gerne einen neuen Anfang.

00:38:20: Ich bin ja...

00:38:23: Ich bin ja auch... Ein ganz

00:38:24: am Verhältnis.

00:38:25: Ich bräuchte noch tausend vierhundert.

00:38:27: Ich habe gestern Nacht für sie noch die Tablette zusammengestellt und ich habe dafür gekämpft, dass sie die letzte Magnesium-Tablette bekommen.

00:38:34: Ich hätte sie auch dem anderen geben können, aber nein, das habe ich nicht.

00:38:37: Wer will die kleine Magnesium-Tablette?

00:38:39: Perparinspritzen

00:38:40: für alle.

00:38:41: So lief das die Zukunft.

00:38:43: Andere

00:38:43: hätten jetzt schon einen Dekubitus.

00:38:44: Sie sind auf einem Regen.

00:38:46: Also, achso, achso hast du

00:38:48: es gemacht.

00:38:50: Was sagt man?

00:38:50: Was war das höchste, was du bekommen hast?

00:38:52: Das sind auch gleich Rauch.

00:38:52: Hier fahre ich mir von Neu-Anfangen-Reel, jetzt hier

00:38:54: von... ...fünfzig Euro.

00:38:55: ...fünfzig

00:38:56: Euro.

00:38:56: Das habe ich auch bekommen.

00:38:57: Ja, aber da habe ich mich schon gefreut.

00:38:58: Ich auch.

00:38:59: Ich habe mal zwonnerfünfzig gekriegt.

00:39:01: Da habe ich gedacht, ich schreibe.

00:39:02: Ich habe

00:39:02: mal ein Patient aus einem zwei Euro gegeben.

00:39:04: Und da war ich so, ja, okay.

00:39:06: Ich habe mal einer geküsst.

00:39:09: Richtig.

00:39:10: Danke schön.

00:39:11: So dran gezogen, so war das nicht.

00:39:13: Bei deinem Stehen.

00:39:15: Lackt ihr so ein Bett so kommen?

00:39:16: Nee,

00:39:16: auf den Bett so.

00:39:17: Komm, so mal.

00:39:19: Also, sagt man auch nicht gern, danke.

00:39:22: Schön, dass Sie an mich denken.

00:39:23: Und danke für den

00:39:24: Sunkus.

00:39:25: Ich liebe

00:39:25: Sie sehr.

00:39:26: Und dann

00:39:27: macht die für echt mal unfreundlicher gewesen, hätte vielleicht die andere geküsst.

00:39:30: Jetzt aber genug zum Leben.

00:39:32: Wir haben ja auch jetzt...

00:39:33: Wir haben ganz viele... Ganz

00:39:34: viele, glaube

00:39:35: ich,

00:39:35: viele

00:39:35: Menschen noch neu anfangen, oder?

00:39:37: Wir haben auch Tipps.

00:39:38: Seitdem wir auch diesen Mail-Account schreiben, viel, viel länger und ausführlich, das ist wirklich sehr... Interessant.

00:39:45: Alles wird jetzt überschattet im Grunde von Tobi's Geschichte.

00:39:48: Tobi hat jetzt so die Marke so hochgeteilt, dass wir jetzt denken, es ist alles, was kommt, ist jetzt profan, weil bei mir kam ja keine Torte, ich hab nur meinen Mann verlassen und hab danach, aber ich glaube, es gibt super Geschichten, jetzt fangen wir an.

00:39:57: Es gibt super Geschichten.

00:39:59: Ich find die Mail von Thorsten für den Anfang sehr gut, muss ich sagen.

00:40:03: Ich hab mir gerade immer nicht, ob wir einen Foto in der Baum hängen von Tobi, von Tottfoto mit Tobis.

00:40:09: Oder wir machen nur einen Foto für einen Briefumschlag.

00:40:11: Das machen wir.

00:40:12: Wir machen einen Foto für einen Briefumschlag, das hängen wir rein, als in den Baum.

00:40:16: Textil.

00:40:16: Textil,

00:40:17: das ist Textil.

00:40:18: Und da sagen wir, das ist im Grunde, wenn ich den sehe, weiß ich, es gibt immer einen Morgen.

00:40:22: So, okay, jetzt aber, Entschuldigung, weiter.

00:40:23: Jetzt schnell entschieden.

00:40:24: Dann soll es räumen dürfen.

00:40:26: Der Baum ist immer so voll, der bricht dann hier zusammen.

00:40:28: Dann

00:40:29: müssen wir auch so stützen.

00:40:31: Okay, Thorsten.

00:40:32: Ja, also ich lese mal.

00:40:34: Aber

00:40:34: nicht der Streeter hat geschrieben.

00:40:35: Der gute Streeter.

00:40:38: Nein, das ist nicht Thorsten Streeter.

00:40:39: Es ist

00:40:40: Thorsten.

00:40:41: Hallo, lieber Guido und ihr Macher von Feinstoff.

00:40:44: Macher in, möchte ich sagen.

00:40:45: Ja, also wir sind auch Frauen.

00:40:47: Das sind nicht nur Männer.

00:40:49: Ja, wie soll ich anfangen?

00:40:50: Ich habe gleich mal zwei neue Anfänger gewagt.

00:40:53: Zum einen wurde mir nach der Trennung meiner damaligen Frau klargemacht von einem Psychologen, dass ich wohl doch nicht so hetero bin.

00:41:01: Wie, der hat den Schwul gewinnt,

00:41:02: der Psychologe?

00:41:03: Ich glaube, er war schon schwul.

00:41:05: Aber der Psychologe, das ist ja auch eine Typene.

00:41:07: Okay,

00:41:08: gut, einer muss das ja dann machen.

00:41:09: Aber dass der Psychologe ist, hat er den da reingekwatscht.

00:41:12: Vielleicht sah er gut aus.

00:41:14: Ich schwöre dir, das ist bei Schwulen leider immer so.

00:41:17: Das sieht man tatsächlich nicht aus.

00:41:21: Ich habe noch nie gehört, dass Schwule sagen, wenn jemand sehr unattraktiv ist, dass sie dann sagen, der ist aber auch Schwulen, den wollen die nicht.

00:41:27: Ich sage immer nur, George Clooney.

00:41:29: Der ist gut, immer die schönsten Menschen, oder die sagen, Brad Pitt, der ist ja eigentlich auch Sput, der weiß das nicht.

00:41:34: Aber ich habe bei Nigel einer gesagt, auch Olaf Scholz.

00:41:36: Sag ich jetzt, ist er nicht hässlich.

00:41:38: Aber ich meine, wer so richtig, wer sieht so richtig schlecht aus?

00:41:40: Wo man sagen würde, den möchten wir auf keinen Fall.

00:41:42: Da habe ich noch nie gehört, dass einer sagt, ach.

00:41:45: Der auch.

00:41:45: Die wollen immer nur die schönen.

00:41:47: Und das war bestimmt auch so was.

