Weihnachten mit Katharina Thalbach

Shownotes

Wer Katharina Thalbach nicht schon unzählige Male auf der Theaterbühne oder auf der großen Leinwand erleben durfte, kennt die legendäre Schauspielerin und Regisseurin auf jeden Fall aus Guidos Geschichten. Heute erzählen die beiden euch von ihrer Zeit als Nachbarn auf dem Land, von wilden Partys in Berlin als Mitbewohner und natürlich von ihren gemeinsamen Storys auf und hinter der Bühne! Freut euch auf ein Gespräch zweier langjähriger Freunde, die Weihnachten natürlich zusammen verbringen! Merry Christmas, Ihr Lieben!

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Transkript anzeigen

00:00:01: immer wieder sind Leute an deiner Seite, die du, denen du die Chance gibst, dass die

00:00:06: da

00:00:06: stattfinden können.

00:00:07: Ja, weil ich finde, da empfinde ich das ja auch als Handwerk, was ich tue.

00:00:15: Und ich glaube, da hat man auch die Pflicht sozusagen, Gesellen zu entwickeln und die dann Meister werden.

00:00:23: Und die begleiten einen ja auch ewig.

00:00:26: Das finde ich auch wunderschön.

00:00:29: Kunst ist einfach ein Überlebensmittel, finde ich.

00:00:34: Das Lebensmittel sind sehr wichtig, aber Überlebensmittel sind auch sehr wichtig und dazu gehört Kunst.

00:00:41: Dieses Lernen wollen, das finde ich einfach schön.

00:00:45: Das finde ich so erstrebenswert, dass man so eine Phase hat, wo man

00:00:50: sagt, ich

00:00:51: möchte nochmal einfach ausschließlich zuhören

00:00:55: und was lernen.

00:01:03: Heute zur Weihnachtsfolge freue ich mich ganz besonders, eine liebe Freundin dazu haben, die Familie für mich ist, mit der ich Weihnachten feiern darf und eine Frau, die nicht nur eine unglaubliche Stimme hat, sondern eine Frau, mit der ihr was Leben sprechen könnt über unsere Freundschaft und alles, was uns noch erwarten wird.

00:01:20: Und wir haben uns ein Versprechen gegeben, dass wir immer zusammen bleiben.

00:01:22: Ich freue mich heute auf meine liebe wunderbare Kathi Talbach.

00:01:35: Meine lieben, ich grüße euch ganz herzlich zur Feindschaft.

00:01:37: Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute ist Weihnachten.

00:01:40: Hoho, heute ist der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, Da geht man vielleicht ins Theater und sagt ... oder ich lass es mal krachen, probiere mal die Geschenk aus, die ich bekommen habe.

00:02:09: Und ich dachte, das größte Geschenk, was für mich was passieren könnte, ist, dass meine liebe Freundin Kathi Talwater ist.

00:02:14: Die Kathi ist da.

00:02:15: Hallo, Guido.

00:02:16: Hallo, Guido.

00:02:17: Freundin Hengel.

00:02:18: Ach, wir sitzen hier gemütlich

00:02:20: für beidem.

00:02:22: Das sind hier Sessel, muss ich sagen.

00:02:25: Die laden zum Schlafen ein, die sind nicht schlecht.

00:02:28: Und wir können ja gut zusammenlegen auch, das muss man sagen.

00:02:31: Was

00:02:31: haben wir schon gut zusammengelegen?

00:02:35: Ja, zusammengelegen und dabei Fernsehen geguckt und eingeschlafen.

00:02:41: oder im Auto zusammengesessen und Hörbuch gehört.

00:02:45: Was haben

00:02:45: wir?

00:02:46: Wie viel Blitze habe ich da bekommen?

00:02:47: Da habe ich daran denke, da haben wir das Musikurt erzählen.

00:02:50: Ich freue mich, dass Katja da ist.

00:02:51: Katja und ich kennen uns lange.

00:02:52: Wir kommen gleich mal, wo es passiert ist, weil das hat auch zu tun mit dem, was sie anhat.

00:02:55: Dazu später mehr.

00:02:56: Nee, wenn wir gerade schon mal dabei sind.

00:02:58: Katja und ich haben einen wunderschönen Kinderfilm zusammen gemacht.

00:03:01: Das war mein erster Kinofilm, wo ich Kostüm gemacht habe.

00:03:04: Und Katja hat natürlich dann die wunderbare Hauptrolle gespielt.

00:03:07: Ja, das Kind war auch da, aber du, ich würde sagen, der Oma hat das gemacht.

00:03:10: Die Erwachsenhaare.

00:03:12: Und wir haben das gemacht mit unserem lieben Freund mit dem guten Detlef-Book.

00:03:15: Und dann sind wir nach Mecklenburg-Vorpommern.

00:03:18: Ich war noch im Meck-Pom, ja.

00:03:20: Da wir in der Nähe vom Schalsee haben, haben wir diesen tollen Film, was die bestimmt ganz viele kennen.

00:03:24: Hände weg von Mrs.

00:03:26: Sippy.

00:03:26: Von Cornelia Funke.

00:03:28: Und dann haben wir uns richtig da eingestickt, haben wir so ein ganzes Hippie-Dorf übernommen, so ein Ziegendorf.

00:03:34: Und wir haben dann richtig zusammengehaust.

00:03:36: Das hatten wir einen schönen Sommer.

00:03:37: Es war ein Sommer, der werde ich nie mehr vergessen.

00:03:39: Der war so wie in dem Film.

00:03:40: Wie

00:03:41: in dem Film.

00:03:41: Wir haben

00:03:42: ... Wir

00:03:42: haben ... Ich glaube, wir haben da so eine glückliche Zeit gehabt.

00:03:46: Und ich würde heute noch sagen, dass ich alles, was ich vielleicht in der Kindheit nicht so oder womit dachte, hätte noch besser sein können, habe ich da irgendwie nachgeholt, haben wir beide nachgeholt.

00:03:55: Kati hatte so einen kleinen Bauwagen, lebte die Kati, hatte an den Wagen pflanzen, weil sie wieder pflanzen daran geschleppt haben.

00:04:01: Ja,

00:04:01: ich habe mich da, ich habe ja dann auch kein elektrisches Licht gehabt.

00:04:05: Genau.

00:04:06: Ich habe ja dann nur mit Kerzen gelebt und habe auch absolut auf... Radio und so was verzichtet.

00:04:13: Ich wusste einen Monat lang nicht, was in der Welt los ist.

00:04:17: Und bin dann wieder in die Welt zurückgekehrt.

00:04:20: Und da waren die schlimmen Sachen auch schon wieder vorbei.

00:04:23: Also, das war dann so ein ganz komisches Gefühl, wo ich dachte, man muss nicht immer an allem Teil haben.

00:04:30: Es geht

00:04:31: auch ohne.

00:04:32: Und

00:04:32: was ist noch, Katja, das war auch verrückt.

00:04:34: Da war so ein großer Gutshof.

00:04:36: Da waren unsere Produktions- und Schnittleute da.

00:04:39: Aber wir lebten da in so einem richtig hübschen Kaff und das Tolle war, da war Störche auf dem Berg, weißt das noch?

00:04:45: Als wir kamen, waren die Störche ohne Kinder, die waren gekommen, haben gebrütet und wir haben alles mitbekommen.

00:04:50: Wir waren so lange da, bis die Störche groß, also so weit waren, dass sie da oben standen.

00:04:54: Ich weiß es noch wie heute.

00:04:55: Wir haben immer alle nach Ziegenkäse geraucht, weißt du das noch?

00:04:58: Da war so eine Ziegenkäsestation.

00:05:00: Überall, da war auch so eine Frau von dem Produktionsleiter, die hat sie auf die Ziegenkäse gemacht.

00:05:04: Die hat

00:05:04: der Rasta.

00:05:05: Der war sehr

00:05:05: lecker.

00:05:06: Der war lecker, aber die hatte so Rasta-Zöppe.

00:05:07: Und ich glaube, durch die Jahre lang in dem Keller mit den Ziegenkäse, ich habe noch nie so Zöppe... ... rochen die so nach Käse.

00:05:14: Man weiß das noch.

00:05:15: Weißt du gar nicht, was ich

00:05:16: ... So lange du da nicht reinbeißt, ist doch in Ordnung.

00:05:18: Aber wir hatten wirklich einen schönen schönen Sommer, und da ... Wie kam ich überhaupt drauf?

00:05:22: Das ist alter, ne?

00:05:23: Da liest du im Sesseln, denkst

00:05:24: du mal.

00:05:25: Ja, weil wir auch im Auto immer ...

00:05:28: Auto, genau, Hörberuch.

00:05:29: Oh, gut,

00:05:29: das ... Wo wir Hörberuch gehört haben hier vor, ich war da mal weg.

00:05:34: Von Harpe-Kerkeling.

00:05:34: Von

00:05:35: Harpe-Kerkeling.

00:05:38: Wir konnten dann immer nicht aussteigen, weil es so spannend war.

00:05:41: Immer in der gleichen Stelle sind wir immer zurück.

00:05:44: Ich muss nach Berlin zurück, weil es noch eine zweite Produktion gab.

00:05:47: Während der Zeit mussten wir manchmal das Zett verlassen.

00:05:49: Da sind wir zurück nach Berlin und haben immer dieses Hörbuch gehört.

00:05:52: Wir waren da so drin, wie wir da drin waren.

00:05:55: Wir haben das so gelebt.

00:05:56: Das war unser Ausgleich, könnte man sagen.

00:05:58: Das war toll.

00:05:59: Immer an der gleichen Stelle in dem Osten, da gab es in so Alleen ganz viele Blitz.

00:06:03: Ich habe dich jedes mal BAM!

00:06:05: Bamm, weil ich zu schnell war.

00:06:06: Ich hatte das schöne Outdoor noch, wie wir wissen.

00:06:08: Auf jeden Fall haben wir das gehört, gehört, gehört.

00:06:10: Ich kann es sich noch erinnern, als wir dann Hape kennengelernt haben auf der Party.

00:06:14: Und Katja und ich waren völlig heil.

00:06:15: Wir fanden den so toll.

00:06:16: Wir haben gedacht, der freut sich total.

00:06:18: Was wir jetzt sagen, da gehen wir dahin, ist auf einer Party.

00:06:20: Das war von Thomas Hermann zu einem Weihnachtsparty.

00:06:22: Das war übrigens die erste Party, Katja, wo die damals die Cindy aus Mazzan, die Ilke aufgetreten ist.

00:06:28: Ach ja?

00:06:28: Ja, da hat die Ilke das erste Auftritt, den ich eher erlebt habe.

00:06:31: Und die hat nachher vierzehn Bratwürstchen gegessen, glaube ich, am Grill.

00:06:34: Das ist immer eine tolle Frau.

00:06:37: Und dann sind wir da gewesen und du warst auch da und dann steht der Hapel.

00:06:41: Und wir haben gedacht, der freut sich.

00:06:43: Jetzt weiß das noch.

00:06:43: Wir haben gedacht, der freut

00:06:44: sich.

00:06:45: Weil wir haben aber auch wirklich sehr geschwärmt, muss man sagen.

00:06:48: Also ich lag ja fast auf Knien vorhin.

00:06:51: Dann sind wir gekommen und haben gesagt, Hallo Hapel, wir finden dich ganz wunderbar.

00:06:56: Da hat er gesagt.

00:06:58: Schön für euch.

00:06:59: Was hat er noch gesagt, war das nicht so?

00:07:00: Ich hab keine Ahnung.

00:07:01: Du merkst ja immer so eine Sache.

00:07:02: Ich weiß das nicht mehr.

00:07:02: Aber es war

00:07:03: irgendwie,

00:07:04: dass

00:07:04: wir danach

00:07:05: dachten... Aber an

00:07:07: dem Tag hat der gedacht, ja... Ich

00:07:09: glaube, der hat den schlechten Tag.

00:07:10: ... hat der gedacht, ja, schön, dass ihr beiden das gehört habt.

00:07:12: Nicht ja, so, aber gut.

00:07:14: Wir haben viele gute Menschen zusammen erlebt, die wir beide extrem schätzen.

00:07:19: Das ist auch ein Geschenk.

00:07:20: Wir haben zusammen, nebeneinander, wir haben zusammen gewohnt.

00:07:24: Wir haben ...

00:07:25: Stimmt, wir haben ja auch gewohnt.

00:07:26: Wir haben gewohnt, wir

00:07:27: waren WG-Mädchen sozusagen.

00:07:29: Ja, nur wie zweimal sogar.

00:07:31: Das war das erste Mal, als wir nach Berlin gekommen sind.

00:07:33: und noch Wohnung gesucht hat, da hab er ja auch bei mir gewohnt.

00:07:37: Da waren wir ja auch Weki.

00:07:38: Genau.

00:07:39: Und dann später noch mal Weki.

00:07:41: Und wir haben zusammen Puppenstube gespielt, was wir alles gemacht haben.

00:07:43: Wir haben so viele so viele tolle Sachen auch zusammen, auch kunstmäßig, haben wir auch tolle Sachen gemacht.

00:07:50: Ich hab auch mit dir gelernt, Theater zu machen.

00:07:52: Du hast ja ... Komm, wir gleich.

00:07:54: Was kommt, wir müssen den Anfang bringen, damit wir das durchhaben.

00:07:57: Weil wir haben uns geradehin kennengelernt

00:08:00: in ... Auf dem Schiff.

00:08:01: In Hongkong.

00:08:03: In Hongkong.