00:41:48: Da hat bestimmt Top ausgesagt.

00:41:49: Das kann ich mir nicht vorstellen.

00:41:50: Sie sind jetzt hier.

00:41:51: Sie haben Probleme mit der Ehe.

00:41:52: So gut wie sie aussehen.

00:41:54: Der Thorsten, den nehmen wir zur Gruppe dazu.

00:41:55: Okay.

00:41:56: Mein Gott, der Psychologe.

00:41:57: Da hat das ein Psychologe eigentlich.

00:41:59: Aber er hat mir die Tür aufgemacht.

00:42:00: Okay, also er hat sie aufgemacht.

00:42:03: Also, wirklich Geschichten gibt's.

00:42:05: Ich wurde von guten Freunden und der Familie sehr unterstützt, in mein neues Leben zu starten.

00:42:09: Das ist jetzt mal schön.

00:42:10: Das ist die Kurzform.

00:42:11: Ja.

00:42:11: Es war nicht einfach.

00:42:13: Damals gab es... Was ist das für die Frau?

00:42:14: ...selbe Selbstgedanken, starke Selbstzweife, eben das ganze Programm.

00:42:17: Dann machen wir nochmal einen kleinen Link in die Schauernots, ne?

00:42:20: Ja, auf jeden

00:42:21: Fall.

00:42:21: Ihr müsst euch Hilfe suchen.

00:42:23: Das sag ich euch.

00:42:24: Sucht euch Hilfe.

00:42:25: Weil... Da bin ich mir so sicher, du kannst immer wieder gerettet werden.

00:42:29: Und das eine, da machen wir jetzt das Gespräch.

00:42:30: Also bitte, bitte, immer Hilfe suchen.

00:42:33: Ja, machen wir euch einen Link in die Schuhe.

00:42:34: Machen

00:42:34: wir auf jeden Fall euch einen Link rein.

00:42:35: Ja.

00:42:36: Okay, jetzt.

00:42:36: Aber er hat es, also es war abläufig auch schwer, sich ja für die Kinder, kann ich mir vorstellen,

00:42:40: für die Frau.

00:42:40: Ich liebe Frau Walter.

00:42:42: Sie hat jetzt zum Glück sehr Unterstützung bekommen, anscheinend auch von seiner Familie.

00:42:45: Das ist auch immer schön.

00:42:47: Aber durch die Hilfe meiner Freunde und Familie bereue ich die Entscheidung in mein wahres Ich zu gehen nicht.

00:42:52: Mittlerweile bin ich mit dem liebsten aller Menschen verheiratet.

00:42:56: Er hat mir in der schwierigsten Zeit Halt und Zuversicht gegeben.

00:42:59: Das ist der Psychologe.

00:43:02: Das glaube ich nicht.

00:43:02: Das ist die eine Geschichte.

00:43:04: Und das zweite Mal habe ich mein Traum verwirklicht ein kleines Kaffee zu öffnen.

00:43:08: Mein sicherer Job wurde gekündigt und dann ging es los.

00:43:11: Und dann kam Corona.

00:43:12: Aber ich bereue weder die eine noch die andere Entscheidung.

00:43:15: Ich möchte jedem Mut machen, zu seinen Gefühlen und Träumen zu stehen.

00:43:18: Ich denke, man soll und darf seinem Glück nicht im Wege stehen, um nachher nichts sagen zu müssen, hätte ich mal.

00:43:23: Ich habe und lebe meinen Traum.

00:43:25: mit freundlichen Grüßen Thorsten.

00:43:27: Also erst mal muss ich sagen, der tolle Thorsten, ich grüße den von Herzen, wird es so mutig und offen.

00:43:31: Und ich finde auch toll, dass das gemacht hat.

00:43:33: Ich glaube, der Psychologe hat nur die Tür aufgemacht, die vielleicht schon angelehnt war.

00:43:36: Ja.

00:43:37: Was soll man sagen außer, dass man irgendwann im Leben natürlich immer da zu stehen muss, wenn man ist und was man vielleicht auch sein könnte oder sollte.

00:43:44: Und das Verletzt das natürlich auch.

00:43:45: Ich glaube, besonders diese Geschichten kennt man ja auch immer wieder Menschen, die Zeit natürlich spät, dass sie spüren, was einfach nicht zulassen können und dann heiraten, Kinder machen.

00:43:54: Weil sie auch Lust, Freude daran haben, wollen auch nicht verletzen.

00:43:58: Aber wenn das irgendwann in dir angelegt ist, das ist ja kein Ausbildungsberuf, das kommt dann auch.

00:44:03: Deswegen ist es wichtig, dass man früh genug sich ... überlegt, was man möchte und wer man ist, damit man vielleicht eben auch die nicht verletzt, die da nichts dafür können.

00:44:12: Weil das ist ja auch blöd natürlich für Frauen oder für die Frau dann, wenn du dann vielleicht jemand total verliebt hast.

00:44:17: Du hast was aufgebaut, weil du kannst ja dann gar nicht kämpfen.

00:44:20: Das ist ja eine Arena, wo du ja eigentlich nur verlieren kannst erst mal.

00:44:23: Ich hab vor kurzem mal in Deutschland funk so einen ganz interessanten Vormittag gehabt.

00:44:28: Da ging es genau um so ein Thema, so eine Frau davon gesprochen, was also sie durchgemacht hat eigentlich auf dem Weg des Outings ihres Mannes.

00:44:34: Und die meinte sie auch, das ging immer nur um ihn natürlich.

00:44:37: Und er hatte auch totale Probleme, aber sie sagt dann immer kam der Moment, wo sie dachte, So, jetzt gibt's zwei Chancen.

00:44:43: Entweder nehm ich das jetzt als Story in meinem Leben und vergiss nicht, wer der Mann ist, den ich da geliebt habe.

00:44:49: Und dass jetzt die Chance besteht, einen wirklich guten, tollen, schwulen Freund zu haben, der auch noch der Vater meiner Kinder ist.

00:44:54: Oder ich fang an zu hassen und werde wütend und krämig.

00:44:58: Und das hat die dann umgedreht und hat dann irgendwie diesen Frieden geschlossen, hat daraus einen Benefit gezogen.

00:45:02: Und das glaube ich auch, dass man wie vieles im Leben, diese Neuanfänge, die andere für dich machen, weil man daran sieht, dass er eben auch beschreibt, dass er sein eigenes Leben sich dadurch ändert.

00:45:12: Aber eben auch ganz viele andere nimmst du ja mit.

00:45:14: Das ist ja wie so eine Gerollavine, die runterkommt.

00:45:17: Das sind ja Kollateralschäden, sind ja mal viel schlimmer.

00:45:20: Du bist dann unmeteiligt oder unverschuldet, musst du die Geschichten der anderen erzählen oder musst damit klarkommen.

00:45:27: Aber ich find's toll, dass er so seinen Weg gefunden hat.

00:45:29: Ich hoffe, du hast nicht mit dem Psychologen zusammen, weil ich so ein bisschen das Gefühl hab, dass der Psychologe, wenn der gut aussieht und so, dann kann ich mir vorstellen, dass der dachte, den lass ich nicht vorbeiziehen.

00:45:39: Aber ich find's toll und würde auch sagen, dazu muss man auch aufrufen, dass man früh genug vielleicht schon erkennt, wer man ist.

00:45:47: dass man trotzdem mit Tür auflässt.

00:45:48: Weil niemand macht das ja aus bösen Intentionen.

00:45:52: Das machst du ja nur, weil du dann irgendwie lernst, du musst mit dir sein und dein Leben irgendwie auch finden.

00:45:57: Aber es ist auch für Kinder schwer.

00:45:59: Ich glaube, es stichwort Kinder, oder?

00:46:00: Je früher man den Kindern sagt, dass sie einfach sie selbst sein können.

00:46:04: Kinder

00:46:05: merken, es ist ja für Kinder gar nicht so ein Big Deal.

00:46:07: Kinder haben das gar nicht.

00:46:08: Die haben nicht das Gefühl, die denken nicht in solchen Formen.

00:46:11: Habe ich noch nie erlebt.

00:46:12: Ich weiß nur, als von Anfang an ich das erste Mal gereiert, sechs, sieben, acht Mal oder so, weil wir so schön waren, hatten wir den ersten Hochzeit, mein erster Hochzeit, die Biese aus dem Hippie-Hochzeit auf dem Berg und so.

00:46:21: Und da war die kleine Sherry-Lady, die hat Frank auch gemalt, ein ganz süßes Kind heute auch schon, erwachsenes Mädchen, lebte jetzt in England, ganz süß.

00:46:27: Und da hat die gesagt, der Hochzeit von Gido und Frank und Jens Beinsug liebt, dann sagt sie auf einem Mama auf Spanisch, aber sie auf Deutsch dann übersetzt, hat sie gesagt, Mama, ich... Das schreit gleich los.

00:46:37: Ich finde das so toll.

00:46:38: Stell dir mal vor, jede und Frank heiraten am gleichen Tag.

00:46:42: Die hat überhaupt

00:46:43: nicht verstanden,

00:46:43: dass wir uns heiraten, weil die dachte, wie toll, dass wir zusammen bei uns nur kannte.

00:46:47: Und dann hat die gesagt, nein, die heiraten sich.

00:46:49: Hat die gesagt.

00:46:50: Kim Maraviosa hat sie geschrien, weil sie dann merkte, sie hat dann, wie Peter gesagt, sie freut sich darüber, dass wir uns dann doch geheiratet haben, dass nicht andere dazugekommen sind, die sie noch nicht kannte, weil sie Angst hatte, dass wir dann ausfallen als Freunde.

00:47:03: Und dann dachte ich, das hat so viel gezeigt.

00:47:05: Also, das Mädchen, Kim Maraviosa, hat die dann geschrien und fand das dann toll.

00:47:10: Okay, das ist, ich würde sagen, ein schöner Start nach dem Tobi.

00:47:13: Ja,

00:47:14: ich glaube, das ist auch, ich, eine andere Artikorie hat.

00:47:16: auch Thorsten von Thorsten

00:47:19: hat das Ganze.

00:47:20: auch finanziell anders laufen kann.

00:47:23: Aber ich finde, weil du gerade gesagt hast, die Neuanfänge der anderen, die man dann auch so ein bisschen mit ertragen, finde ich die nächste Mail auch sehr interessant von Tamara.

00:47:31: Ich muss es ein bisschen eigentlich sehr lang, die Mail.

00:47:33: Aber ich fahre mal mit der Begrüßung an, die soll ich hier nicht nehmen.

00:47:36: Hallo, lieber Guido, hallo, liebes Feinstoffteam, ich bin Tamara, eine ehemalige Stoffgeschäftbesitzerin aus dem schönen Nordhessen.

00:47:42: Ich habe mir in zwei Tausend zwölf meinen Traum von meiner eigenen Stoff- und Nähgeschäft erfüllt.

00:47:48: Neben drei kleinen Kinder war es eine anstrengende, aber unglaublich schöne Zeit.

00:47:51: Ich habe dieses Geschäft so wahnsinnig geliebt.

00:47:53: Das war im Prinzip mein viertes Kind und dann kam Covid.

00:47:56: So, jetzt überspringe ich ein paar, lief natürlich schlecht, etc.

00:48:00: Das ging vielen so, das tut uns natürlich leid.

00:48:03: Und dann hat sich, geht's mit dem Mann weiter, aus einem Jux heraus bewahrt sich mein Mann im Spätsommer-Zweißen-Zweißen-Zweißen als Software-Entwickler bei einer deutschen Firma in den USA.

00:48:13: Und was soll man sagen?

00:48:15: Er wurde mit Kusshand genommen.

00:48:17: Mit Kusshand hat sie auch geschrieben.

00:48:18: Oh,

00:48:19: ich bin mit Kusshand genommen für dich

00:48:20: was anderes.

00:48:21: Wenn du sagst, haben die dich genommen, sagst du mit Kusshand.

00:48:24: Das ist richtig, da denkst du, du bist einfach jeder wollte dich.

00:48:27: Ja, genau.

00:48:28: Das

00:48:28: ist aber beim Eltern sagen, du machst das jetzt mit Kusshand genommen.

00:48:32: Das ist so ein schönes deutsches Wort, nicht mein Lieblingswort, Kusshand.

00:48:35: Das

00:48:35: finde ich auch süß.

00:48:36: Ja, mit.

00:48:37: Stell mal vor, sie sind's.

00:48:39: Meine Werbung ist gespricht.

00:48:40: Das ist

00:48:41: so die Endstufe von Ich Bin Willkommen.

00:48:43: Wenn du sagst, Mit Kurshand.

00:48:45: Das Ganze auch dann macht eine kleine Pause und sagt, ich habe das bekommen.

00:48:49: Und dann sagst du, mit Kurshand.

00:48:51: Und dann hat jeder weiß im Ort oder in der Gruppe ... Monika.

00:48:56: Die wissen, dass man es auch weiß.

00:48:58: Genau.

00:48:59: Mit Kurshand

00:49:00: genommen.

00:49:00: Genau.

00:49:01: Wenn das selbst über sich sagt ist.

00:49:02: Und wenn

00:49:02: das Amerikanische machen mit Kursland aus Deutschland.

00:49:05: Also dann auf nach Amerika.

00:49:07: Sie

00:49:07: sind nach Amerika gezogen.

00:49:09: Jetzt sind nach Amerika.

00:49:11: Ja, wohin denn?

00:49:11: Das ist die große

00:49:12: Frage.

00:49:13: Da kommt die Frage, ob du Kusshand wirklich dann, weil du dann irgendwo am Ende von

00:49:16: Alabama bist oder so.

00:49:18: Das kleine Häuschen.