00:08:04: Und ich sage immer, alle, die zu mir kommen, weil das heißt ja Feinstoff.

00:08:08: Weil ich finde Feinstoff, das sage ich ja oft.

00:08:10: Die Menschen sollen feinstofflich sein.

00:08:12: Weil wenn man wissen feinstofflich ist, dann sieht man, dass man aus vielen zusammengesetzt ist, nicht nur aus einer Phase.

00:08:18: Und ich mag ja Stoffe eh gerne, wie du weißt.

00:08:20: Ich liebe Stoffe und du ja auch.

00:08:21: Da sind wir uns ja ganz nah.

00:08:23: Und ich liege in guten Betten auf guten Stoffen.

00:08:26: Das hast du ja auch.

00:08:27: Gute Bettwäsche, all die schönen.

00:08:28: Du magst dir auch gerne schöne Sachen anfassen.

00:08:31: Keine Knöppe, aber sonst magst du alles gerne anfassen.

00:08:33: Und dann hab ich mir gedacht, dass jeder, der kommt, bringt ja was mit.

00:08:37: Irgendeine Textil-Erinnerung, irgendwas, was ihm was bedeutet.

00:08:40: Und du hast was mitgebracht, hast du sogar schon anders, Kati.

00:08:48: Ich

00:08:49: habe einen wunderschönen Kimono an, aus schwarzer Seite.

00:08:55: wirklich schwarzer chinesischer Seite, weil da auch noch so Muster, chinesische Muster eingewebt sind.

00:09:02: Und den hat mir... Gido genäht, nachdem wir uns kennengelernt hatten in Hongkong auf einer Reise auf der MS Europa, wo ich als Schauspielerin tätig war.

00:09:16: Und dann darf man ja immer, man kriegt ja kein Geld, aber man darf immer jemanden mitnehmen.

00:09:20: Und ich hab meine Tochter und meine Enkeltochter mitgenommen.

00:09:22: Nelly war damals noch ganz klein.

00:09:25: Und die ersten Menschen, die ich dann gesehen habe, als wir an Bord gingen, Das war Guido und Franky.

00:09:31: Beide haben mich so herzlich empfangen, als ob wir uns schon immer gekannt hätten.

00:09:38: Ja, das war so, wie man so schön sagt, lieber auf den ersten Blick.

00:09:42: Das war ganz toll.

00:09:43: Und Guido machte dann ...

00:09:45: Ich war auch engagiert und musste ... Du

00:09:47: hast erst mal die ganzen Uniformen genäht?

00:09:50: Ja,

00:09:50: genau für dich.

00:09:51: Ich bin ja auch so ein Uniform-Fan.

00:09:53: Da haben wir uns natürlich auch sofort getroffen.

00:09:56: Du hast ja nicht nur ... für die MS-Europa-Uniform, nee, du hast ja für ganz viele Sachen, nee, du hast dann aber auch an Bord eine Modenschau mit Kimonos gemacht.

00:10:06: Genau.

00:10:07: Und die waren, das war eine ganz tolle Modenschau.

00:10:09: Da ist dann Anna noch, also meiner Sohn, die ist da auch noch mitgelaufen als Model.

00:10:15: Und da hast du uns nach der Reise, weiß ich noch, da hast du mir ein Kimono in Schwarz geschenkt und Anna einen in Weiß.

00:10:24: Und die kleine Nelly war so klein und süß.

00:10:26: Die waren noch so klein.

00:10:27: Und da haben wir, als wir in Hiroshima waren, da war so eine Einkaufspassage, da war dann so ein Roserner, der ist immer noch auf dem Dorf, wo wir ja auch mal zusammen gewohnt haben, ist der immer noch da, ein roserner Kimono, den sie damals getragen hat.

00:10:45: Da war sie so eine kleine Dralle.

00:10:49: Entzückendes Mädchen, der elf Jahre alt ist.

00:10:52: Und da hatte sie diesen Kimono an.

00:10:54: Den hast du eher auch geschenkt.

00:10:56: Genau,

00:10:56: und das war

00:10:57: so ein Kutscher.

00:10:58: Den haben

00:10:58: wir gekauft, weil sie uns so schimpfen hat.

00:11:00: Hat sie gesagt, ich bin eine Japanerin.

00:11:02: Hat sie gesagt, den.

00:11:03: Hab ich gesagt, welchen willst du denn, Nelly?

00:11:04: Und hat sie gesagt, den.

00:11:06: Und hat sich die S-Stäbchen vom Tisch gabs, hat sich oben in die Haare gesteckt.

00:11:10: Da haben wir wieder am Restaurant gesessen, die sah so toll aus.

00:11:12: Und das werde ich immer behalten, dieses Bild.

00:11:15: Wie Nelly da in dieses kleine ... Pralle Mädchen ist aus wie so eine richtig süße, kleine Gschaffer.

00:11:22: Genau, das war die.

00:11:23: Enzückend.

00:11:24: Enzückend war die, da stimmt.

00:11:25: Da haben wir uns kennengelernt.

00:11:27: Der

00:11:27: Frank war auch engagiert.

00:11:29: Der Frank hat

00:11:30: da den Mahl-Unterricht immer gemacht.

00:11:32: Wir hatten

00:11:33: alles was zu tun.

00:11:34: Ja, wir waren schon beschäftigt.

00:11:35: Ich hab ja dann auch sogar noch Anna und Nelly einen geplant, weil wir waren ja da auch über Ostern, dann haben wir noch Ostergeschichten auch noch vorgelesen.

00:11:43: Du hast das aus der Gescha gelesen?

00:11:46: Ja, ich hab ansonsten Japanische, also Murakami und so.

00:11:49: Genau, genau.

00:11:51: natürlich auch so schöne Landgänge zusammen.

00:11:55: Das Problem war immer nur, dass man ja dann diese Zettel bekommt, damit man auch den Rückweg wiederfindet.

00:12:01: Nur wir waren ja dann in China und Taiwan und Japan.

00:12:05: Aber die Zettel sahen sich alle sehr ähnlich aus, weil diese Zeichen ja so ähnlich sind.

00:12:09: Ich

00:12:09: will es zurück zum

00:12:10: Schiff.

00:12:11: Dann haben wir einmal den Taxifahrern ein falsches Zettel gegeben und sind wirklich im letzten Moment Äh, dann das war ein Taiwan, ich weiß es nicht.

00:12:19: Hat der

00:12:20: Kutter uns mitgenommen, ich weiß es noch.

00:12:22: Dann weiß ich noch, Kati, wie wir los sind in dieser Bahn gesessen, und die sind ja alles nette Japaner, die sagen ja nie, ich weiß es nicht, die nicken ja immer, da haben wir gedacht, wo geht's hin, und da waren wir völlig los, da waren wir in, war das in die Roshimura,

00:12:34: in

00:12:34: Kyosaka, oder wo wir, weiß noch, es

00:12:37: sich nicht vergessen.

00:12:38: Und

00:12:38: nach Kyoto.

00:12:39: Und wie wir dann auf diesem Schiff, da hatten wir Hunger und sind auf so ein... trockengelegtes Lampion-Schiff gegangen, was in dem Fluss, wo wir gegessen haben.

00:12:48: Und wir hatten keine, die wir konnten uns nicht los in Translation, nicht lesen, nicht sprechen.

00:12:52: Ich habe eine Gesche hat, und dann saß ich wieder.

00:12:54: Die Sparlande, alle

00:12:55: nicht Englisch.

00:12:56: Das war das merkwürdige.

00:12:57: Ja,

00:12:58: nichts hatten wir.

00:12:58: Und wir hatten gerade, kurz vorher hatten wir gesehen, diesen Baum, dieser Brändenbaum von der Atom.

00:13:03: Es war wirklich, wir haben irre Sachen erlebt.

00:13:06: Und dann ... Und dann dieser ganz feine Mann, der uns da in der Bahn die Tickets abnahm mit diesem Uniform.

00:13:11: Also es war witzig, ich hab so viel Bilder noch.

00:13:13: Und dann sitzen wir irgendwann, weil Nelly hatte Hunger.

00:13:16: Und so.

00:13:16: Und dann wollte die ja radikal sofort auf was essen, die Maus.

00:13:19: Und dann sind wir hier und dachten, wohin, da gab es keine Restaurants, sind wir in so ein Schiff gegangen.

00:13:24: Das war so ein Papierschiff, ganz schön.

00:13:26: Da sind wir rein gegen die Papiertüren auf und dann saßen wir alle auf dem Boden.

00:13:29: Und dann dachten wir, was machen wir jetzt?

00:13:31: Weißt du das noch?

00:13:32: Da konnten wir nichts lesen.

00:13:34: Es gab keine Speisekarte, es gab nur, da haben wir gesagt... Ja,

00:13:38: wir essen was kommt.

00:13:39: Und es war oberköstlich,

00:13:41: muss man echt sagen.

00:13:42: Ich bin ja auch sehr, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

00:13:45: Da bin ich ja leider etwas neige ich dazu.

00:13:49: Aber in dem Fall muss ich wirklich sagen, es hat mir sehr, sehr geschmeckt.

00:13:53: Davon habt ihr mir ja immer beim Kapitän einer euren Kavia gegeben.

00:13:58: Allein deswegen habe ich euch geliebt.

00:14:00: Und

00:14:00: dann habe ich dich gefragt,

00:14:01: ob du nicht mehr Lust hast, Theater-Gostüme zu machen, nachdem ich das gesehen habe.

00:14:06: Und da ging es ja dann los.

00:14:07: Dann

00:14:07: ging es los, genau.

00:14:08: Da muss ich sagen, und das sage ich ja auch ganz oft, sage ich ja oft, aber Fanstoff auch in meinem Leben, wenn ich gefragt werde, ja, gab es denn so Momente in deinem Leben, wo du Menschen getroffen hast, die eine neue Tür aufgemacht haben, das sage ich immer, Katia ist was dir auch.

00:14:21: weil du mir wirklich eine Tür aufgemacht hast.

00:14:23: Du hast gesagt, Gido, du bist so voller Fantasie.

00:14:25: Du hast mal ein Kostüm gemacht fürs Theater.

00:14:28: Du musst was machen.

00:14:29: Du musst das mal machen.

00:14:30: Und da hab ich gedacht, ja, das wär toll.

00:14:32: Und dann haben wir zusammen das erste Theater schon gemacht.

00:14:34: Ich hatte ja keine Idee, das mal als Kostümbild.

00:14:37: Ja, aber du hast so schöne Kostüme gemacht.

00:14:40: Und du hattest ja damals noch Zeit.

00:14:42: Du warst ja noch nicht berühmt.

00:14:44: Du warst ja noch mein entzückender Guido, der dann wirklich nur für uns da war.

00:14:49: Und du hast aber jeder Probe gesessen und selber genäht.

00:14:52: Und Treschi

00:14:53: Assistenz gespielt.

00:14:54: Weißt du, dass noch ich immer einen vorgegeben habe?

00:14:55: Garty, mach mal.

00:14:56: Und so.

00:14:57: Ich habe gedacht, das macht man.

00:14:58: Dann die weiß, was

00:14:59: Guido macht.

00:14:59: Das war wirklich wunderschön.

00:15:01: Später bist du dann sehr schnell berühmt geworden.

00:15:04: Ich weiß ja noch, ich durfte ja bei deiner ersten Modenschau laufen.

00:15:07: Da war ich auch sehr stolz.

00:15:09: Als Lady

00:15:09: Bracknell.

00:15:10: Als

00:15:10: Lady Bracknell mit Hund.

00:15:12: Das war sehr, sehr erhebend, dass ich mal, ich mal auf dem Lauf steht, mit eins, nicht mal eins, fünfundfünfzig.

00:15:20: Da hat mich sehr groß gemacht.

00:15:24: Ich muss jetzt

00:15:24: immer mein Bild dranhängen, sonst rubbel ich das.

00:15:27: Das gleich runter.

00:15:28: Wir können's auch zentral hängen.

00:15:30: Nein, ich will

00:15:31: hier.

00:15:31: Ach, guck mal, wie schön.

00:15:32: Das ist ein Top-Bild, das werden wir auf jeden Fall sehen.

00:15:34: Das ist ein sehr schönes

00:15:35: Bild.

00:15:36: Wunderschön vor dem schönen Ast aus

00:15:37: Passen.

00:15:38: Ja, als ob mir die Pflanzen aus dem Kopf wachsen.

00:15:41: So Kirschblüten so ein bisschen, man trinkt so ein bisschen.

00:15:44: Genau, die wunderbar röft.

00:15:45: Ja, und dann, das war eben das Ding, wo ich glaube, dieses Tür aufmachen und jetzt... Ich habe nämlich immer dran diese schöne Zeit, die wir da hatten.

00:15:52: Was haben wir da auch für ihre Sachen erlebt?

00:15:55: Das war so eine schöne Produktion und das war so eine Stützungsproduktion, weil das war so, dass das Theater Probleme hatte.

00:16:01: Wir haben dann nicht nur das Stück gemacht, sondern wir haben auch nebenbei noch gekämpft dafür, dass das aufblieb.

00:16:06: Wir haben alle unsere Dinger da zum Besten gegeben und haben damit Wovi damals und weiß das noch, was da los war.

00:16:11: Das war eine richtige Bewegung.

00:16:13: Wovi nicht, der hat damit leider nichts zu tun.

00:16:16: Der hat das Haus nicht gerettet.

00:16:18: Aber wir haben es probiert.

00:16:19: Er nicht.

00:16:21: Wir.

00:16:21: Aber wir haben alles getan.

00:16:22: Was geht?