00:49:21: Nach Monaten voller Planung, Problem mit dem Visum und noch mehr Planung sind wir dann schlussendlich im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März,

00:49:28: im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, Versoffene, die aufs Holzfass sitzen, Tennessee Whiskey.

00:49:36: Da sieht man oft eine Wärmung, wo so ganz still ist, wo die sagen, die ganze Welt dreht sich, dann sitzen zwei, so Jack und Peter sitzen aufs Holzfass und warten drauf, dass der Whiskey, vierundachzig Jahre alt wird und abgefüllt.

00:49:48: Und dann denkt man,

00:49:49: das ist so stech wie Tennessee.

00:49:51: Ich bin wie in Tennessee.

00:49:52: Tennessee, oh, oh, es gibt auch ganz tolle Pferde.

00:49:55: Da stehe ich nur so ganz ruhige Menschenkabine, dass du damit Kurshand genommen wirst.

00:50:00: Da lebt ihr, jetzt lebt ihr in Tennessee.

00:50:01: Wie

00:50:01: lebt ihr das denn?

00:50:02: Und

00:50:02: hat ihr eine

00:50:03: Stoffgeschäft?

00:50:04: oder macht ihr jetzt was mit Whiskey?

00:50:06: Jetzt würdest du es voraussehen, ne?

00:50:07: Das ist ... Horacle

00:50:09: von Delphys, hab ich immer schon gesagt.

00:50:10: Also der Mann hat den Job und sie hat ihr aber ihr Stoffgeschäft aufgegeben, so.

00:50:15: Mein Geschäft musste ich leider schließen.

00:50:17: Leider fand ich auch kein Nachfolger, zurückblieben viele traurige Kunden, also da in Deutschland noch, ne?

00:50:22: Ein leeres Geschäft und viele schöne Erinnerungen.

00:50:25: Ich hatte immer den Traum, irgendwas im Nebereich und Stoffen hier in den Staaten aufzubauen, aber es ist unglaublich schwer.

00:50:30: Der Markt ist ja völlig anders.

00:50:31: Aber ich nehme nicht

00:50:31: so kennen.

00:50:32: So, ne?

00:50:33: Also, ich kürze mal ab.

00:50:34: Und was macht sie jetzt?

00:50:36: Sie hat jetzt nicht das Stoffgeschäft, aber sie ist halt trotzdem glücklich, dass ihr Mann sozusagen seinen Traum ist.

00:50:41: Echt?

00:50:41: Und jetzt kommt

00:50:41: sie handelt mit Stoff oder so, oder?

00:50:44: mexikanische Grenze.

00:50:46: So, und nach anderthalb Jahren habe ich leider immer noch nicht so einen richtigen Plan, was ich machen soll.

00:50:51: Trotzdem genießen wir hier unser Leben.

00:50:52: Es ist ein unglaublich schönes Leben.

00:50:54: Auch wenn ich manchmal denke, dass ich auf einem anderen Planeten gelandet bin.

00:50:59: Das glaube ich dir aus Wort.

00:51:00: Ja.

00:51:01: Tennessee.

00:51:01: Also ich muss sagen, ich würde jetzt, also ich sehe immer diese Männer da, fast kennt ihr diese Werbung?

00:51:07: Ich muss an einen von einem Whisky herstellen.

00:51:11: Da heißt es doch, wenn die anderen was machen, wird bei uns noch gewartet.

00:51:13: Bis der Whisky sich in den Holz fässern und so.

00:51:15: Das ist bestimmt noch anders.

00:51:16: Aber ich glaube, Tennessee, da hast du richtig Amerikas, ist schon auch ein bisschen weg.

00:51:20: Aber die wird da was finden.

00:51:21: Aber ich finde es doch aufregend, dass man denkt, guck mal, irgendwo geht nichts.

00:51:25: Und dann sagt dein Mann, ich bewerbe mich mal so als Altiefogel, kannst du auch, wenn du pech hast, sagen ... Gehst du nach irgendwo in dem Land, wo du gar nicht hin willst.

00:51:35: Und dann gehst du so einen großen Schritt und ziehst nach Amerika und wirst da glücklich sogar.

00:51:39: Und denkst auf einmal... Jetzt dreht sich alles noch mal.

00:51:42: Also ich find das toll, das ist eine super Geschichte.

00:51:44: Ich find das eine tolle Geschichte.

00:51:45: Aber ich trinke es später nicht.

00:51:46: Ich trinke es später nicht.

00:51:47: Ich trinke es später nicht.

00:51:47: Ich trinke es später nicht.

00:51:48: Ich

00:51:48: trinke es später nicht.

00:51:49: Ich trinke es später nicht.

00:51:50: Ich trinke es später

00:51:50: nicht.

00:51:51: Ich trinke es später nicht.

00:51:52: Ich trinke es

00:51:52: später nicht.

00:51:53: Ich trinke es

00:51:53: später nicht.

00:51:54: Ich trinke es später nicht.

00:51:55: Ich trinke es später nicht.

00:51:55: Ich trinke es später nicht.

00:51:56: Ich trinke es später nicht.

00:51:57: Ich trinke es später nicht.

00:51:58: Ich trinke es später nicht.

00:51:59: Ich trinke es später nicht.

00:52:01: Ich trinke es später nicht.

00:52:02: Ich trinke es später nicht.

00:52:03: Ich trinke es später nicht.

00:52:04: Ich trinke es später nicht.

00:52:05: Ich trinke es später nicht.

00:52:06: Ich trinke es später nicht.

00:52:07: Ich trinke es später nicht.

00:52:08: Ich trin vergiss mal das Stoffgeschäft erstmal, wir machen da was Neues und die wird ihren Weg da finden, weil, glaube ich, wer so mutig ist, irgendwo anders in ein anderes Land zu gehen, die wird ihren Weg finden, wenn die Kinder hat und so und vielleicht, keine Ahnung, wird die da was Neues, aber es passiert was Neues.

00:52:22: Du siehst mal auch, dass das große Veränderung sein könnte, wenn du einfach... Den Mutter ist in ein anderes Land zu gehen.

00:52:27: Das habe ich ja auch gemacht.

00:52:28: Ganz früh schon hatte ich die Seelen sucht und dachte, die Welt ist so schön groß.

00:52:33: Das glaube ich nach wie vor, dass man nicht verzweifeln soll.

00:52:36: Wenn du wirklich denkst, hier läuft es nicht und keiner will dich und du bist echt im Arsch.

00:52:40: dann würde ich immer gucken, dass es auch andere Locations gibt auf der Welt, wo dann Leute vielleicht sich freuen, dass du kommst.

00:52:45: Also es gibt sicher Regionen, wo nicht so gerne Leute hingehen.

00:52:48: Aber ich glaube, es gibt immer diesen Platz, wo du auch zu Hause empfinden kannst.

00:52:52: Das hat mir mein Leben gezeigt.