00:16:23: Das muss ich

00:16:24: leider sagen.

00:16:25: Ich dachte

00:16:26: immer Klaus wird dabei gewesen.

00:16:28: Hat er mir mal so erzählt?

00:16:29: Also ich

00:16:29: hab's vergessen.

00:16:30: Ja, also der hat da nicht so richtig.

00:16:31: Das war nachher Lederer.

00:16:33: Der hat uns wirklich sehr, sehr geholfen.

00:16:36: Aber ich muss sagen, ich hab da wie gesagt so viel gelernt.

00:16:40: Es gibt unter jedem Dach ein Ach.

00:16:41: Und dann war es ja so, dass ich die hatte auch keine richtige Ahnung.

00:16:43: Hab mich aber so tief da eingearbeitet, die ganze Passage und heute noch kann.

00:16:47: Und hab ja immer bei den Proben war ich dabei und dachte immer Regie.

00:16:50: Also ich dachte, ich bin auch Regie.

00:16:52: Ich hab da ganz viele immer gesagt, Kathi können wir nicht so.

00:16:55: Und du hast halt

00:16:55: immer... Da war auch Vorschläge gemacht.

00:16:57: Und

00:16:57: du hast dann auch von meiner... Du hast ja auch so die Hand drunter.

00:17:01: Du hast ja Sachen gleich eingebaut in die Regie, was mir so als Kind passiert war.

00:17:04: Das Schöne war... aber dass ich da gelernt habe.

00:17:07: Und das war, glaube ich, das Großtalent, was du hast.

00:17:10: Das habe ich auch in den Jahren später gemerkt, dass du natürlich auch so Leuten wie mir oder auch vielen anderen ja auch die Türen da aufgemacht hast.

00:17:17: Und das ist etwas, was du wirklich tust.

00:17:18: Du hast ja immer Leute, die, wo du spürtest, dass die einen Talent für irgendwas haben, hast du gefördert.

00:17:25: Du hast ja immer geteilt.

00:17:26: Du hast ja von Anfang an alle da reinkommen lassen.

00:17:29: Und wie viele Leute da waren, die da die Chance hatten, mitzumachen.

00:17:33: Und immer wieder ... sind Leute an deiner Seite, denen du die Chance gibst, dass die da stattfinden können?

00:17:39: Ja, weil ich finde, da empfinde ich das ja auch als Handwerk, was ich tue.

00:17:47: Und ich glaube, da hat man auch die Pflicht sozusagen, Gesellen zu entwickeln und die dann Meister werden.

00:17:55: Und die begleiten einen ja auch ewig.

00:17:57: Das finde ich auch wunderschön.

00:17:59: Also Lilie damals, die ist ja als Vierzehnjährige zu mir gekommen.

00:18:02: Bei

00:18:04: Equal Pro.

00:18:05: Und die ist jetzt ... Die macht ... Die fängt jetzt an, eigene Filme zu machen.

00:18:10: Krass.

00:18:10: Also, das ist ... War ein Wahnsinnsweg.

00:18:14: Oder David.

00:18:15: Und da bin ich sehr, sehr stolz.

00:18:16: David Gruschka.

00:18:17: Absolut.

00:18:18: Der angefangen hat bei Leanna Hausmann.

00:18:21: Ja.

00:18:21: Macht wunderbare Filme, hat jetzt diese ... Wie heißt die, Alman Alanya oder so ähnlich?

00:18:27: Almanja, eine ganz tolle Serie macht da ... Also, inszeniert da und schreibt da.

00:18:33: für Netflix.

00:18:34: Also, nee, das ist toll, Leute.

00:18:37: Absolut.

00:18:38: Lukas Grigorowicz.

00:18:40: Lukas war auch der Tag

00:18:41: bei uns.

00:18:42: Lukas hat da bei uns da schön Theater gespielt.

00:18:44: Ich möchte nicht sagen, dass er bei uns angefangen hat, das wäre jetzt wirklich übertrieben.

00:18:47: Nee, aber er hat auf jeden Fall, aber hat da ... Es war

00:18:49: kein kleiner Schritt, Lukas Grigorowicz.

00:18:52: Er war nah bei uns.

00:18:54: Und ich habe auch noch was gelernt, das habe ich auch noch oft erzählt, dass ich dachte, dass das nur in Gruppe geht.

00:18:59: Das ist auch was.

00:19:00: Man denkt ja häufig, dass das einer macht und das ist ja auch so.

00:19:03: Du hast ja schon einen ganz klaren Plan immer gehabt.

00:19:06: Aber du lässt ja auch viel zu und da habe ich gesehen, du hast das dann inszeniert.

00:19:09: Und dann gab es eine Zweitbesetzung, wo ich immer dachte, wieso macht ihr das mit Zweitbesetzung?

00:19:13: War falsch, wenn man nicht gekonnt hat, es gab es ja eine Zweitbesetzung.

00:19:15: Aber die spielt die ganze Zeit durch.

00:19:18: Ich dachte immer, wann kommt denn die Kati zum Einsatz?

00:19:21: Dachte ich, weil zum Text auch und so, du hast ja alle Texte mitgemacht.

00:19:25: Aber ich dachte, wann spielt die?

00:19:26: Und dann kam dieser besondere Abend, an den ich immer denke, da hast du mich so abgeholt.

00:19:32: Das war, glaube ich, eine oder zwei Tage vor unserer ersten großen Premiere.

00:19:36: Also die erste, das wird dir mal zwei sozusagen.

00:19:39: Und dann hast du gesagt, Gido, wir bleiben gleich ein bisschen länger.

00:19:42: Und dann geh ich auf die Bühne und dann waren ein paar Sachen, dann hatte ich Text dabei.

00:19:46: Und dann hast du in zwei Tagend bin ich eigentlich an Nachvorstellung.

00:19:51: Du hast der nicht mitgespielt.

00:19:52: Du hast eigentlich nie mit den anderen gespielt.

00:19:54: Einmal, glaube ich, so eine kleine Szene, aber du hast das Stück nie durchgespielt.

00:19:57: Du hattest das inszeniert, du hattest das alles gemacht, hast deine Zweite durchgebracht, aber du selber hattest eigentlich... gar nicht mitgespielt.

00:20:05: und dann dachte ich mal, wie macht die das?

00:20:07: Und das weiß ich noch, dann kam die Premiere.

00:20:09: und dann weiß ich auch noch, wie ich dachte, ach so läuft das, wenn man begabt ist.

00:20:13: Und dann hast du das da gespielt und die ganzen anderen, die mussten auch so mal gucken, weil die gar nicht trainiert waren darauf.

00:20:20: was da passiert.

00:20:21: Und da habe ich auch, was ich sage, da habe ich auch so einen wahnsinnigen Respekt vor Anna gehabt, weil Anna ja auch mal so ein bisschen lazy war, immer so ein bisschen zu spät.

00:20:29: Anna mache jetzt auch mal Text, ja, ja, und dann dachte ich, na, da ist eine Talbach, die Anna.

00:20:33: Dann kommt der Abend und dann ist das Publikum, da alle stehen da.

00:20:37: Und dann legt sie los,

00:20:42: meine Süße.

00:20:43: Dann kann ich

00:20:44: mich wirklich auf

00:20:44: sie verlassen.

00:20:45: Das

00:20:45: hat die.

00:20:45: Da ist Liefer-Dia ab, die Anna.

00:20:48: Vorher denkt man immer, Anna, könntest du auch mal ein bisschen, ne?

00:20:50: Und ja, mach ich dann noch und so.

00:20:52: Und dann denke ich, Detailbars, was ist hier los?

00:20:56: Und das war für mich so einer der intensivsten Erinnerungen, die ich so habe.

00:21:00: Aber wir haben auch Opa zusammengemacht.

00:21:02: Das war auch sehr schön.

00:21:04: Sehr schön.

00:21:05: Da

00:21:06: hast du dich so erschreckt, das wär ich vergessen.

00:21:08: Da war Premiere.

00:21:10: Und das Opernpublikum kann ja wirklich sehr hart sein.

00:21:14: Und da haben wir die Familie von Zivilia gemacht.

00:21:18: In der deutschen

00:21:19: Oper.

00:21:19: Und dann war das Publikum absolut geteilt während der Premiere.

00:21:26: Mit wahnsinnsbraverrufen.

00:21:29: Aber auch mit Wahnsinns-Buhrufen.

00:21:31: Ich weiß

00:21:32: es.

00:21:33: Weil ich hatte es ja schon dann auch so inszeniert, dass es so ein bisschen aus dem Kammerspiel rauskam.

00:21:39: Bisschen Gummida del Arte haben wir.

00:21:40: Ja,

00:21:41: mit Gummida del Arte, noch drum rum.

00:21:43: Und dann hast du, als du das erste Mal draußen waren, zusammen als Regitim.

00:21:50: Und dann du die Buhrufe und sagst, du bist dann... Was machen die?

00:21:55: Wieso sind die so böse mit uns?

00:21:58: Und da hab ich gesagt, das ist normal, Gido, los.

00:22:00: Ich will da nicht noch raus.

00:22:01: Du hast gesagt,

00:22:02: jetzt lernst du was fürs Leben.

00:22:04: Du hast gesagt und jetzt verbeugt.

00:22:05: Ich hab das Verkuss nie erzählt.

00:22:07: Da hast du mich an die Hand und sagst, Gido, jetzt lernst du was fürs Leben.

00:22:11: Du verbeugst dich ja ganz tief.

00:22:13: Du bist ja eine tiefe Verbeugerin.

00:22:15: Niemand, der sich so tief verbiet.

00:22:16: Du kannst ja, man denkt, gleich kippst du die um die Talbach.

00:22:19: Und da hast du gesagt, Gido, tief.

00:22:21: Dann bin ich mit dir runter und hab gedacht, noch mal.

00:22:24: Ja, das muss

00:22:26: man mit Würde ertragen.

00:22:28: Und ich muss dazu sagen, ich weiß ja gar nicht, wie lange das her ist.

00:22:33: Das läuft bis heute, läuft es.

00:22:38: Und ich war gerade vor kurzem in der Talkshow, in der Ende der Talkshow, und da saß neben mir Rolando Wiesel.

00:22:44: Und der hat mir gesagt, Vorher, Sie haben das inszeniert.

00:22:49: Das ist meine absolute Lieblingsob.

00:22:51: Also das ist eine so fantastische Inszenierung.

00:22:54: Und dann doch die Männer so falsch haben wir.

00:22:56: Kann!

00:22:57: Die Buhrufer hatten einfach nicht recht.

00:22:59: Die Bravo-Rufer

00:23:00: hatten recht.

00:23:01: Wir haben das schön

00:23:03: gemacht.

00:23:03: Ich glaube, das war die Zeit, da kam immer, kam nie früher aus der komischen Oper oder so.

00:23:06: Da gab es immer so Buh-Leute, die sind wirklich unterwegs gewesen.

00:23:09: Auf den Premieren habe ich später erst erfahren, dass das so ist.

00:23:12: Aber du spürst natürlich auch in so einem Moment, denkt man, weil man sich so viel Liebe reingegeben hat.

00:23:17: Das war eine besondere Produktion für mich auch, weil ich so beides hatte, weil ich diese wunderbaren Werkstätten hatte in dieser Zeit, diese wunderbaren Sänger.

00:23:24: Das hattest du natürlich

00:23:25: nicht.

00:23:26: Da wirklich, ich war da getragen.

00:23:27: Ich hab ja so oft gesagt, Kati, Kati, das war, ich war dir so dankbar.

00:23:31: Ich hab da diese wunderbare Frau Harms gehabt, unsere Direktorin der Oper.

00:23:35: Das war die Zeit, wo gerade Illumination gespielt wurde.

00:23:37: Das wurde abgesetzt, da war ein Riesen, wir hatten Bombenalarm.

00:23:40: Und ich weiß doch, hab ich mal erzählt, da war es so, ich bin ja so wahnsinnig gerne in die Kantine gegangen.

00:23:44: Oh, ich find der Kantine so lecker, weil ich das nicht kannte.

00:23:47: Ich dachte immer, ob was gibt's in der Kantine?

00:23:49: Ich mochte das so in Gruppe, weil ich immer so Einzeltäter war.

00:23:52: Dann immer, morgen, da gibt's heute wieder Kohlrabi.

00:23:55: Und immer war Kati nicht sassen.

00:23:57: Immer da haben wir schön gegessen.

00:24:00: Und dann war es so, das war Bombenalarm.

00:24:02: Immer war bei uns Bombenalarm, weil diese wunderbare Vorharmste wurde Idiomineo gegeben, diese wunderbare Oper.

00:24:06: Und da war es so, das war damals so muslimisch, christlich, jüdisch.

00:24:09: Also das war ein Riesending, die ganze Welt flippte aus, das wurde abgesetzt und unsere arme Frau harmstig.

00:24:14: Das waren von neuen Fels, die Aufführung.

00:24:17: Aber unsere Direktorin war die Frau Harms, die sehr mochte, eine tolle Frau.

00:24:21: Und dann war es so, dass im einen Morgen gucke ich, denke ich, oh, lecker Kohlrabi.

00:24:24: Das ist mein Lieblingsding, wo ich sage, die heutige Skolrabi zwischen diesen großen, dann hast du ja diese tollen Sänger aus der ganzen Welt.

00:24:30: Das hatten wir dafür wunderbare Sänger.

00:24:32: Und dann bist du damit in Partituren.

00:24:34: Das ist ja ein Vergnügen.

00:24:36: Du bist ständig, hörst du diese unglaubliche Musik und du tauchst dann ein.

00:24:39: Das ist ja das Größte.

00:24:41: Ich finde, Opa ist die Endstufe, weil du die Chance hast, den Text genau zu verstehen.

00:24:45: Du musstest dir auch verstehen, damit du das umbauen kannst.

00:24:47: Und dann hörst du, wie Sänger sich das erarbeiten.

00:24:50: Das ist, oder ich mein, dir brauchst du ja nicht erzählen, aber ich erzähle den Leuten.

00:24:54: Und dann war es so, an dem Morgen dachte ich, oh, der Morgen ist toll, wir machen die erste Szene oben da mit dem Barbier und so.

00:25:00: Und dann lese ich unten Kolrabi und dann in den Elf Uhr kommt, weite, bomben, alarm, bitte verlassen Sie das Ding.

00:25:07: Und ich dachte, nee,

00:25:09: ich habe keinen

00:25:10: Kolrabi, ich gehe, aber ich will Kolrabi.

00:25:11: Und dann habe ich in der Kantine, weißt du es noch, da habe ich... Ich dachte, ich gehe.

00:25:16: Wenn die Bombe fliegt, sag ich, dann möchte ich jetzt nicht bei mir oben in der Kostümabteilung, da habe ich dann lieber unten meinen Kohlrabi.

00:25:22: Und dann komme ich rein, wer sitzt da?

00:25:23: Das ist da meine Frau Hamst, die ich so geliebt habe.

00:25:25: Die saß da und sage ich, ach da, da bin ich froh, dass du auch da bist.

00:25:28: Noch mal geht die Tür auf.

00:25:29: Mahlzeit!

00:25:30: Da denk ich, ja, Gott, ich weiß das nicht mehr.

00:25:33: Da gabs du rein.

00:25:35: Na, Kohlrabi, da haben wir da gesessen.

00:25:37: Wir drei haben gegessen, während die draußen dachten.

00:25:39: Das weiß

00:25:40: ich nicht mehr.

00:25:41: Das weiß ich nicht mehr.

00:25:42: Dann werde

00:25:42: ich nie vergessen, wenn ich Kohlrabi

00:25:44: ist.

00:25:44: Ich weiß nur, dass wir diesen einschrecklichen Todesfall da haben.

00:25:47: Ja.

00:25:47: Das, also, wo einen wirklich, das hab ich ja auch, das hab ich auch nie erlebt.

00:25:52: Das kannte ich immer noch.

00:25:53: Erzählst du noch.

00:25:54: Wo einer wirklich aus dem Schmürboden runtergestürzt ist.

00:25:58: Und dann war auch noch Gutier

00:25:59: parallel, weil ja Gutier da auch noch, der hat dieses wunderbare Schneewitzchen gemacht.

00:26:05: Das war für mich natürlich das Größte, weil ich dann untermachte diese zarten Geschichten und da hatte ich immer die Chance, zwischen durch meinem Ballett noch zu sein, bin immer rüber, ich war da im Dauereinsatz, ich war da hei, hei, hei, jeden Mittag, Mittagspause schön gegessen, dann wieder raus zu den Tänzern, dann immer bei uns in die Kostüme.

00:26:20: Das war wirklich mein Ding, diese schöne, tolle Kostümabteilung.

00:26:24: und weil die mich da auch so geliebt haben,

00:26:26: weil ich auch wunderschöne Kostüme

00:26:27: war, weil ich auch so eine gute Zeit hatte, weil ich hab den Neustofflieferanten geholt und ich hab da so ein bisschen Sachen mitgebracht.

00:26:33: dass ich bei der ersten Probe, also mit Publikum, weiß ich noch, gesagt, ich gehe da schnell, gucke ich mir an.

00:26:40: Habe ich oben gesessen, neben mir so eine ganz alte Frau, ganz sauberhafte Frau.

00:26:44: Und dann hat er, das war sehr schön inszeniert, auch dieses Schneewittchen, ein Stabdieter.

00:26:48: Gut, die hatte so schöne Kostüme gemacht.

00:26:50: Der hatte so, ich hab den ja auch da kennengelernt, ich hab das so gemacht.

00:26:53: Der hatte so aus so kleinen, kegelten, kleine Masken gemacht.

00:26:56: Und dann starb irgendwann dieses Schneewittchen.

00:26:58: Und dann kam diese schwarze Mutter, die war so ein schwarzem ... Und dann auf einmal stirbt dieses kleine Kind und dann nimmt diese schwarze Mutter, hebt dann auf einmal als Tänzerin einem Seil dieses sterbende Schneewittchen hoch und dann hängt die durch.

00:27:11: Du weißt ja wie Tänzer sich bewegen können, hängt das mit dem Chiffon so durch.

00:27:14: Und dann hat die so, ist die einmal mit der über die Bühne gekreist, mit diesem sterbenden Kind und legt das dann ganz still auf so ein Stein ab.

00:27:22: Und das war so ein großer Moment.

00:27:23: Und dem Moment fasst diese ältere Frau mich an ganz fest und hat gesagt, genau so hat die gesagt.

00:27:30: Glauben Sie, dass es so ist, wenn man stirbt?

00:27:32: Und ich habe gesagt, ja, so wird es sein.

00:27:35: Ihre Mama, die holt sie ab.

00:27:36: Und ich sage das nur, weil ich an dem Tag, ehrlich, da können wir jetzt fast noch die Tränen, da habe ich verstanden.

00:27:43: Da habe ich richtig verstanden, wie wichtig das ist, was man da auf der Bühne macht, das kleine Details, das auch Kostüm und Inselierung und Musik.

00:27:51: Und dass du das lieben musst.

00:27:52: Und das hat mich so abgeholt.

00:27:54: Ich dachte, was kann Kunst?

00:27:55: Und deswegen muss man die Fahne hochhalten, dass Leute ... ins Theater gehen, in die Opernhäuser gehen, dass sie sich anschauen, was Menschen tun für Menschen, wenn sie Freude daran haben, Texte und so.

00:28:07: Das ist das größte, wirklich, das ist es.

00:28:09: Kunst ist einfach ein Überlebensmittel auch, finde ich.

00:28:14: Also das Lebensmittel sind sehr wichtig, aber Überlebensmittel sind auch sehr wichtig und dazu gehört Kunst.

00:28:22: Nicht zu fressen, aber rumbatant.

00:28:24: Ja, genau.

00:28:25: Ich weiß dann noch, dass unser Babiere, der die Hauptrolle gesungen hat, Markus Brück, der hat ja dann noch auf deiner Hochzeit gesungen.

00:28:34: Genau.

00:28:34: Und so schließen sich Kreise und auch viele Menschen.

00:28:37: Ich glaube, das ist ja auch ... Teil unserer Freundschaft geworden und auch, dass wir Familie sind und dass wir so viele Menschen und so viel bedeuten.

00:28:45: Wir haben ja auch schon Leute verloren auf dem Weg dahin, wo man denkt, ach, wie schade, dass sie weg sind.

00:28:50: Aber das ist auch was.

00:28:52: Freundschaft ist so ein großes Ding, finde ich.

00:28:54: Und man denkt ja häufig gerade bei den Künstlern und bei den ganzen Leuten, dass das da gar nicht so wichtig ist, weil sie selber alle so Hedonisten sind.

00:29:01: Und das ist ja überhaupt nicht der Fall.

00:29:02: Du brauchst ja so die anderen so sehr.

00:29:05: Und das ist, glaube ich, was, glaube ich, mal unsere Welt, sag ich jetzt mal.

00:29:08: in dieser Kunstwelt auch ein bisschen besonders machen, dich besonders machen, weil so viele erhalten bleiben und da kommen immer Leute dazu und das ist irgendwie ein großes Geschenk.

00:29:20: Da habe

00:29:20: ich mich so gefreut, als du zu unserem Sommerfest gekommen

00:29:24: bist

00:29:24: und da waren ja so viele Leute da und dann freut man sich so, wenn man sich wieder sieht.

00:29:29: Das

00:29:30: Sommerfest war mein Highlight des Jahres.

00:29:32: Das muss man kurz sagen.

00:29:34: Kathi kann gut feste machen.

00:29:35: Du kannst gut feste machen, du kannst gut Essen machen, will ich sagen.

00:29:37: Das macht

00:29:38: ja ein erster Lied im Moment.

00:29:39: Uwe,

00:29:40: aber Uwe, aber du bist Davon.

00:29:41: Uwe, der gute Uwe.

00:29:42: Was für ein Geschenk, als Uwe in der Nebenkante.

00:29:44: Das weiß ich auch noch.

00:29:45: Als du da, das glaube ich, eine Tat mit Kommissarien gespielt, ne?

00:29:49: Ja, mit Kommissarien gespielt, die ermitteln muss im Restaurant, mit dem Höhö und selber.

00:29:55: doch sehr gerne ist.

00:29:57: Du bist

00:29:57: ja ein Schmecklecker, muss man sagen.

00:29:58: Die Kati ist absolut Schmecklecker.

00:30:00: Und ich glaube auch, dass du Schmecklecker, du magst gerne leckere Sachen.

00:30:03: Das sagt man doch so.

00:30:04: Ja, das weiß ich nicht.

00:30:06: Das Wort kannte ich noch gar nicht.

00:30:07: Ich

00:30:08: gönne mal

00:30:09: Feinschmecker.

00:30:10: Feinschmecker, aber meine Mama sagt... Schmecklecker?

00:30:12: Oh, ist ein Schmecklecker.

00:30:13: Also, das hat meine Mama immer gesagt.

00:30:14: Aber ich bin Schmecklecker.

00:30:16: Ein

00:30:16: Vater, der ja nur aus dem französischen Sprachon kommt, der sehr auf deutsches Essen geliebt hat, aber er hasst.

00:30:24: das Wort Lecker.

00:30:25: Das durfte man in seiner Gegenwart sagen.

00:30:28: Ihr Holder, da machen's ja immer.

00:30:29: Aber

00:30:29: ich finde das englische Wort Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy,

00:30:35: Jammy,

00:30:35: Jammy, Jammy,

00:30:35: Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy, Jammy Lecker Meische, lecker Junge, also das wird lecker.

00:30:45: Fangs hat es ja auch oft, er ist ja Holländer und er sagt immer lecker lecker.

00:30:48: Aber ich

00:30:49: glaube... Ich sag's auch immer.

00:30:50: Ja, ich find lecker Essen und so.

00:30:51: Aber da kam Uwe in deinem Leben, das war sozusagen... Uwe hatte ich dann, glaub ich, der war der Koch, der realer Koch.

00:30:55: Ja, der hat da auch gekocht für die Produktion und er musste dann auch für mich kochen, weil so was ich essen musste.

00:31:01: Und da hat er mich dann gefragt, was ich gerne esse und dann habe ich gesagt, innen rein.

00:31:08: Und ich glaube, das war der Punkt, wo er sich... Wo er gedacht hat, weil er kannte mich nicht.

00:31:13: Er wusste gar nicht, wer ich

00:31:14: bin.

00:31:14: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:15: Er wusste gar nicht, wer

00:31:16: ich bin.

00:31:16: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:17: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:18: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:20: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:21: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:22: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:23: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:24: Er wusste gar

00:31:24: nicht, wer ich bin.

00:31:25: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:26: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:27: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:27: Er wusste

00:31:28: gar nicht, wer ich bin.

00:31:28: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:29: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:30: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:31: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:31: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:33: Er wusste gar nicht, wer ich bin.

00:31:34: Er wus Ähm, äh, weil ich kann ja so gerne knacken.

00:31:35: Ich hab immer gedacht, du kennst mir auch vorstellen so eine Früh in der Höhle.

00:31:38: So, du warst bestimmt so die klaren Chefin der Früh.

00:31:41: Da hast du den Mann losgeschickt mit der Coil.

00:31:42: Du bist auch mittegang.

00:31:43: Wenn dich zu futtern, kann ich mir vorstellen.

00:31:45: Und dann kam das Mammut, das wurde zerlegt.

00:31:48: Und dann hast du bis zum Schluss.

00:31:50: Du kannst ja wahnsinnig auch knochen und du bist

00:31:52: ja sehr... Ich hab

00:31:53: gute Zähne, ja.

00:31:54: ... das gute Zähne.

00:31:55: Und da kochte bei dir, kocht dir immer irgendwas, was so topf auf.

00:31:58: Oh, das weiß ich noch damals auch.

00:32:01: Als Jeanette Hein, die süßte Jeanette Hein, die da nachbrennt war.

00:32:04: Was war da auch eine lustige Zeit?

00:32:05: Aber...

00:32:06: Das war eine schöne

00:32:07: Zeit.

00:32:07: Schön, die kann ja

00:32:07: auch viel sein.

00:32:08: Das war jetzt ein bisschen nachbauen worden.

00:32:10: Das war eine wilde

00:32:11: Zeit.

00:32:11: Eine wilde Zeit.

00:32:13: Wir beiden Frauen haben da... Ja, ja, wir haben da gerne gefeiert.

00:32:16: Wir

00:32:17: waren Feieräulen.

00:32:18: Bisschen wie ich kann... Um nach Hause, wo ist Gatti?

00:32:21: Gatti

00:32:21: muss geholt.

00:32:24: Und Muschi und die ganzen Guten, die gar nicht mehr lebt.

00:32:27: Aber Muschi lebt ja noch.

00:32:28: Muschi,

00:32:28: ne?

00:32:29: Eine tolle Schauspielerin muss man sagen.

00:32:31: Was war da für Leute auch?

00:32:33: Was hatten wir für tolle Leute?