00:52:54: Das ist immer ein bisschen schwer, sich zu lösen, wenn man denkt, oh, das vertraute.

00:52:58: Aber wenn du die andere daran gewöhnt hast, dass etwas anders geht, ist das ein großer Zugewinnen für jedes wettes Leben, würde ich sagen.

00:53:04: Ja, ich habe noch Monika.

00:53:06: Monika, es hört sich an.

00:53:07: Ich weiß nicht schon, wie Monika aussieht.

00:53:09: Für Monika habe ich ein Gefühl.

00:53:10: Die

00:53:11: Moni.

00:53:12: Lieber Guido.

00:53:13: Mein persönlicher Neuanfang war Anfang.

00:53:16: Ich befand mich gefangen in einer für mich toxischen Beziehung, aus der ich mich nicht selbst befreien konnte.

00:53:22: Wir fragen, wie was denkt meine Eltern von mir?

00:53:24: Wer bleibt in der Wohnung?

00:53:25: Wie werden Gegenstände aufgeteilt?

00:53:27: Was ist mit meinen Katzen?

00:53:28: Fragen über Fragen?

00:53:30: Und eines Abends klagte ich an der Kollegin mein Leid.

00:53:32: Ich hatte noch nie mit jemandem darüber gesprochen.

00:53:34: Ihre Aussage damals, du hast noch nicht genug gelitten.

00:53:37: Das ist auch toll, aber sie kommt darauf zurück.

00:53:40: Aber

00:53:40: vielleicht ist da Wahrheit drin.

00:53:41: Genau.

00:53:42: Und sie hatte recht.

00:53:43: Ein paar Wochen später musste ich wieder leiden in meiner Ehe.

00:53:46: Und plötzlich war alles leicht zu gehen.

00:53:48: Alle vorherigen Fragen waren nicht mehr wichtig.

00:53:50: Was sind schon Dinge im Vergleich dazu, sein Leben zurück zu bekommen?

00:53:54: Ich zog am selben Abend noch aus der Wohnung aus.

00:53:56: Es war nicht leicht, aber der Anfang, mein Leben wieder zu leben und mich wieder zu finden.

00:54:00: Herzliche Grüße, Monika.

00:54:01: Ja, ich muss sagen, Monika hat es da auch auf den Punkt gebracht und es wird vielen, vielen Menschen, die auch zuhören oder das auch erlebt haben, oder kennen das aus dem engen Freundeskreis, Familienkreis, dass man ja häufig denkt, wann ist genug?

00:54:14: Wann ist genug?

00:54:14: Und das ist auch, wenn Freunde dir sagen, jetzt ist wirklich feierabend, und dann nimmst du denen, sie machen auch Krumm.

00:54:20: Das ist ja der schlimmste, finde ich ja.

00:54:21: Für mich war mal, da habe ich eine Freundin, die wirklich einen bescheuten Typ hat, die ehe war, zerrüttet und dann habe ich irgendwann angefangen, mich auf ihre Seite zu schlagen und habe dann gesagt, okay, Ich finde dein Mann auch schon immer doof.

00:54:32: Ganz ehrlich, jetzt wo du sagst, ich fand den immer doof, dass ein Langweiler feinster Güte, der nur scheiße erzählt und hat dich nie gut behandelt und ich bin froh, wenn er weg ist und so, weil macht das endlich.

00:54:42: Und dann ist die mit dem zusammengeblieben und dann hat die mir mal vorgeworfen, du findest ihn doof.

00:54:46: Ja, es war ja gesagt, war auch so.

00:54:48: Hat nie mehr funktioniert.

00:54:49: Das ist der Nachteil, wenn du eben Freunde hast, die auch sagen, du hast doch nicht genug gelitten.

00:54:53: Das hört sich erst mal brutal an.

00:54:55: Aber ich glaube, dass das auch so ist.

00:54:56: Das ist ja manchmal auch wie mit Leuten, die mit schweren Drogenabhängen oder Alkoholikern zusammenleben.

00:55:01: Die sagen, was muss kommen?

00:55:02: Wie lange hältst du das durch, dass du so co-abhängig bist und co das deckelst und so für deinen Partner?

00:55:08: Und irgendwann kommt der Moment.

00:55:09: Aber ich glaube, wenn der Moment auf ist, dann werden viele Menschen ... einfach freier sein.

00:55:15: Weil die Rationalität dich immer zurückhält, in dem was sagen.

00:55:18: Eltern, Monika, du solltest auch durchhalten.

00:55:21: Der Mann liegt auch an dir.

00:55:22: Das wird ja häufig auch schuld, wird ja immer auch gesucht bei dem, der dann geht.

00:55:26: Die hat nicht durchgehalten.

00:55:27: So schlimm kann es ja nicht gewesen sein.

00:55:28: Und dann kommen eben auch mal die profanen Dinge, dann sind es halt ... Die Katzen würde ich da mal rausnehmen, weil die Katzen natürlich klar, aber wenn du keine Wohnung hast, denkst du auch, die lieben die Location, wo wenn du jetzt kein Ding hast, kannst du mit zwei Katzen, ein Hund kannst noch leichter mit dem Katzen.

00:55:41: Den musst du im Surrounding bieten, dass da der Hund gerne mit dir auf der Straße sein, sag ich mal.

00:55:47: Weil lange du da bist, aber Katzen tun das nicht so gern.

00:55:49: Das heißt, dann sind die Katzen ein Riesenthema.

00:55:52: Und auch denkst du, das ist auch mein Fernsehsessel, mein Bild an der Wand, meine Einbauküche.

00:55:57: Also, das ist natürlich ein Mut, den du hast, wenn du dann sagst, ich gehe.

00:56:01: Meine Schwester hat das mal gemacht.

00:56:02: Die hat einen Mann verlassen, der wirklich toxisch war.

00:56:06: Die hat ein paar Männer schon ihrem Leben verlassen, fand ich gut, dass sie so viel.

00:56:09: Frau, das ist nie so ein ... Aber egal.

00:56:12: Da dachte ich immer, Mensch, da würde ich auch noch mal einen Aufruf machen.

00:56:14: Meine Schwester, die war der heißeste Schnapp.

00:56:16: Wichtig, der heißeste Schnapp.

00:56:17: Das war immer mein Traum.

00:56:18: Die muss ja

00:56:18: mal herkommen, ne?

00:56:19: Ja,

00:56:19: die kommt, wenn du die kennst, die wird zu sofort heiraten.

00:56:22: Die ist so zuckersüßt, die ist wirklich so eine tolle Frau.

00:56:24: Aber die hat eben auch da einverlassen und hat dann auch damals alles mitgenommen.

00:56:28: Da war ich so wie gesagt, hör zu, mein Schatz, lass das da.

00:56:31: Was kann das sein?

00:56:32: Was kannst du jetzt da lassen?

00:56:34: Was könnte das sein, was dich da noch hält?

00:56:36: Und dann ist die gegangen und ich glaube, dieser ... Progen, wenn du dann gehst, dann bist du auch danach sehr verloren.

00:56:41: Weil du echt denkst, jetzt ist gar nichts mehr da, du musst wirklich alles auf anfangen.

00:56:45: Wie ein Mensch ärgert dich, wenn ich spiel.

00:56:46: Das ist ja auch, was ich als Kind schon nicht gerne gespielt habe.

00:56:48: Ich fand, ich schräf dich, ich spiel diese blöden Hütchen da, immer geh du mach rot und dann bist du auf kurz am Ende der Sex raus.

00:56:56: Da gibt's ja, wie oft wurden Mensch eigentlich, ich spiel dich jetzt über den ... alle raus, dann löscht ich für alle aus.

00:57:02: Da siehst du menschliches Leben, weil Mensch ärgert dich nicht.

00:57:04: Da siehst du, wie Menschen reagieren.

00:57:05: Ich hatte eine, Der Bruder hat das immer runtergepfeffert.

00:57:08: Da haben sie die so billig gemacht, damit ich

00:57:10: die schnell schmeißen kann.

00:57:11: Die holt die Jinger auch nichts machen, weil die ja wichtig, wie oft ist es, wenn jeder erlebt, dass dann der Bruder, der Onkel, der Vater, einmal über den Tisch, dann ist ja die Situation, alles ist ja vorbei, wenn du das da wegpfefferst und so.

00:57:23: Monopolis hat mir besser gefallen, muss ich

00:57:25: sagen.

00:57:25: Aber auch schlimm manchmal.

00:57:26: Ja,

00:57:27: aber ich hab das gern mit meinem Bruder gespielt, der nicht so ambitioniert war.

00:57:32: Wir konnten ihn nicht so planen.

00:57:32: Das ist ja trotzdem auch eine Strategieding.

00:57:34: Ich dachte, Guido, schnappt dir die wichtigsten Dinge.

00:57:37: Hat er gar nicht mal gemerkt, wie ich mir das geschnappt hab.

00:57:39: Wusste ich, Schlossallee ist meinst du?

00:57:41: Schwingt wieder auf

00:57:41: der Schlossallee.

00:57:42: Das wird ja schon wieder die Lessing-Straße.

00:57:44: Ja, und dann bitte das.

00:57:46: Da kannst du dir auch mit dem Geld und so.

00:57:48: Da hab ich immer gedacht, das ist, irgendwann hat das auch nicht mehr so.

00:57:51: Aber dann dachte ich, ähm ... Da musst du ja ja bezahlen dann und so.

00:57:54: Das braucht mich gerne.

00:57:57: Und da dachte ich, das ist nicht die Menschäge nicht.

00:57:58: Da kannst du auch sagen, jetzt ist sie mich vorbei.

00:58:01: Aber du hast ja das Geld dann noch liegen und sagst, ja, Freunde, es ist irgendwie, hätte man auch anders regeln können.

00:58:07: Ja, ich hatte Christian Südbahn, wofür hab ich ...

00:58:10: Oder in

00:58:10: den Gefängnis, wo's auch geht.

00:58:12: Und von oben war ja Parkstraße, Schloss Allee.

00:58:14: Da war ich gar nicht früh dran, dachte ich, du brauchst die die Schaltstellen und die Bahnhöfe müssen auch kommen.

00:58:20: Aber das ist eigentlich ein ganz gutes Spiel.

00:58:22: Spielt man das heute eigentlich noch Monopoly?

00:58:24: Auf jeden Fall, es gibt auch

00:58:26: verschiedene ... Ich dachte, es ist ausgestorben.

00:58:27: Eigentlich, dazu gibt's eine ganz tolle Geschichte, weil die Frau,

00:58:30: die

00:58:31: das erfunden hat, die Frau, das war eine richtig krasse Antikapitalistin.

00:58:34: Und das ist eigentlich sehr ... Das müssen wir noch mal genauer raussuchen.

00:58:39: Aber das war, glaube ich, so ein Kunstwerk gegen den Kapitalismus.

00:58:44: Und das wurde natürlich dann aufgenommen und schön.

00:58:46: Also, die Geschichte könnte nicht schlimmer enden.

00:58:48: Das

00:58:48: war wirklich eher geplant, dass man, ach guck mal, ich dachte, es ist eher, wenn man die trainiert, die wissen mir Wirtschaftspunkt.

00:58:53: Das ist wirklich ein Sitzingpunkt.

00:58:55: Deswegen

00:58:55: auch das Gefängnis.

00:58:57: Mein Kind, nicht immer die Bahnhöfe.

00:58:59: Immer

00:58:59: die Bahnhöfe.

00:59:01: Schöner Straße.

00:59:03: Die bringen schnelles Geld.

00:59:04: Aber es ist auf jeden Fall so.

00:59:05: wie es läuft.

00:59:06: Deswegen glaube ich zurück zum Thema.

00:59:08: Das ist eben auch, was hier passieren kann und dass man irgendwie aufpassen sollte, immer die richtigen, im richtigen Moment das Richtige zu tun.

00:59:15: Das wirst du nicht immer schaffen.

00:59:17: Dafür brauchst du Menschen.

00:59:18: Und das ist, glaube ich, wenn wir jetzt zum Ende für dich sagen, das ist eine ganz wichtige Message, dass du geht, weite Veränderungen und dieses auf Anfang gehen.

00:59:25: Das ist etwas, was man selber machen muss.

00:59:27: Das wird niemand für dich übernehmen.

00:59:29: Diesen Schritt zu sagen oder manche schubsen dich dahin.

00:59:32: Aber diesen Moment, dass man irgendwo hingesetzt wird oder das Leben dir das schenkt oder du es selber machst, das darfst du nicht als Niederlage empfinden.

00:59:41: Weil dann der Neu-Ampfang ja auch eine Chance in sich bietet Dinge nicht.

00:59:45: zu wiederholen, die vielleicht nicht gut für dich sind.

00:59:47: Und das müsste ich jeder irgendwie machen.

00:59:49: Und ich hab selten erlebt, dass Leute... Klar, es gibt natürlich auch, du fällst aus einem großen, weichen, wunderbarem Nest und musst neu starten mit vielleicht eine Erkrankung, die dann chronisch ist.

00:59:58: Und das ist dann auch mal deine Realität.

01:00:00: Es gibt ja so viele Dinge, wo das einfach der Neustart, einfach auch mit, wo du denkst, Scheiße, ich wollte das nicht.

01:00:06: Ich wollte keine Autonomienerkrankung.

01:00:07: Ich wollte jetzt hier nicht chronisch.

01:00:09: Oder das sind ja die karten Dinge.

01:00:10: Oder ich bin jetzt so, pleite, dass ich jetzt irgendwie auch noch die Schulden hat, jahrelang.

01:00:14: Aber auch da muss man sagen, auch das... Selbst die größte Pleite im Leben wird irgendwann relativiert sein, weil es wird irgendwann auch vergehen.