00:32:34: Die Zukunft ist auch schön.

00:32:36: Was ist es?

00:32:37: Aber wir wollen auch mal kurz an die Denken, die wir auch verloren haben, weil wir auch dazu geholt haben.

00:32:40: Heute ist ja Weihnachten.

00:32:42: Deswegen steht immer der Teller auf unserem Tisch für anderen.

00:32:44: Da

00:32:44: erinnere ich mich noch sehr, dass Weihnachten

00:32:46: ... Diese, wo ich dann nachts mit ihr ... Ich

00:32:47: hatte auch so gerne Gäste.

00:32:49: Ja,

00:32:49: sehr gerne Gästen.

00:32:50: Die war bei Vegetarierinnen.

00:32:51: Und dann gab es aber an dem einen Abend Wild.

00:32:54: Und dann haben wir, wir waren ja Nachbarn, müssen dazu sagen, Kati, wir waren also ...

00:32:58: Auf dem Dorf,

00:33:00: Nachbarn.

00:33:00: Wir waren sozusagen, Kathi war schon da.

00:33:03: Ich wusste, ich hab das kennengelernt.

00:33:04: Da war es eine ganz tolle Freundin, Regieassistentin.

00:33:08: Und die später dann auch viele tolle Sachen, die man mitspielt, auch unsere Wänke.

00:33:11: Meine Wänke.

00:33:12: Genau, und die hat die weiratete.

00:33:14: Ich hab das Kleid gemacht für sie und das wird auf dem Land gemacht.

00:33:16: Da hattest du das Haus auch noch nicht.

00:33:18: Da war die Idee, man könnte so eine Art Gemeinschaft auf dem Land bauen.

00:33:22: Da könnten Künstler hinziehen, das war eigentlich ein Dorf, da war nicht viel los.

00:33:25: Und dann zog da Wänke ein, brauchte da, glaub ich, noch diese nähte Käsefrau, die dann ihr Mandade verloren hat.

00:33:32: Und dann war es so, dass dann Carti irgendwann dann Haus kaufte.

00:33:36: Und dann war so die Idee... von vielen anderen, dann kam Katja Riemann und dann kamen wir irgendwann und dann waren viele Leute da und ich werde nicht vergessen, da war so ein Kaffee-Hof-Ziegen-Hof-Ding, da sind wir an irgendeinem Nachmittag.

00:33:53: Da seid ihr mit euren drei Hunden?

00:33:54: Drei Hunden, dann war Katja da, dann waren die Humpuses das da, dann war Max Rabe, also es war wirklich gut verteilt, da war alles aus allen Spaten, da waren auch noch ein paar sehr berühmte andere Schauspieler, ich weiß noch genau.

00:34:07: Und wir sind dann einfach irgendwann nametags so alle zusammen, komm lass mal noch einen Kaffee da im Ziegenhose.

00:34:12: Nee,

00:34:12: wir wollten Käsekuchen.

00:34:14: Aus Ziegenkäse.

00:34:16: Genau.

00:34:16: Das ist nämlich ein besonders leckeres Käsekuchen.

00:34:19: Wie viele da einmarschiert sind und kamen mit den Hundert der ganzen oder kamen oft mal deutsche Erlebniskultur, glaube ich, die ganzen Leute da.

00:34:28: Da war jeder, hat irgendeiner dabei, den er toll fanden.

00:34:31: Das war so lustig, wie wir aus diesem

00:34:34: dicken

00:34:34: Ausgab.

00:34:35: Ich

00:34:35: glaube, wir haben da einiges aussehen erreicht.

00:34:37: Dann haben die immer, das weiß ich noch, da sind die immer da rumgefahren.

00:34:40: Als wieder hinzu mussten wir alles zubauen, weil da immer Leute gesagt haben, du wohnst in der Gito hier.

00:34:43: Da weiß ich, ich sei immer verboten aus, weil ich ja immer auf die Strick klamotten und ich ja so im Garten, Garten, ich sind totale Gartenmenschen, muss man sagen.

00:34:51: Wir haben richtig, und den Garten

00:34:52: nervt.

00:34:52: Dich habe ich immer bewundert.

00:34:53: Das kann man sich wirklich nicht vorstellen.

00:34:56: Was du ... Heben kannst.

00:34:59: Du bist ja

00:35:00: so

00:35:01: stark.

00:35:02: Also dann die Bäume, die du dann immer, also da hab ich, das kannte ich immer, dass man das zu dritt, dann die Bäume aus den aus den Dingern raushebt und dann in die so recht gemachten Löcher stopft.

00:35:16: Das hast du immer alleine gemacht.

00:35:18: Ich hab alles weg, ja.

00:35:18: Da hab ich wirklich immer sehr, sehr gestorben.

00:35:21: Aber es ist nur, weil ich da auch so war vom Land, dass das Schläge

00:35:24: ist.

00:35:24: Ja, weil du hast einfach die Kraft.

00:35:25: Ich hab

00:35:25: Kraft, ja, das hab ich.

00:35:26: Ich hätte ... Ich hätte

00:35:27: ... Ich

00:35:28: hätte Bodybuilder werden können.

00:35:30: Einmal, ich hab's ja nie gemacht.

00:35:31: Einmal in Spanien hab ich so ein Bodybuilder, also ein Fitnesscenter.

00:35:35: Ich hab dann so mit trainiert, und dann haben die gesagt, die waren begeistert, weil ich hätte an der Bodika genommen, dann wär ich geplatzt.

00:35:41: Aber egal, was haben wir da eingepflanzt.

00:35:43: Wir hatten ja auch nicht so eine Ahnung, was man ... Alles, wie groß das wird und wie die Geist ist krank.

00:35:48: Wir haben einmal, wir hatten sogar eigene Berater in den Baumschulen.

00:35:53: Und dann haben wir ... Wir sind irgendwann alleine los und haben ein Container.

00:35:57: Da kamen die Kräne an und haben unsere Bäume eingepflanzt.

00:36:00: Das war schon ein Nummer.

00:36:01: Und jetzt, bei uns sieht man ja nur noch Wald.

00:36:03: Aber bei dir, was da passiert ist, was da alles eingepflanzt ist, das kann.

00:36:08: Das ziemlich explodiert werden.

00:36:09: Und jetzt

00:36:09: war das wirklich der Garten-Eden.

00:36:11: Und ich habe jetzt mal hier im Podcast noch erzählt von dem runzelplättrigen Schneeball, den du damals warst, noch zusammengeschissen hast, wo du sagst, das freut mich hierhin.

00:36:19: Wenn du dich nicht am Riemen reißt, dann fliegst du raus.

00:36:22: Warst du der bei dir gar nicht ging, kannst du dich erinnern?

00:36:24: Ja, das

00:36:26: habe

00:36:27: ich.

00:36:27: aber, also mit dem, da sind ja ein paar Sachen, also da ist ja ein, da habe ich wirklich.

00:36:32: nur, als wir gerodet haben, da mussten wir ruhen, weil wir dann während Corona uns ja auch noch eine Sauna eingebaut haben, Uwe und ich, die dann aus Lettland angeliefert wurde, allerdings ohne Bauanleitung.

00:36:46: Was uns?

00:36:46: doch ein Viel Zeit während Corona gekostet hat, was wir ansonsten nie hätten machen können.

00:36:53: Wir haben es geschafft, aber es war Puzzlearbeit.

00:36:56: Also es war wirklich ein Puzzlespiel.

00:36:58: Und dadurch musste aber auch einiges gerodet werden.

00:37:00: Und da habe ich wirklich drei Äste von Bäumen.

00:37:04: Da habe ich nur gedacht, dann waren da noch so Wurzeln.

00:37:06: Und dann dachte ich, nein, die stecke ich jetzt irgendwo in die Erde.

00:37:10: Und da habe ich einen, zwei sind.

00:37:14: explodiert.

00:37:15: Es sind jetzt riesen Bäume geworden.

00:37:18: Wahnsinn!

00:37:19: Also wirklich, dann wirklich, also ich bin ja nach der Zwischenzeit ein... wirklich ein Naturmensch geworden, was ich nie von mir gedacht hätte.

00:37:27: Weil du auch deine Kindheit zurückgeholt hast.

00:37:29: Du hast immer gesagt, du hast irgendwas zurückgeholt, was du oder vielleicht nicht zurückgeholt, aber erlebt, glaube ich, was gar nicht angelegt war.

00:37:35: Es war wie früher mit dem Puppenhaus.

00:37:37: Du hast schon auch...

00:37:38: Ja, ich hatte immer so sehen nach so einem Hexenhaus.

00:37:43: Und ich hab immer Miss Marble geliebt und wollte auch immer so ein Haus haben, so ein bisschen wie Miss Marble.

00:37:50: Also nicht besonders groß.

00:37:51: So ein Hexenhaus, eigentlich ein Hexenhaus.

00:37:53: Und

00:37:53: Uwe ist Mr.

00:37:54: Mr.

00:37:54: Stranger.

00:37:55: Und mein Uwe ist mein Mr.

00:37:57: Stranger, ja.

00:37:58: Und wir haben da sehr schöne Zeit.

00:38:00: Jetzt muss man natürlich sagen, dass dieses, und wir haben da auch Schwimmtaiche gemacht, also man konnte da schwimmen, Kati konnte sogar rodeln, war ja noch ein Erdhaus

00:38:07: geworden.

00:38:07: Na ja, weil ich die ganze Erde aufgehoben habe und ein anderes, einen ehemaligen Hühnerstall, den wir dann noch ausgebaut haben, rangeworfen habe.

00:38:17: Dadurch habe ich im Platten Brandenburg einen kleinen Berg.

00:38:21: Und die seltenen Situationen, wo es mal schneit, die nutze ich aus und hole meinen Schlitten und radel, rodel, rauf, runter, rauf, runter ist natürlich nicht besonders lange der Rodelweg, aber umso besser.

00:38:35: immer rauf, runter ist auch sehr gesund.

00:38:38: Absolut.

00:38:39: Und am Hügelt, wer ist das noch, das hätte ich auch nicht vergessen, da haben wir unten gelegen, da wärst du fast unten gelegen gekommen, weil meine Allaya ... Karthi hat einen Arm Sonnenauftritt beim Kurt Krömer.

00:38:49: Wir liegen auf der Decke vor der Rodelbahn.

00:38:52: Und die hat dich ja so geliebt.

00:38:54: Die war ja so scharf auf Karthi.

00:38:56: Und dann rannte ich da rum und wir sitzen auf einmal, springt die aus Übermut über die Decke und trifft dich, glaube ich,

00:39:01: an einem Schliff.

00:39:02: Wir sind mit dem Koffen zusammen mit dem Schliff.

00:39:04: Und ich bin ja kurz unmächtig geworden.

00:39:05: Ich dachte, ich schlag's alle, bring Gati Talbach um.

00:39:09: Dann hast du da gelegen und dann will Gati Gati und hast du alles gut, haben wir gekürt, dann kriegst du so eine Riesenboote, sagst du, aus wie Gewalt in der Ehe.

00:39:16: Ja, natürlich.

00:39:16: Weißt du das doch?

00:39:17: Und dann bist du Gati Gati, wenn ich daran denke, es fällt mir gerade ein, wenn ich in die Ruhmbahn denke.

00:39:22: Und dann bist du, glaube ich, an dem Abend, was du übergekürt bist.

00:39:24: Dann

00:39:24: war ich bei Kurt Krömer und dann war ich... mit einer Sonnenbrille.

00:39:27: Und dann dachte ich, das ist ja auch affig, hier mit einer Sonnenbrille zu sitzen.

00:39:30: Und da hab die dann abgenommen und hab dann wirklich einfach gesagt, es tut mir leid, aber ich bin mit einem Windhund zusammengestoßen.

00:39:38: Und da haben die sich alle tot gelachen, haben natürlich gedacht, die kappsen nicht mehr

00:39:42: alle.

00:39:42: Also

00:39:43: entweder beniebt besoffen gegen den Kühlschrank gerannt oder mein Mann hat mich verprügelt.

00:39:47: Also jedenfalls ich bin nicht mit einem Winkel zusammengespost.

00:39:51: Aber du warst grün und blau aus ganz Auge.

00:39:52: Aber jetzt zurück zur schönen Feier.

00:39:54: Dann war jetzt im Sommer dieses Sommer fest und ich war, alles war, die Bäume waren voller Äpfel, das war am Schlaraffenlad.

00:39:59: Ich sag dir, so habe ich mir das als Kind vorgestellt, das ist doch... Das war wichtig, die Endstufe, diese roten Äpfel, was war denn da los?

00:40:06: Mit den Bienen, der Uwe hatte gekocht, alles gemacht.

00:40:09: Es gab verschiedene, jetzt kommt's, verschiedene Bereiche in dem Garten, die Gulaschecke, es gab die Öko-Ecke, dann gab's die Kuchenecke, dann die Kaffeeecke, und dann gab's, also ich glaub mehr, was gab's noch, dann gab's irgendwie, also

00:40:21: es gab ganz... Nein, da waren noch die für die Vegetarier.

00:40:24: Ja, und dann gab's noch Eis und Dessert.

00:40:27: Es gab bitte überall, und dann waren überall so Lorschen, und da muss man echt sagen, da war... Ich hab mit Buk so gelacht.

00:40:34: Ich hab gesagt, Buk hat sogar gesagt, wenn heute hier eine Bombe reinfällt, wenn in Deutschland keine Filme mehr passiert, es gibt keinen lebenden Regisseur der von Welt.

00:40:43: Also, da war alles da.

00:40:45: Ich saß unter einem Baum, wenn der Baum umgefahren war, ich saß da mit der Trockel, da waren alle da, Leander.

00:40:50: Was hab ich da gelacht?

00:40:51: Also, ich muss sagen, das war so ein schönes Sommerfest.

00:40:55: So

00:40:56: schönes Sommerfest.

00:40:57: So tolle Leute.

00:40:58: Und da waren alle, und das wollte ich jetzt damit sagen, da waren einfach alle da.

00:41:02: Da waren unsere ehemaligen Gärtner, den ich so liebe, der mit uns die ganzen Bäume.

00:41:06: Da sind aber auch die Menschen, die da aus dem Dorf und ...

00:41:09: Und wir haben alle Grenze uns aufgesetzt.

00:41:12: Das war mir ganz wichtig, weil wir sozusagen ... den Sommer eigentlich verabschiedet haben, weißt du, wie in Schweden.

00:41:19: Da machen sie das ja auch immer.

00:41:21: Und das lieb ich.

00:41:22: Das, wenn die so alle Grenze aufhaben.

00:41:24: Und das

00:41:24: war so schön,

00:41:24: dass wir alle ... Und da waren Menschen,

00:41:26: wo du das nicht vorstellen konntest.

00:41:27: Und alle hatten ein Kranz auf.

00:41:29: Und die wunderschönen Mädchen und ein paar Jungs auch.

00:41:31: Das war wirklich das schönste Fest des Jahres, würde ich sagen.

00:41:34: Mit so vielen tollen Leuten.

00:41:35: Es war so wahnsinnig lecker alles.

00:41:37: Weil Uwe hat, ich weiß nicht, was Uwe das alles gemacht hat.

00:41:40: Aber was war da los?

00:41:42: Und das war eben ein Fest von Liebe.

00:41:44: Und da muss man sagen, das war auch so empfunden bestimmt.

00:41:48: Da hätte man sagen können, wenn an dem Tag der Sommer für immer vorbei gewesen wäre, okay, hier sind tolle Menschen, die alles deine Freunde sehen, zu denen du allen eine Beziehung hast.

00:41:57: Und das Schöne war, man sagt immer, best a friend can give a friend is a friend.

00:42:01: Und das war so, da habe ich so gedacht, wie viele tolle Menschen man auch ... als Freunde bekommen hat, die mit deiner Welt, wie du das großzügig teilst, Freunde teilst, was tust du?

00:42:13: Ja, aber wir wollen natürlich jetzt auch mal reden über Weihnachten.

00:42:15: Es ist ja Weihnachten auch und du bist ja ein Weihnachtsmensch und du hast ja auch im Vorfeld schon auch mit Anna und Nelly machst du ja diese wunderbaren Weihnachtsgeschichten.

00:42:23: Dann musst du ja auch sagen, was das für ein Geschenk ist, dass die Mädchen... groß sind und dass die Mädchen immer noch da sind, dass sie auch zu dritt.

00:42:30: Da denkt man mal, die Talbach vermehren sich gar nicht in Gefangenschaft, denkt man so ein bisschen.

00:42:34: Aber wenn man euch so sieht, dann sieht man eben auch in Nelly so viel von dir und auch Anna mit ihrem.

00:42:39: Ihr habt ja alle was ganz Gemeinsames, aber auch was ganz unterschiedlich.

00:42:44: Und trotzdem, wenn ihr auf der Bühne seid und ihr habt ja ja auch gerade in der Weihnachtszeit so viele schöne Auftritte auch gemacht.

00:42:51: Ja, das ist jetzt fast eine Tradition geworden, also dass wir da so Lese reisen machen während der Adventszeit und das haben wir dieses Jahr eben wieder auch gemacht.

00:43:01: Wir wechseln dann auch die Geschichten und dann ist jetzt unser Traum, das werden wir wahrscheinlich für nächstes Jahr oder so vorbereiten oder übernächstes.

00:43:11: Da haben wir schon so ein paar neue Pläne, wo wir vielleicht eine große Weihnachtsgeschichte erzählen.

00:43:18: Mal sehen, mal sehen, mal sehen.

00:43:20: Das macht immer sehr viel Spaß.

00:43:22: Und Anna ist ja da auch ... Anna ist ja eine begnadete, die mag ja so ... ja, so Deko-Sachen.

00:43:30: Und die nimmt ja auch immer Dekorationen dann mit.

00:43:34: Und dann wird auch das Hotelzimmer dekoriert.

00:43:36: Und da ich ja Weihnachten immer ... hier in Hamburg verbringe, weil ich einer Elbphilharmonie auftreten darf, was ja wirklich für mich auch ein Riesengeschenk ist.

00:43:48: Ich habe so viel Weihnachtsfeiern.

00:43:51: Das ist herrlich.

00:43:52: Mit tollster Musik und das noch mit Publikum, die einen so nett feiern.

00:43:59: Das ist wunderbar.

00:44:01: Und Anna dekoriert dann immer die Hotelzimmer.

00:44:05: Wir gehen eben köstlich essen in vier Jahreszeiten.

00:44:09: Es hat sehr geschmeckt und da mit einem riesen Weihnachtsbaum.

00:44:14: Also es ist auch ein großes Event für uns, weil es sich ja nicht lohnt, für mich nach Berlin zu kommen und wir auch nicht die Zeit haben.

00:44:22: Also Anna dekoriert, wir haben ein tolles Essen in Hamburg und dürfen dann auch manchmal Freunde besuchen wie auch euch.

00:44:30: Also haben wir ja ein sehr reich reiches Weihnachten.

00:44:34: Und jetzt machen wir mal, jetzt ist der Moment, wo die Weihnachtsgurke, kennst du eigentlich die Weihnachtsgurkentradition?

00:44:38: Nee.

00:44:38: Es ist eine Weihnachtsgurk, es kommt aus Thüringen, hat mir mal so ein ganz netter, ein ganz netter Dame geschenkt.

00:44:42: Das ist eine Gurke, die hat wohl, ähm, den häng ich, dass man hier in den Baum, heute ist ja Weihnachten hier.

00:44:47: Weihnachtsgurke.

00:44:49: Hat wohl ein Thüringer mitgenommen nach Amerika und da ist das richtig traditionell geworden, die hängen sich nur Glücksgurke in den Baum.

00:44:55: Ja, wirklich.

00:44:56: Spray, weil der Glück wurde.

00:44:57: Spray, weil der Glück wurde.

00:44:58: Das finde

00:44:58: ich ja sehr glücklich.

00:45:00: Das gibt es vorhin in New York.

00:45:01: Keine Ahnung, hat die mir geschickt.

00:45:02: Ja, nicht.

00:45:03: Die ihre Weihnachtsgurke.

00:45:05: Aber Weihnachten, wenn du das als Kind dich erinnerst und so, du bist ja so früher auch schon, ich meine, dass er draußen, da hat mir viel Lauterchen gehört, aber du bist ja sehr früh, ja, im Grunde auch, weil deine Mama gestorben, du warst ja so jung.

00:45:17: Und wie war Weihnacht für dich?

00:45:18: Hattest du das Gefühl, dass du heute das anders machst, als du das früher als Kind erinnerst?

00:45:23: Weihnachten war eigentlich immer sehr traditionell bei uns.

00:45:28: Das hab ich dann auch weitergelebt.

00:45:33: Und dann weitergegeben, als ich selber Familie hatte.

00:45:37: Das fing ja sehr früh bei mir an.

00:45:40: Das ist ja schon mal geworden.

00:45:42: Ich bin ja sehr früh Mutter geworden mit neunzehn.

00:45:45: Also war da schon immer alles das.

00:45:49: Ich hab ja auch bis heute ... Das waren ja auch eine der wenigen, die ich mitgenommen habe vom Westen, am Osten.

00:45:55: Meine ganzen Thüringer geschnitzten Dinge.

00:45:58: Also unsere schöne Krippe und so.

00:46:02: Das ist ja alles noch aus meiner Kindheit.

00:46:04: Also das ist alles noch

00:46:05: da.

00:46:06: Man denkt, der dich häufig auch, wenn du in so eine Künstler-Familie in der Feld Weihnachten flach aber ganz hingegen.

00:46:11: Ich glaube, du bist ja totaler Weihnachtstyp.

00:46:13: Auch du liebst es ja auf Weihnachten und

00:46:15: nicht auf

00:46:15: der Bühne sieht auch ne Elfig.

00:46:16: Ich muss auch

00:46:17: sagen, Ich hab das ja auch oft spielen dürfen, also auch in Weihnachtsfilmen, die ich immer sehr, sehr gerne gedreht habe, dass dann immer so Katastrophen passieren, weil die Familien, die ja nicht so häufig zusammenkommen, ich hab das nie so erlebt.

00:46:33: Also eigentlich, die Weihnachten waren bei uns immer sehr, sehr fröhlich.

00:46:37: Einmal gab es eine große Katastrophe, das weiß ich noch, weil Anna muße Schokolade gemacht hat.

00:46:43: Und die Schüssel selber hat fallen lassen, als es aus dem Kühlschrank rausgehoben hat.

00:46:47: Und da wurde sie sehr zornig, auf sich selber.

00:46:51: Aber wir konnten sie dann alle beruhigen und haben dann vom Boden das Musischokolade gegessen.

00:46:57: Und dann waren wir alle wieder glücklich.

00:47:00: Aber Uwe ist auch Weihnachtsheßchen ein bisschen, ne?

00:47:03: Wird süchtig geworden, vielleicht ein bisschen auch,

00:47:05: ne?

00:47:06: Du bist ja gerne, du bist ja auch, wenn du reißt.

00:47:08: Er kann ja einfach, er ist Koch und er schafft es einfach, die Sachen so knusprig zu machen, also die Geflügelsachen und wir sind ja keine Vegetarier.

00:47:20: Wir gucken schon, dass wir also gute Gänse holen, also da Biogänse und so was, also auch in unserem Dorf, da ist ja auch Biowirtschaft.

00:47:29: Und ich bitte Ihnen immer, weil ich ja auch so gerne Knochen und Knopel habe, da kriege ich noch extra ganz viele Hühnerflügelschen in den Soziären, in den Großen, sodass ich da wirklich auch ... Mir läuft das Wasser am Mund zusammen.

00:47:43: Ich muss jetzt aufhören.

00:47:45: Aber du bist ja auch ... Ihr macht die auch, wenn ihr reißt.

00:47:47: Das hast du ja immer gemacht, dass ihr gut reißt.

00:47:49: Dann ihr fahrt irgendwo hin, ein Auto hin oder durch die Welt.

00:47:53: Und dann, weil ihr auch nicht so wie ich auch nicht so gern fliegst, ihr bist ja auch nicht so der Flug.

00:47:57: Fanatika so, oder?

00:47:59: Nein.

00:48:00: Wir machen es trotzdem immer, weil es dann nicht anders geht.

00:48:03: Aber wenn es geht auch mit dem Auto und dann geht es immer los mit der Karre, dann macht er tolle Reisen.

00:48:07: Das ist sehr wichtig, was du immer machst.

00:48:09: Du besuchst ja meist auch dann Freunde oder auch immer auch Familie.

00:48:12: Du hast ja auch so viel Familie, was man ja auch danach in Frankreich... Ja,

00:48:15: das ist so schön, ich hab... Freunde und Familie an tollen Orten in Europa.

00:48:21: Nicht nur in Europa, ich habe ja sogar Verwandtschaft in Neuseeland.

00:48:24: Die

00:48:24: habe ich aber noch nicht geschafft zu besuchen.

00:48:27: Die haben mich besucht, die haben nur bei mir gewohnt.

00:48:29: Aber ich muss es einfach noch schaffen, nach Neuseeland zu kommen.

00:48:32: Äh, das würde ich schon gerne.

00:48:35: Aber auch so aufregende Verwandte, ich muss mir noch ans Urmälchen denken, fällt mir gerade ein.

00:48:39: Das

00:48:39: Urmärner, wie er

00:48:40: da gestorben ist, ganz toll, die war auch beim Papier-Servier dabei.

00:48:44: Was für eine Frau, was für eine Geschichte, die auch hatte, war auch Verwandte von dir.

00:48:49: Und immer wieder, ich mag auch deine Brüder so gern.

00:48:52: Ja,

00:48:52: die ist ja Urmel, der bin ich ja dann begegnet, wie sie dann in LA da gewohnt hat.

00:48:58: Da hattest du ja dann so einen ... Atlantik hatte sie ja dann so, da hat sie ja noch als Frestling-Kämpferin gearbeitet in USA.

00:49:07: Und dann hatte sie ihre kleine Strandhütte da, wo sie gewohnt hat mit ihrem Freund und ein Riesen-Bassin mit lauter Piraniers.

00:49:17: Und daneben hatte sie noch so ein anderes Bassin mit Mäusen.

00:49:22: Und die hat sie dann da reingemacht.

00:49:25: und dann war ... Gott!

00:49:27: Kurz war da ein Blutbad, sondern Gleichen.

00:49:31: Es war sehr gewöhnungsbedürftig.

00:49:33: Und dann hatte sie so große Hunde.

00:49:35: Also ich hab mich da so manchmal ein bisschen gefürchtet, weil sie da wirklich so ein doch sehr, ja, wrestling-mäßiges, kämpferisches Leben geführt hat.

00:49:46: Die

00:49:46: war ein tolles Mädchen.

00:49:47: Ich hatte die damals, da war die auch in London auch, da war die auch so ganz im Gothic da, die auch im Sack, die war wirklich alles nichts ausgelassen.