01:00:21: Irgendwann wird das wieder vergehen.

01:00:22: Und ich denke, solange sie das Leben und die Freiheit nicht nehmen und auch deine Ehre, würde ich sagen, oder deine ... Das, was dich ausmacht, das ist das richtige Wort.

01:00:33: Da würde ich sagen, so lange das der Fall ist, kann man das schaffen und machen.

01:00:37: Ich glaube, fast in jeder Altersklasse.

01:00:38: Und man sollte eben gucken, dass man sich solidarisch in Verbindung setzt mit anderen, denen das auch passiert.

01:00:43: Das ist eine Selbsthilfegruppen, glaube ich, ein gutes Ding, gute Foren, Plattformen.

01:00:48: Man muss sich machen, auch The Worst nehmen, dass man nicht denkt, die ganze sagen, du bist aber der scheiße Schuss und so.

01:00:53: Das ist das Gegenteil von, wie man sagt, mit Handkuss.

01:00:58: Aber du kannst dich wieder einen Spiel bringen.

01:01:00: Und das ist, glaube ich, vielleicht die wehtliche Message.

01:01:02: Und man sieht ja auch, manchmal ist es ein Q-Wer.

01:01:06: Auch wenn nichts drin

01:01:06: ist, kannst du dir selber einstecken.

01:01:10: Ich glaube, ich werde das auch machen.

01:01:11: Wir hatten jetzt gerade vorgenommen, wenn ich meinem Alter irgendwie, ich hoffe, dass

01:01:14: ich nicht weiß,

01:01:15: krank bin oder so.

01:01:16: Und wo man sich erwartet, wie der Pate so.

01:01:20: Geh mal schnell ins Zimmer, die alte Kretschmer rum und so.

01:01:23: Der war früher mal so ein Fernseht, glaubt kein Mensch, aber es gibt immer Umschläge.

01:01:28: Und dann mach ich auch so einen Fest mit Schokobrunden und so.

01:01:31: Du drehst den Spieß um, nicht als Krankenpfleger, der in so einem Neujagg ist.

01:01:34: Sondern du sagst dann so, ja, machst die ins Bild.

01:01:38: Und dann tanzen so Leute um.

01:01:39: Aber ich finde, das ist so eine geile Idee.

01:01:41: Das hab ich noch nie gehört.

01:01:42: Ich muss sagen, das hat mir wirklich den Tag auch ein bisschen gerettet.

01:01:45: Der Gedanke, dass man das feiert und selber auf der Party nicht dabei ist.

01:01:48: wenn du deinen Überleben feierst.

01:01:51: Und dass du dann die Chance hast, noch anderen was zu geben, als ich muss sagen.

01:01:55: Wir möchten noch mal einen ganz herzlichen Gruß schicken in die große Welt der Wüste.

01:02:00: Und was da im Grunde mit Öl zu tun, muss man sagen.

01:02:02: Ich bin ja, dass ich heute gut geschminkt sitzen kann, hat es tun mit Öl.

01:02:07: letzter Konsequenz, aber eben auch mit dem Umschlag.

01:02:11: Der Umschlag kommt auf jeden Fall dran.

01:02:12: Ihr Lieben, ihr seht schon, es gibt tausend Mütige, wir könnten noch fünf und einhalb Jahre weiter sprechen.

01:02:16: Ich bin mir sicher, dass ihr viele Momente erlebt habt, die genauso interessant und aufregend sind.

01:02:22: Aber vielleicht hat sie auch ein bisschen Freude gemacht, zu

01:02:25: überleben

01:02:26: und zu erleben, was den anderen so natürlich auch alles passiert und dass das eben auch Teil von dem großen Moment des Lebens ist.

01:02:40: So, ich würde sagen, ich brauche zwei.

01:02:41: Wir machen drei Wusches heute.

01:02:43: Das erste dachte Max, heute mal einen Wusch machen, dann möchte er erst der Tobi zurückkommen.

01:02:46: Und dann macht der Gido noch ein.

01:02:48: Max, jetzt ein Wusch für heute.

01:02:50: Für so was auch ein bisschen mit dem Leben zu tun hat, was wir besprochen haben.

01:02:53: Ich glaube, ja.

01:02:53: Spektakulumschlag.

01:02:55: Man kann sich das nur immer in diesen Folgen, wenn man das so aufnimmt, dann kann man sich das so währenddessen so wirklich schön überlegen.

01:03:01: Und ich finde, dieser wird ganz viel über Community gesprochen.

01:03:05: Und ich würde mir wünschen, weil neue Empfänge sind immer sowas Großes.

01:03:10: Da fasse ich mir selbst an die eigene Nase.

01:03:12: So häufig wagt man ja was nicht, weil man in diesem Konstrukt drin ist.

01:03:16: Irgendwas Kohle verdienen, der ganze Quatsch halt.

01:03:20: Also die ganzen Dinge, die dich davon abhalten.

01:03:22: Und da würde ich mir, glaube ich, mich mal einfach wünschen, dass... Wir irgendwie einen Weg finden würden als Gesellschaft, vielleicht auch in der Politik, was auch immer, als Community, dass man es ein bisschen leichter hat, auch einfach mal zu sagen, ey, pass mal auf, ich kann das hier nicht mehr.

01:03:34: Ich brauche jetzt mal eine Pause und muss mich neu sortieren, um über was anderes nachzudenken, um vielleicht was Neues zu starten, weil wir bleiben so lange immer in diesem Trott drin.

01:03:43: So, ja, ich muss jetzt mein Wehen krankenpfleger, muss ich jetzt für immer machen, wenn man halt Geld verdienen muss.

01:03:47: Man hat halt diese Bedürfnisse und ich ...

01:03:49: Man kann ja eine Umschulung machen.

01:03:50: Ja, man kann eine Umschulung machen, aber oftmals ... Es gibt ja die Türen, die man so ein Auffangbecken hätte, dass man einfach so ein bisschen ... Das würde ich mir wünschen, das ist vielleicht ein großer

01:03:57: Wunsch.

01:03:57: Ach so ein Fangbecken, aber das gibt's, glaube

01:03:58: ich.

01:03:59: Ja, es gibt's, aber ... Es gibt schon.

01:04:00: Ja, also ich meine, du kannst jetzt aufhören zu arbeiten, aber dann kriegst du arbeitslosen Geld.

01:04:04: Ja,

01:04:04: aber du bist das auch gefangen, du bist dann schon gehalten.

01:04:06: Also, ich würde sagen, das ist süß, dass du es sagst, weil ich glaube, du siehst eher auch, dass man die Chance bekommt, dass man ... man nachdenken kann, sich orientieren kann.

01:04:14: Weil das macht ja, was die Hundehunde gerade tut.

01:04:16: Das ist so was wie Sybetecl.

01:04:18: Man fährt irgendwohin, das können doch nicht alle machen natürlich.