00:49:53: Aber ich mochte das auch, das war in New York, gefällt mir gerade ein, da gab es eine Aufführung vom Babier von Sevilla in Montpellier.

00:50:00: Und das war so, das war auch eine schwierige Zeit.

00:50:02: Das war wegen der Corona, war das die Corona-Zeit?

00:50:05: Was war denn da?

00:50:05: Da konnte man nicht, nee, Schneesturm.

00:50:07: Da war Schneesturm.

00:50:09: Ich konnte jedenfalls nicht kommen bei euch Vorstellungen.

00:50:11: Aber wir haben immer gedacht, wir warten auf Godot, dass immer noch Kati kommt.

00:50:16: Das haben wir voll schon ausgemacht.

00:50:17: Gidoo, geht da ruhig hin.

00:50:19: Aber sagt bis zum Schluss, die kommt.

00:50:22: Und das war natürlich, die freut sich natürlich da in Frankreich.

00:50:25: Dann sind wir da runter, das Urmel, die war mitgespielt.

00:50:28: Da liegt unter noch Schucker.

00:50:30: Ein

00:50:31: schrein, lustiger Junge.

00:50:33: Also ein türkischer Junge, so schwul dagegen war ich Bauarbeiter.

00:50:36: Ganz an der Grenze.

00:50:38: Und dann sind wir da runter.

00:50:40: Wir waren die Vertretung, um die Aufnahme im Opel

00:50:42: zu geben.

00:50:42: Wunderbar.

00:50:43: Wunderbar.

00:50:44: Und er hat dann dich da vertreten.

00:50:45: Diese hochtätowierte Sugar, die dann da mitspielt, die war dann so Teil von der Inszenierung von Barbier.

00:50:51: Was haben wir da gelacht?

00:50:53: Und jeden Abend immer gesagt, oh, wir müssen jetzt mal gucken, Kati tun so, als wenn sie kommt.

00:50:57: Dann die zwei Mal gesagt, ich war jetzt doch mal schnell zum Bahnhof.

00:51:00: Und dann sind wir dahin.

00:51:01: Also das war wirklich ein Dauer-Ding bis zum Schluss, bis zur Premiere.

00:51:05: Haben wir dich dann noch vertreten, aber da war es noch, da war Schnee, Schnee, Schnee.

00:51:09: Ich dachte, das glaube ich nicht.

00:51:11: Aber eigentlich

00:51:13: ist das nicht schön.

00:51:14: Ich hoffe, so was erlebe ich noch.

00:51:16: Ja, dass so viel Schnee kommt.

00:51:18: Ja, finde ich so schön, wenn

00:51:21: so viel Schnee kommt.

00:51:22: Es hat das aufgehört, dass Schnee kommt.

00:51:24: Aber zurück, du bist natürlich auch, das finde ich so schön, dass du mit Uwe, wenn ihr Reisen macht, dann fahrt ihr an schöne Stellen, wo ist die Kartikrad?

00:51:31: Die ist im Pirmont oder so, oder du fährst dann in so schöne ...

00:51:34: Naja, wir waren also eine wirklich wunderschöne Heise, muss ich sagen.

00:51:40: Ich wollte unbedingt die Nordlichter sehen.

00:51:43: Das war eine Traumreise.

00:51:46: Ich hab sie dann auch gesehen.

00:51:48: Und das hat mich auch zu Tränen gerührt.

00:51:50: Das war so ergreifend.

00:51:54: Und jetzt zeige ich ja noch mal so eine Schuhe.

00:51:56: wunderschöne Ägyptenreise gemacht.

00:51:58: Du bist ja, muss mal dazu sein, dass du natürlich früher, was du immer gesagt, du wirst Archäologin, jetzt wärst du gerne geworden.

00:52:03: Hast du immer gesagt, ist das

00:52:04: noch so?

00:52:05: Ja, ich wollte Ägyptologie studieren, weil ich, also bin da zugekommen durch Literatur, durch ein Buch, Die Markt der Pharaonen, da ging es um Hatshepsut.

00:52:16: Und das habe ich gelesen mit zehn Jahren.

00:52:19: Dieses Buch, ein Buch von Elisabeth Hering, auch die autorenwünscht, nie vergessen, ich bin sehr dankbar und das hat mir so eine Welt eröffnet mit dem alten Ägypten.

00:52:32: Das wollte ich ja unbedingt studieren, ja.

00:52:34: Und also ich studiere es dann jetzt immer so auf meine Art und Weise.

00:52:38: Jetzt habe ich einen neuen, ganz tollen Freund gewonnen, der mich engagiert hat, den Heinrich Schlimann zu spielen.

00:52:47: Das ist Professor Wehmhoff, der seines Zeichen für ganze Frühgeschichte, der Direktor ist auf der Museumsinsel.

00:52:56: Genau,

00:52:56: genau.

00:52:57: Das ist herrlich.

00:52:58: Wir tauschen uns die ganze Zeit über solche Sachen aus.

00:53:02: Da freue ich mich sehr, dass ich den kennenlernen

00:53:04: durfte.

00:53:04: Das ist so ein Kreis, das ich auch schließe, was noch mal verrückt ist, man als Kind Bücher liest.

00:53:08: Bei mir war das die Rosen von Malmaison.

00:53:10: Das war so ein Buch, da ging es um, ja, um das Ompie und natürlich um Napoleon und dieses wunderbare Haus.

00:53:16: Das war die Gräwe von Schopstorff, wie sie, glaub ich.

00:53:18: Und da hab ich auch als Kind gedacht, das ist der Willichen.

00:53:21: Das war dann auch so, als es der erste Mal da war.

00:53:23: Das bleibt den Leben lang kleben.

00:53:25: Da dachte ich, mach was mit Mode.

00:53:26: Ich mache was mit dem Ompier.

00:53:28: Ich möchte auch gezuckerte Falken.

00:53:30: Deswegen habe ich heute noch gerne gezuckerte Falken, weil ich das so schön fand.

00:53:33: Der Gedank, wie das da beschrieben war, wie sie immer.

00:53:36: Das hatte ich ja früher, gab es ja nicht so viele Süßigkeiten.

00:53:38: Und ich glaube, das Schöne ist natürlich, und das hast du ja auch, du hast ja sehr viele Männerrollen ja auch gespielt.

00:53:42: Große Männerrollen, wo auch Männer damals Junge, ja die Großhauptmann von Köpen, die Geschichte, wo alle dachten, das kann ja keine Frau machen, du hast es übernommen und wurdest da gefeiert.

00:53:51: Und dann ging es ja eigentlich schon los.

00:53:52: Und dann erinnert mich daran, dass ich mal einen Fotoshooting hatte bei mir.

00:53:56: im Atelier.

00:53:57: Und ich hab dann gesagt, Kathi, ich hab dir einen Anzug gemacht und dann haben wir ein Fotoshooting gemacht.

00:54:02: Und dann hab ich dir erzählt, dass ich mal erlebt habe, dass ein Mann, der zu Besuch vor einem Bruder von einem Freund in unserer WG, der hat dann irgendwann Wo ist der, der wollte zur Bushalterstelle gehen?

00:54:15: Und der war dann weg.

00:54:16: Wo ist der?

00:54:17: Immer geh ich ins Bad, da steht der.

00:54:18: Der hat einen schutzofrieren Schub.

00:54:21: Und der stand bei uns in der Dusche mit Anzug und mit der Aktentasche unter unserer Dusche.

00:54:25: Und stand unter der Dusche.

00:54:26: Und dann, das hab ich gesagt, das machen wir gehen.

00:54:29: Hast du dich unter die Dusche gestellt?

00:54:30: Hast dir den Schnäuzer gemalt?

00:54:32: Ich weiß es noch wie heute.

00:54:33: Da ist im Grunde eine Figur entstanden, die dann ... Später hast du die da mit dir an der Tischneider, hast du dann diese unglaublich zwei auf einer Bank, dann kam ja sozusagen dein eigener Puder, den hast du dann ja auch da.

00:54:45: Joachim, da wurde Joachim geboren, also ich heiße ja nicht nur Talbach mit Nachnamen, ich heiße ja Joachim, genannt Talbach.

00:54:53: Und so kam dann Joachim, wurde da und da ... Dieser Dusche, aber auch, ich hab mich dann auch auf die Toilette gestellt.

00:55:02: Joachim ist eben, also auch die Dusche hat ja allein diesen Ausdruck dann hergestellt, der Verzweiflung.

00:55:10: Weil ich meine, es stellt sich ja einfach kein normaler Mensch einfach im Anzug unter die Dusche.

00:55:15: Es war auch ein kleiner Koffer, nicht nackten Taschen, ein kleiner Koffer.

00:55:19: Und es wurde der depressive Joachim geboren, ja.

00:55:24: Wenn ich ihn dann manchmal verliere, nach langer Zeit und wir das nochmal aufnehmen ab und zu, Andrea und ich und das nochmal spielen, zwei auf einer Bank heißt das und da war jeder Vernunft.

00:55:35: Und dann guck ich mir die Fotos immer noch an und dann weiß ich immer, ja, da war doch Guido, der hat mich doch da fotografiert.

00:55:43: Und dann kommt da wieder mein Joachim.

00:55:44: Aber

00:55:45: das ist ja irre, wenn du jetzt sagst, man hat gar nicht übergesprochen nach deiner ergibten Reise.

00:55:49: Weil ich das letzte, wo ich es von dir gesehen habe, war ein ganz schönes, sagst du, in einem kleinen Boot hat mir Katharina geschickt.

00:55:54: Aus Apulien ganz weit unten sitzt du in seiner Bucht irgendwie ganz schön.

00:55:58: Und das ist so ein wunderschönes Bild, das glaube ich, die sitzt du mit den Tukos und leuchtet mit seiner Frau Katharina.

00:56:03: Ja.

00:56:03: Da sitzt du, siehst aus wie Picasso.

00:56:05: Wie Picasso, da hast du so ein gestreiftes Scheutchen, hast du so eine Mütze auf?

00:56:09: Hast du ein bisschen so eine Kapitänsmütze?

00:56:10: Ja, und da hatte ich ja, glaube ich, noch die Glatze.

00:56:13: Genau, da hattest du die Glatze, weil du grade, was hast du da gespielt?

00:56:16: Da hab ich ne Hundertjährige gespielt.

00:56:18: Du sagst übrigens auf den Sommerfest auch aus.

00:56:20: Das hast du aus, dachte ich, oh Gott, da hat, als ich dich satt, dachte ich, nein, da hat sie keine Haare.

00:56:25: Normalerweise war ein bisschen geschüttert.

00:56:27: Ja, aber ich hab ja gerne Glatze, ich find das ja schön.

00:56:30: Und da hab ich ne Hundertjährige gespielt.

00:56:33: Das ist ein Film, der jetzt neun Jahr irgendwann rauskommt ins Kino.

00:56:38: Und da hab ich dann so ne ganz dünne Perücke.

00:56:42: wo man die Kopfhaut immer wie bei alten Leuten manchmal sieht.

00:56:46: Und dann siehst du auch die Altersflecken da drauf und so.

00:56:50: Wir haben es ja im Sommer getreten, dann hab ich gesagt, bitte, Kinder, ich mach mir dann lieber richtig eine Glatze, weil wenn ihr mir noch eine Glatze klebt und noch eine Parücke, das führt dann eine wahnsinnige Schwitzaktion.

00:57:02: Und dann verbrauchen wir auch viel zu viel Zeit, das immer zu reparieren.

00:57:06: Also, da kam dann die Glatzenphase.

00:57:08: Und da war ich natürlich in diesem Jahr Ich glaube, ungefähr fünf Monate mit Glatze.

00:57:14: Dann war es am Sommerfest mit Glatze, das war so, es war so ganz leichter, da flaumseln manchen Stellen wieder da, und da weiß noch, dass mit Uwe statt ABV, dann ging's so vorbei, ich sagte, ich geh' hatte die Tippe auch, noch dich so bist, und dann sagte er, ah, sie sah schon mal besser aus, hat er dann gesagt.

00:57:28: Aber das Schöne ist bei Uwe, ich hab ihn ja gewarnt, du musst ja jetzt mit mir leben, und musst mich ja immer angucken.

00:57:35: Ich hab mich ja nicht gesehen, ich hab mich ja nur gefühlt, das war ja super.

00:57:39: Und er hat es mich nie spüren lassen, dass ich schränglich aussehe.

00:57:43: Nein, das sieht ja super aus.

00:57:44: Aber es war wie eine andere Zeit.

00:57:46: Das hatte wirklich etwas... Ich hab dich ja so oft schon mit so vielen unterschiedlichen Rollen auch erlebt, weil in der Vorbereitung, weil du es ja auch konsequent machst.

00:57:56: Du hast Sachen angenommen.

00:57:57: Es gab auch Zeiten, wo du so ein bisschen ... Wenn du so Sachen gemacht hast, hast du auch so ein bisschen so aus, hat dich das Gefühl.

00:58:03: Woran das liegt.

00:58:04: Dann dachte ich, jetzt machst du grad was Amisante.

00:58:07: Beispiel fand ich in der Zeit, als du ... wir waren noch niemals in New York, als ich das wunderbar ... da warst du so, dachte ich, dieses Monde, dachte ich, die bitte behalt die Haare.

00:58:16: Das hatte ja so wahnsinnig gestanden.

00:58:18: Ich hab das so geliebt.

00:58:19: Alle haben das geliebt.

00:58:20: Ich war so hellblunder.

00:58:21: Ach, wie der, der stand.

00:58:22: Wir haben ja alle geschrien, behalten.