01:04:20: Also ich bin groß geworden in der Zeit, wo es gar nicht gegangen wäre.

01:04:23: Da gab es gar nicht so die Idee, dass man Sybetecl macht.

01:04:25: Aber ich finde es schön, weil das sieht man auch, dass ist der gute Max.

01:04:28: Der Max möchte eben, dass es allen gut geht und dass man auch die Zeit hat, nachzudenken.

01:04:32: So, jetzt aber ganz kurz einmal Platz kurz

01:04:34: wechseln.

01:04:34: Jetzt muss einmal noch schnell, einmal Tobi noch mal ins Mikrofon kommen.

01:04:37: Tobi, du hast doch auch bestimmt.

01:04:38: Wenn du jetzt sagen würdest, Make-A-Wish, Tobi.

01:04:41: Was wäre so dein... Wunsch für dich oder die Welt für alle, oder?

01:04:44: Also, ich hatte ganz kurz auch, als ich das so gesessen habe, überlegt und dachte mir, was ist das, was ist denn, was gerade mich so beschäftigt?

01:04:53: Und ich hatte witzigerweise vor ein paar Tagen auf Social Media so einen kleinen Satz gelesen.

01:04:58: Er eigentlich, glaube ich, witzig sein sollte.

01:04:59: Und es hieß, bevor ich zu im Jahr- und-zw.

01:05:02: Jahr sage und unterschreibe, möchte ich die Terms und Conditions lesen.

01:05:07: Und es war nicht eigentlich ganz schön und ich denke mir, es wäre eigentlich... Gut, also wirst du so ein bisschen in die Kugel gucken und gerne in die Zukunft schauen.

01:05:15: Aber ich hoffe einfach, dass das neue Jahr so ein bisschen gut wird und dass alles, was so verrückt ist, passiert.

01:05:21: Sie so ein bisschen beruhigt und alles ein bisschen entspannter wird.

01:05:25: Absolut,

01:05:25: ich glaube, das ist echt ein Wurscht, den man wirklich allen wünscht.

01:05:28: Es würde uns allen helfen, wenn aus allem die Spitzen rausgenommen würden, die völlig zu viel, das übertriebene, das gefährliche, das kriegerische, das... Ungerechte, wenn das alles ein bisschen weniger.

01:05:41: Es wird uns ja schon reichen, eine Hand breit weniger oder ein Stückchen Drittel runter, dann würde schon mal viel geholfen sein.

01:05:47: Also, das wäre der richtige Weg, finde ich eine super Wunsch.

01:05:50: Also, der Tobi schon

01:05:51: wieder.

01:05:52: Also, du hast ja keiner den Umschlag so opfert, wie du das gemacht hast.

01:05:57: Also, und ich, jetzt vielleicht auch zum Schluss, ist ja das die erste Folge im neuen Jahr und ich würde euch erst mal allen... Das Beste wünschen auch, dass dieses Jahr ein gutes wird.

01:06:06: Das wünsche ich wirklich immer von Herzen.

01:06:07: Das schreibe ich auch immer, wenn ich Leuten Karten schreibe und so.

01:06:10: Schreibe.

01:06:10: ich wünsche, dass das ein großartiges Jahr wird und dass im Ende des Jahres denkst, das könnte vielleicht das Beste ab meines Lebens gewesen sein.

01:06:16: Und so sollte es sein.

01:06:17: Ich glaube, dass man probiert, dass wir, das würde ich mir wirklich wünschen, dass es echt friedlicher wird.

01:06:21: Das muss friedlicher werden.

01:06:23: Wir brauchen Frieden.

01:06:23: Das ist das allerwichtigste.

01:06:26: Willy Brandt hat mal gesagt, ohne Frieden ist alles nichts und dem ist nichts hinzuzufügen.

01:06:30: Und deshalb glaube ich, wenn wir Frieden haben, dann können wir uns wieder erholen für einen Moment und dann können wir wieder nachdenken.

01:06:36: Und wenn ich in die Kinder denke, die da überall auch in diesen Kriegsgebieten sitzen und die ganzen armen alten Menschen und die ganzen Jungen, die geträumt haben und die werdenden Mütter und alles, was da ist und die ganze Welt, die da verloren geht an Kunst und Kultur und all diesen schönen Momenten, die uns alle ausmachen gleich nebenan.

01:06:53: Das muss aufhören, das muss wirklich aufhören.

01:06:56: Dafür sein, dass das aufhört und das, was ich auf jeden Fall der Ukraine von Herzen wünsche, wirklich wünsche, wünsche, wünsche und uns auch allen, dass es Frieden gibt und dass es nicht neue Krisenherden im nächsten Jahr gibt.

01:07:07: Das wäre mein großer Wunsch.

01:07:09: Aber ich würde mir auch wünschen, dass wir so gesund bleiben, wie es irgendwie geht und dass wir aufeinander aufpassen, dass wir solidarisch bleiben.

01:07:15: Das ist auch wichtig.

01:07:16: Wir sind eine Solidargemeinschaft.

01:07:18: Manchmal gibt es eben auch einen Umschlag.

01:07:20: Das wünsche ich euch auch alles lieb und gute.

01:07:22: Ich freue mich, dass ihr dabei wart.

01:07:23: Und ich wünsche euch jetzt ein gutes neues Jahr.

01:07:25: Und ich freue mich auf die ganzen tollen Folgen, die da kommen werden, auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr.

01:07:35: auch in den Jahr.

01:07:35: auch in den Jahr.

01:07:36: auch in den Jahr.

01:07:36: auch in den Jahr.

01:07:37: auch in den Jahr.

01:07:37: auch in den Jahr.

01:07:38: auch in den Jahr.

01:07:38: auch in den Jahr.

01:07:38: auch in den Jahr.

01:07:39: auch in den Jahr.

01:07:39: auch in den Jahr.

01:07:40: auch in den Jahr.

01:07:40: auch in den Jahr.

01:07:40: auch in den Jahr.

01:07:41: auch in den Jahr.

01:07:41: auch in den Jahr.

01:07:42: auch in den Jahr.

01:07:42: auch in den Jahr.

01:07:43: auch in den Jahr.

01:07:43: auch in den Jahr.

01:07:44: auch in den Jahr.

01:07:44: auch in den Jahr.

01:07:45: auch in den Jahr.

01:07:46: auch in den Jahr.

01:07:46: auch in den Jahr.

01:07:47: auch ganzen Communitybeiträge und ich danke euch natürlich auch, dass ihr so feinstofflich seid, ihr wunderbaren Feinstofflinge.

01:07:55: Bis dann, tschüss.

01:08:14: Meine lieben, ich weiß es sehr genau, besonders gut geht es nur in der Gruppe.

01:08:18: Deshalb habe ich das feinstofflichste Team an meiner Seite, bestehend aus Konstantin Entertainment und neben mir Executive Producer Otto Steiner und für die Creative Production und Redaktion meinen Dream Team Clara Binke und Max Schröder.

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