00:58:24: behältest, behaltest, weil, das sagst du ja wirklich aus der Schneefi Muschi aus, da hab ich das Gefühl gehabt.

00:58:29: Das stand dir wahnsinnig.

00:58:30: Das war die

00:58:32: Zöpfchen.

00:58:32: Das war die

00:58:33: Zöpfchen.

00:58:33: Aber das

00:58:34: stand dir, das stand dir wahnsinnig.

00:58:35: Und dann hast du ja wieder, zack, kommt das nächste, dann kommt eine neue Welt.

00:58:38: Ja, das

00:58:38: ist ja das Schöne.

00:58:41: Aber

00:58:41: hast du Träume, Kathi, wo du denkst, was sind so Träume, wenn du denkst, gibt's überhaupt noch irgendwas, wo du denkst, außer oben, wach und dicht, wie ich immer sage, dass wir alle gesund bleiben und weiter denken können und arbeiten.

00:58:51: Aber gibt's irgendwas, wo du denkst, ach, das ... Das willst du noch machen?

00:58:55: Du hast ja früher schon so ein Träumchen noch manchmal gehabt.

00:58:58: Ja, auch immer wieder, eigentlich.

00:59:00: Also, wie gesagt, ich möchte schon noch gerne nach Neuseeland.

00:59:04: Das würde ich schon sehr, sehr gerne machen.

00:59:06: Und ich möchte eben gerne noch ... Gaststudentin werden, das möchte ich auf jeden Fall.

00:59:12: Dich noch einschreiben irgendwann.

00:59:14: An

00:59:14: der Uni würde ich gerne noch mal sein.

00:59:16: Studentin.

00:59:16: Ja, so eine olle Studentin.

00:59:19: Das möchte ich gerne.

00:59:19: Und was

00:59:20: würdest du studieren?

00:59:20: Würdest du das machen mit der Intelligi?

00:59:22: Kulturgeschichte.

00:59:23: Ja, ja.

00:59:23: Kulturgeschichte, dann sicher.

00:59:25: würde ich gerne mal so stibitzen gehen bei Ägyptologie und so was.

00:59:29: Das ist ja auch toll, Al-Aqqat, das ist ja auch Frenkie-Plan.

00:59:31: Hat immer gesagt, da mache ich noch ein bisschen Architektur.

00:59:33: Ich glaube, ich fokuss auch mal, jetzt sieht der Frankfurter immer noch die Medizin studieren.

00:59:37: Aber ich glaube dir, Gedanke, dass man mal was macht, wo man auch keinen mehr den Platz wegnimmt, sondern wo man wirklich aus Interesse, das machen ja immer wieder Leute.

00:59:44: Ich habe eine Freundin, weil der Vater ein ganz berühmter Herzschirurg in Spanien.

00:59:48: Der war dann, hat er ganz erfolgreich gearbeitet und hatte so einen wunderschönen großen Garten mit Orangenbäumen.

00:59:54: Dann ist der Vater in Rente gegangen und dann war der in der ersten Woche so unter Speed, weil er nicht arbeiten konnte.

00:59:59: Dann hat er den Gärtner entlassen und hat den ganzen Garten mit einer Schere alles niedergehauen.

01:00:03: Der hat da rum, da hat die Mutter gesagt

01:00:05: ... Mit einer Schere.

01:00:05: Und der

01:00:06: Schere hier mit dem Zäge und hat einfach alle Orangenbäume eingekürzt.

01:00:09: Und die Mutter hat geschrieben, hat gesagt, Feierabend ist Juan, hieß der, jetzt ist Schluss, das geht nicht.

01:00:15: Jetzt sagt mir, du musst was machen, hat der Vater gesagt.

01:00:18: Ich wollte immer mal studieren nochmal und wollte irgendwas machen mit.

01:00:22: Orientalistik oder so.

01:00:23: Da hat die Mutter den eingeschrieben, ist mit dem dahin.

01:00:26: Und dann hat der noch mal, hat der das studiert und hat dann so eine Tür aufbekommen, dass der dann richtig eingetaucht ist und hat dann noch eine zweite Karriere gemacht.

01:00:37: Also so ist der da eingestiegen und hat dann, statt wo man es hieß als Beschäftigungstherapie, ist daraus dann doch noch was entstanden.

01:00:43: Und das ist natürlich toll, wenn man dann bis zum Ende halt ...

01:00:46: Ja, also ich glaub nicht, dass das meine Ambition ist.

01:00:49: Also bei mir ist es wirklich ... Also in erster Linie dieses Lernen wollen.

01:00:55: Also das finde ich einfach schön.

01:00:58: Das kannst du ja auch immer tun.

01:01:00: Das

01:01:00: finde ich also erstrebenswert, dass man so eine Phase hat, wo man sagt, ich möchte nochmal einfach... ausschließlich zuhören und was lernen.

01:01:10: Aber du bist ja auch im Grunde ein Dauertraining, weil du musst ja dadurch, dass dir auch so viel Stück gespielt ist.

01:01:14: Es gab bei wie viel wir an den Hochzeiten war, ich war ja auch immer so begeistert.

01:01:17: In die Zeiten, wo du so viele Autotheater hast, du hast, glaub ich, gleichzeitig vier, fünf Sachen, oder du hast doch gleichzeitig gespielt an verschiedenen Häusern, Rollen, die du ... So, Raub der Sabinerin-Zeit hatte ich so das Gefühl, da war schon viel los, da hast du bei uns gespielt, da hast du an so vielen Häusern.

01:01:34: Es kommt wieder Raub der Sabinerin.

01:01:35: Kommt

01:01:35: das noch mal?

01:01:35: Das

01:01:38: wird wiederkommen, weil das war ja die letzte Vorstellung in der Komödie an Kudern, bevor die abgerissen wurden.

01:01:45: Da haben wir noch mal Raub der Sabinerin gespielt.

01:01:48: Und jetzt haben wir gesagt ... Wenn das Theater eröffnet wird, spielen wir das wieder, dass wir einfach sagen, dass wir bleiben bei der Tradition.

01:01:58: Aber jetzt freue ich mich erst mal, jetzt mache ich ja mit Pierre zusammen.

01:02:02: Ich hoffe, du kommst zur Premiere.

01:02:03: Ja, auf

01:02:03: jeden Fall.

01:02:03: Den

01:02:04: lieb ich ja, den Pierre.

01:02:05: Den Dienbeer.

01:02:06: Mache ich mit meinem Bruder Pierre und mit einem Musiker Thorsten Rasch.

01:02:10: Machen wir mit dem schönen Titel Sauerkohl und Missetaten.

01:02:15: Ein Willenbusch-Programm, wo man auch alle Bilder sieht.

01:02:18: Ich hoffe, du kommst.

01:02:19: Ich komm auf jeden Fall.

01:02:20: Und man muss sagen, das ist ja auch eine, gerade wenn man von Pierre Kutscher und deiner Familie, das war ja auch, fand ich, eine der größten Momente, wenn ich nicht nur durch Hasehase, dass ihr jetzt

01:02:30: sagt,

01:02:30: was alle, also das kann man ja allen, die die Chance haben, es wird das jemals wieder geben.

01:02:35: Das hast du ja schon als vor vielen, vielen Jahren gespielt.

01:02:37: Und dann wurde es ja wieder aufgenommen und da hast du das ja ganz neu gemacht.

01:02:40: Das war ja so ein Vergnügen, wo dann alle deine ... Brüder haben dann die Frauenrollen gespielt und das war wirklich was

01:02:47: für ein... Ja, mein Bruder hat meine Mama gespielt und dann zwei Brüder haben meine Geschwister gespielt und meine Tochter hat meine Schwester gespielt und ich war das jüngste Kind und meine Enkeltochter hat auch meine ältere Schwester gespielt.

01:03:00: Also es ging so ein bisschen alles durcheinander, aber das war das Schöne und es geht.

01:03:04: Das geht, ja, wie das funktioniert.

01:03:06: Auch Pierre, die wunderbar, er die Mutter.

01:03:08: Das hat er früher seine eigene Mutter gespielt.

01:03:10: Das darf man nicht vergessen, die wunderbare.

01:03:14: Und dann gab es diesen tollen Moment, das fand ich auch, weiß ich auch noch, als du dann auf der Bühne diesen Orden bekommen hast.

01:03:20: Dann

01:03:20: hast du die französische,

01:03:21: was war das, die Kultur?

01:03:24: Ein

01:03:24: Ritter-Ordn.

01:03:25: Ein

01:03:25: Schivalier.

01:03:26: Ein Schivalier bist du geworden.

01:03:28: Das ist ja auch etwas fach, weil die Früchte sind, du hast

01:03:30: ja die Frankreich

01:03:31: gespielt.

01:03:32: Was hast du?

01:03:34: Ich hab gespielt, die Courage, es hatte auch was mit Brech zu tun und dann auch noch mal inszeniert an der Committee Française, Arturo Oey, und daraufhin hab ich diesen Ordnen bekommen.

01:03:45: Also mich sehr stolz gemacht

01:03:46: hat.

01:03:47: Das war so süß, weil die Hasen-Zähne hat, dass dieses Hase-Hase stickt.

01:03:50: Als

01:03:50: Hase, ja.

01:03:51: Mit roten

01:03:52: Tänen.

01:03:53: Da hast du gestanden, wie so ein kleiner Junge mit diesem schönen Rot.

01:03:57: Das war wie so ein rührender Moment, der mir auch immer in Erinnerung bleibt.

01:04:01: Also, wir könnten noch fünfhundachzig Jahre weiter, aber ich freue mich erst mal, dass du heute Abend noch mal auftrittst in einer wunderbaren L-Memorie.

01:04:09: Also für alle, die das jetzt keine Karten mehr, es wird wohl nicht möglich sein, aber es kommt wieder ja immer wieder und viele andere Sachen.

01:04:15: Am nächsten Jahr sind wir wieder da.

01:04:17: Bist du wieder da?

01:04:17: Und wer weiß, wer kommt ja auch dann die große Geschichte, dass ihr dann mit Nelly und Anna dann sozusagen das besondere Weihnachtsprogramm nochmal macht.

01:04:24: Aber die wird mir sicher.

01:04:25: Mein Schatz, am Ende von Feindstoff gibt's immer Make-A-Wish.

01:04:34: Das finde ich so wichtig, dass man dich irgendwas wünscht.

01:04:36: Man kann sich was wünschen und für sich selbst, für die Welt, für alle, wo du jetzt denkst, was wäre dein Wunsch, wenn du einen Wunsch frei hättest?

01:04:42: Ich habe so eine Feping.

01:04:44: Dass die Erde wieder heil wird.

01:04:46: Ja, und wenn es mehr Menschen geben würde, wie du eine bist, dann wäre sie auf jeden Fall viel, viel heiler.

01:04:52: Kati, mein lieber Schatz, was soll man noch sagen?

01:04:55: Dass die Erde heil wird.

01:04:58: So soll

01:04:58: es sein.

01:04:58: Und ja, ich danke dir von Herzen, dass du da was für ein großes Vergnügen für mich warst.

01:05:03: Ganz besonders.

01:05:03: Du hast

01:05:04: mir wieder lauter Sachen ins Gedächtnis gerufen.

01:05:07: Ich danke dir sehr.

01:05:08: Du bist ja da richtig eine Überraschungsscharte für mich selber.

01:05:12: Ich

01:05:13: bin das Erinnerungsding.

01:05:14: Du hast ja wirklich ein Wahnsinnsgedächtnis, muss man echt

01:05:18: sagen.

01:05:18: Weil ich das verbinde mit Geschichten, weil mir was bedeutet.

01:05:21: Weil immer wenn ich was erlebe und das bedeutet, mache ich da ein Bild schnell dazu, dann kann ich es abrufen.

01:05:25: Aber das Schöne ist natürlich, dass du das auch kannst und dass du so viele Menschen abholst und ich hoffe dass ihr es genossen habt.

01:05:32: und ich wünsche euch jetzt allen noch schöne Weihnachtstage.

01:05:35: und für alle die heute Abend das große Glück haben in der Elfe, wo die dabei zu sein und der wunderbaren Christoph Israel auch zu erleben, den wir auch nochmal erwähnen sollten, den wir so lieben.

01:05:43: Ein wunderbarer Pianist, der dich beleiten wird und ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und jetzt gute Tage zwischen den Tagen.

01:05:48: Ihr könnt natürlich alle Podcasts folgen natürlich hören, die es natürlich gibt.

01:05:52: Und ja, dann ist ja schon bald das neue Jahr.

01:05:54: Da wünsche ich euch erst mal alles gut und gesunde und dass wir nächstes Jahr ein friedliches Jahr haben.

01:05:59: Dass das, was wir brauchen, ist Frieden, Frieden und nochmals Frieden.

01:06:03: Denn außer Frieden und ohne Frieden ist alles nichts.

01:06:06: Kati, vielen Dank und

01:06:08: bis nächste Woche.

01:06:08: Danke dir und ich wünsche auch allen noch ein schönes Rest fest und ein wunderschönes neues Jahr.

01:06:15: Was soll das

01:06:15: sein?

01:06:16: Ciao.

01:06:35: Meine Lieben, ich weiß es sehr genau.

01:06:36: Besonders gut geht es nur in der Gruppe.

01:06:39: Deshalb habe ich das feinstofflichste Team an meiner Seite, bestehend aus Konstantin Entertainment und neben mir Executive Producer Otto Steiner.

01:06:47: Und für die Creative Production und Redaktion meinen Dream Team Clara Binke und Max Schröder.

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